Bärendienste

Um die Erderwärmung zu beweisen, haben Wissenschaftler Tausende von Daten gefälscht

03.03.17
Lieblingsmotiv der Fotografen, um den Klimawandel zu dokumentieren: Der Eisbär, dem die Arktis wegschmilzt. Akut vom Aussterben berdoht sei er, heißt es. Tatsächlich zeigen Studien, dass die Population wächst. Bis zu 32.000 Tiere sollen es sein. In den 60er Jahren waren es 10.000 Bild: Mauritius

Bleibt die Klimakatastrophe aus?  Ein Wissenschaftsskandal, den ein US-amerikanischer Forscher ausplauderte, belegt, dass die These von der Erderwärmung längst nicht so gewiss ist, wie sie vor allem von den meisten deutschen Medien dargestellt wird.
 
Am Ende seines Arbeitslebens hatte Dr. John Bates genug von der Heuchelei. Kurz bevor er nach 40-jähriger Karriere in der Meteorologie und Klimaforschung bei der US-amerikanischen Nationalen Ozean- und Klimabehörde (NOAA) ausschied, wandte sich der Datenarchivar an die Öffentlichkeit. Der Sonntagsaugabe des englischen Boulevardblattes „Daily Mail“ teilte er einen ungeheuren Betrug mit. Später äußerte er sich auch persönlich dazu in einem Bericht im Internet (www.judithcurry.com). Sein Geständnis: Eine der wichtigsten Studien zur Klimaerwärmung basiert auf manipulierten Zahlen. Die Rede ist von einer Veröffentlichung der NOAA im Juni 2015 im Wissenschaftsmagazin „Science“. Die Macher um den Klimaforscher Thomas Karl, einem NOAA-Direktor, stellten darin vermeintlich klar, dass die Erderwärmung niemals eine Pause eingelegt habe.
Der Hintergrund: Die sogenannte „Klimapause“ ist für die Anhänger der Erderwärmung ein Riesenproblem. Seit 1998 bleibt die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten allen Vorhersagen zum trotz praktisch unverändert. Karl und sein Team behaupteten nun, anhand von Messungen der Meerestemperatur beweisen zu können, dass sich die Erde doch erwärmt hätte, und zwar viel schneller als gedacht. Die Studie erschien rechtzeitig zur Klimakonferenz in Paris und bot scheinbar handfeste Argumentationshilfen für weitreichende Entscheidungen. Dutzende Politiker ließen sich damit von der dramatischen Lage überzeugen.
Sie waren alle belogen worden. Klimaarchivar Bates legte dar, dass Ex-Arbeitskollege Karl unter Verletzung aller wissenschaftlichen Regeln vorgegangen sei. Er habe Datensätze und Berechnugsmethoden stets so ausgewählt, dass die höchsten Temperaturwerte zum Tragen kamen. Damit dürfte er den Anhängern der Theorie einer menschengemachten Erderwärmung einen Bärendienst erwiesen haben. Zumal das Vertrauen ohnehin schon erschüttert ist: Bei der „Klimagate-Affäre“ 2009 als tausende E-Mails von Wissenschaftlern an die Öffentlichkeit gelangten, zeigte sich, dass schon damals Zahlen manipuliert wurden.
Kritische Wissenschaftler vermuten jetzt generell, dass die drei Hauptbetreiber von Temperatur-Datensätzen –  die NOAA, die NASA und HadCRUT – ihre Zahlen so frisieren, dass sie zu den Klimawandelmodellen passen. Der Blogger Kenneth Richards auf der deutschen „klimakritischen“ Internetseite „Notrickzone“: „Sie haben die Vergangenheit kälter gemacht und sie haben die Temperaturwerte aus jüngeren Jahrzehnten angehoben.“
    Frank Horns


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Kommentare

Hein ten Hof:
11.03.2017, 11:21 Uhr

Klima- und andere Leugner, ist das bzgl. des Klimas noch Wissenschaft?
Absolut lesenswert, der Nairobi Report, anbei ein kleiner Auszug.
.
Der Nairobi Report. V4.0

Die Klimakatastrophe - was ist wirklich dran?
.
<<"Sobald wir ernsthaft über die globale Erwärmung Bescheid wissen....sollten wir Verbrechenstribunale
für diese Bastarde einrichten- so etwas wie ein Nürnberger Klima-Tribunal". Auch in der amerikanischen
Zeitschrift Grist wurden für die "Klimaleugner" ein Verfahren "im Stil der Nürnberger Prozesse" gefordert. Heidi Cullen -Klimaexpertin des amerikanischenWeather Channels forderte lautstark: "Meteorologen, die an der Rolle des Menschen bei der globalen Erwärmung zweifeln, solle die berufliche Zulassung entzogen werden".

Der verwendete Begriff “Klimaleugner” wurde nicht zufällig
von diesen Leuten gewählt, erzeugt er doch gewollte Assoziationen zum Begriff Holocaustleugner. In der deutschen Tageszeitung (TAZ) berichtet ein Redakteur anerkennend von einer schwarzen «Liste mit 31 Namen», die unter deutschen Klimaforschern kursiere.


Christian R.:
3.03.2017, 08:36 Uhr

Wissenschaftliche Ergebnisse zu verfälschen tut der Glaubwürdigkeit der Wissenschaft nicht gut. Doch selbst wenn es ein paar schwarze Schafe unter den Wissenschaftlern gibt, so heist noch lange nicht dass Klimawandel ein Phantom ist oder dass er nicht zum Teil menschengemacht ist.

Ist der angebliche Konsens von 99% nahmhafter Wissenschaftler über den Klimawandel wirklich nur gelogen ? Mir erscheint es als sei diese Verschwörungstheorie ein allzu typischer Teil des politisch rechten Standardprogrammes, und das obwohl Umweltschutz was mit Bewahrung und konservativem Denken zu tun hat. Übrigens waren auch die Nazis für den Umwelt- und Landschaftsschutz.

Ob sich die Temperaturen eindeutig in eine bestimmte Richtung verschieben ist ohnehin weniger von Belang als das schon länger zu beobachtende häufigere Auftreten von Wetterextremen, die in - ob kalt oder heiss - zu Ernteausfällen und schlimmerem führen.

Auch ist die Abnahme des arktischen Meereises, die Versäuerung der Meere durch den ebenfalls objektiv messbaren vermehrten CO2-Anstieg kaum zu leugnen. Oder haben all diese Wissenschaftler auch gelogen ? Ebenfalls nicht zu bestreiten ist das Artensterben, die massive Abholzung der Regenwälder und das Leerfischen der Ozeane oder die Verbrennung fossiler Brennstoffe die für die Grundstoffindustrie unserer Zivilisation unerlässlich sind.

Ganz gleich wieviel der wie auch immer hohen globalen Erwärmung nun menschengemacht ist, sollten die Schlussfolgerungen noch immer noch dieselben sein: Wir kommen um nachhaltiges Wirtschaften und Schonung der uns alle ernährenden Biosphäre nicht herum. Umweltschutz sollte ein konservatives Anliegen sein und nicht den weltfremden Grünen überlassen werden.


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