Aufklärung über die Geschichte tut Not

06.01.11

Seit ich die PAZ im Abo beziehe, ist jeder Freitag ein Sonnenschein in meinem Herzen. Ich reiche das Blatt immer weiter und hoffe, Interesse zu wecken. Mein Herz schlägt für Preußen und Deutschland. Leider ist hier in den neuen Ländern das Wort Preußen schon beinahe unbekannt, zumindest sollte man das nicht sagen – denken die Massen. Dem ist doch nicht so und deshalb bekenne ich mich als Preuße und setze alle meine mögliche Kraft für die Aufklärung ein. Das brachte mir schon viel, viel Ärger. Denn sie leben noch und sitzen fest in Ämtern: die rote Brut.
Die Menschen brauchen Aufklärung, damit sich der Geist reinigen kann. Das Interesse besteht. Kaum einer kennt hier die noch offene deutsche Frage und natürlich auch nicht, was damit zusammenhängt. Die Notwendigkeit eines Friedensvertrags, der Streichung der Feindstaatenklausel, des Besatzungsrechts. Nötig wäre auch die Aufklärung über die juristische Stellung des Deutschen Reiches und der Berliner Republik.
Ich persönlich vermisse etwas über Danzig – das sollten wir nicht vergessen. Ich habe das Gefühl, die Menschen suchen einen Weg, auch jüngere Leute. Ein gutes „Blatt“ kann hilfreich sein.  Manfred Klaus, Peissen


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Kommentare

Juergen Kunz:
2.04.2011, 17:16 Uhr

Anzumerken bleibt noch, dass Hitler der Ansicht war, einen begrenzten europäischen Krieg zu führen.
Dieser Ansicht war dieser Versager auch noch dann, als Churchill seine Friedensangebote abwies und ab Sommer 1940 den Krieg auf den Balkan ausweitete. Dabei habe ich die versuchte Besetzung Norwegens im April 1040 durch britische Truppen (die Wehrmacht kam dem nur durch Stunden zuvor) noch unterschlagen. Der Sturz der deutschfreundlichen jugoslawischen Regierung in Belgrad durch serbische und britische Offiziere und die sofortige Anerkennung dieser Regierung durch Moskau, hätte bei Hitler alle Warnlampen angehen lassen müssen.
Statt dessen bleibt es beim Stagnieren der deutschen Rüstungsproduktion. Die monatliche Produktion von Panzern lag beispielsweise 1940 sogar mit 130 Stck. niedriger als noch 1939, wo die durchschnittliche Produktion an Panzerwagen (also einschl. Sturmgeschütze) bei 142 Stck. lag. Das intellektuelle Glanzstück lieferte Hitler 1938 ab, als er Großadmiral Raeder anwies, England einen Flottenvertrag anzubieten, welcher Deutschland dauerhaft als Juniorpartner Englands im Flottenbereich festschrieb. Die Engländer unterschrieben sofort, weil klar war, dass sich Deutschland damit selbst beschränkte. England wurde in keiner Weise eingeschränkt.
Hitler war offensichtlich der Meinung, dass eine der Ursachen des 1. Weltkrieges die Flottenrüstung und der Versuch des Kaisers des Gleichziehens mit England war. Genau das haben deutsche Kommunisten in der DDR jahrzehntelang auch behauptet. Natürlich ohne sich die Ergebnisse dieser Denkweise 1939 anzuschauen. Begriffen, was wirklich gespielt wurde, hat Hitler das erst um den Winter 1942 herum.


Namenloser Leser:
15.02.2011, 13:59 Uhr

Daß die sog. "Braune Brut" alles Uebel verursacht habe trifft nicht mal im entferntesten zu. Das ist schwarz-weiß-Malerei, beim Ausbruch eines Weltkrieges sind die Ursachen viel komplexer als dass man sagen könnte da sind die Guten und hier die Bösen. Ins Unglück gestürzt wurde unser Vaterland von internationalen Drahtziehern. Wenn Politiker versagt haben, dann jedenfalls nicht nur die deutschen.


Michael Stiewe:
8.02.2011, 17:18 Uhr

Die "Rote Brut", welche Sie hier nennen, beruft sich auf die Ereignisse, welche durch die "Braune Brut" verursacht wurden. Es wird - auch wenn ich es bedaure - zu Recht kein Zurueck mehr geben. Wenn Sie aber etwas unternehmen wollen, koennen Sie es tun, ohne Anspruch auf die Ostgebiete zu erheben.


Walter Greiffenstern:
22.01.2011, 15:55 Uhr

Vollkommen korrekt, nur Aufklärung im großen Stil......wer verhindert die denn diese und warum...Die Antwort liegt doch auf der Hand....

Hier ein Link über den völkerrechtlichen Vortbestand des 2.deutschen Reiches (das BVerfG stellte es 1973 fest und ist recherchierbar)

Zum Thema Aufklärung
http://www.youtube.com/watch?v=W25dliJbNRY&feature=email


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