Deutsche sind schutzlos

Ein Staat gibt sich auf: Kanzlerin Merkels Bankrotterklärung bei »Anne Will«

14.10.15
Schottet sich gegen die Wirklichkeit ab: Bundeskanzlerin Angela Merkel Bild: Reuters

Die Politik hat den Schutz des Landes aufgegeben. Bei den Deutschen wächst die Wut auf die Regierenden – und blanke Angst.


Für ihren Auftritt in der Sendung „Anne Will“ hat Angela Merkel in den Medien Lob geerntet für ihre „Geradlinigkeit“. Endlich bekenne die Kanzlerin, die bei anderen Sachfragen so oft im Unge- fähren geblieben sei, Farbe. Tatsächlich hat die CDU-Chefin kaum etwas anderes getan, als ihr Mantra „Wir schaffen das“ in unzähligen Variationen über eine Stunde lang zu wiederholen.
Was kaum Widerhall fand in den Medienkommentaren ist ein anderer Satz der Kanzlerin, der den wahren Kern ihrer Politik offenbart. Ihre Regierung habe es, so Merkel, gar nicht mehr in der Hand zu entscheiden, wie viele Menschen zu uns kämen. Damit hat sie ihre politische Bankrotterklärung abgeliefert: Diese Bundesregierung hat es aufgegeben, die Grenzen des Landes zu sichern. Das Land liegt schutzlos da und die Politik schaut zu. Dabei ist der Schutz der Grenzen eine der Kernaufgaben eines jeden Staates. Ein Staat, der diese Aufgabe nicht mehr erfüllt, gibt sich selbst auf.
Da darf es nicht wundern, dass die Nervosität im Volk beträchtlich anwächst, denn die Deutschen spüren ihre Schutzlosigkeit. Sie merken, dass sie von ihrer Regierung im Stich gelassen werden. Ja, dass die Politik sogar aktiv einen Prozess fördert, der das Land in eine völlig ungewisse Zukunft taumeln lässt. Sie haben Angst, und diese Angst als „irrational“ abzutun, ist nicht bloß ignorant, es zeigt auch eine völlige Verkennung der Tatsachen. Denn das Volk hat allen Grund, sich ob seiner Schutzlosigkeit zu fürchten.
Pegida ist nur ein besonders sichtbarer Ausdruck dieser Angst. In allen Bevölkerungsschichten quer durchs Land wachsen Unruhe und die Wut auf die Politik.
Diese Stimmung erfasst mehr und mehr auch die unteren und mittleren Ebenen der Politik. Die Führungs­chargen reagieren darauf mit einer beispiellosen Realitätsverweigerung, als lebten sie nicht auf dieser Welt, oder mit sturer Verbissenheit des „Weiter so, egal, was es kostet“. Doch der Rückhalt der Abgehobenen schwindet so rapide, dass selbst Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel unsicher zu werden beginnt.
Wenn es um praktische Lösungsansätze geht, bewegen sich die Verantwortlichen meilenweit neben der Wirklichkeit. Selbst der Vorschlag von „Transitzonen“ zur schnelleren Abschiebung unberechtigt Einreisender wird nichts bringen, wenn nicht endlich die Grenzen umfassend gesichert werden mit Zäunen und Wachposten. Sonst müssten illegal Einreisende die kontrollierten Übergänge nur umgehen und gelangten so trotzdem nach Deutschland.
Derweil wankt das System der Asyllager scharf am Rande des Zusammenbruchs. Diesen Winter droht ein unbeschreibliches Chaos über Deutschland zu kommen, während sich die Politik in Beschwörungen und Ausweichdebatten verrennt.     Hans Heckel


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Kommentare

Christian Stolzenberg:
12.12.2015, 11:39 Uhr

Dieser Irrsinn, was Merkel und Co. für Politik halten, muss so schnell wie möglich gestoppt werden! Man ist, ja schon einiges gewohnt von der Politik, aber das was jetzt gerade stattfindet, spottet jeder Beschreibung. Die Unverschämtheit, jegliche Interessen und Ängste der deutschen Bevölkerung zu ignorieren und regelrecht ins Lächerliche zu ziehen, treibt hoffentlich noch mehr "Wutbürger" auf die Straße. Meine Kindheit und Jugend fand in der DDR statt, aber dort hatte ich noch nicht einmal Ansatzweise so sehr das Gefühl, in dieser Form und diesem Ausmaß, mundtod gemacht zu werden. Demokratie und Freiheit soll doch angeblich immer die Freiheit des Andersdenkenden sein!? Opposition wird immer mehr verunglimpft, oder in die extreme linke oder rechte Ecke einsortiert. Wer entscheidet das? Wenn es niemanden mehr gibt, der die Regierenden kritisiert und schon die Kritik als solche im Vorfeld verteufelt wird, kann man da noch von Demokratie sprechen? Frei nach dem Motto: wer nicht für uns ist, ist gegen uns und der Feind. Oder, Frau Merkel?
Frau Merkel will sich nur selbst ein Denkmal in den Geschichtsbüchern setzen. So, oder so ist ihr das jetzt schon gelungen. Wenn es dann doch irgendwann zu ungemütlich wird in Deutschland, oder was davon übrig sein wird, kann sie sich ja woanders zur Ruhe setzen. Finanziell abgesichert und persönlich beschützt, was soll da schon passieren .....


Marc der Bücherwurm:
19.10.2015, 23:04 Uhr

"Diese Bundesregierung hat es (unser Land) aufgegeben" - und genau das ist doch das erklärte Ziel. Man brauchte allerdings erst die Wiedervereinigung (inkl. Niedergang des Ostblocks und Fall des eisernen Vorhangs) um dieses "Deutschland ohne Grenzen" dann in einem europäischen Großstaat (unter US Führung) aufgehen zu lassen. New World Order wird umgesetzt...! Das begann mit den 68ern (nach Rückkehr aus US Exil) und der Frankfurter Schule, setzte sich mit Joschkas "Putzerbande" fort und brachte 1990 mit Spruchbänden wie "nie wieder Deutschland" (Ditfurth, Roth, Beer und Konsorten) weitere Anzeichen. Heute schreiben sie sich aufs Spruchband "Deutschland verrecke"! Noch Fragen...


hanss meiher:
17.10.2015, 18:42 Uhr

Ein Staat gibt sich auf: Kanzlerin Merkels Bankrotterklärung bei »Anne Will«
Darf man mal fragen von welchen Staat ihr redet.
Mit ist kein Völkerrechtssubjekt
BRD oder Deutschland (Germanie)
bekand auf der Welt.


Nobert Franke:
16.10.2015, 16:47 Uhr

Wann verstehen die Deutschen endlich, dass Frau Merkel einen guten Job macht, eben nur nicht für DEUTSCHLAND!( Die BRD wurde 1949 von den westlichen alliierten Besatzungsmächten unter Waffengewalt gegründet. Deswegen kann die (BRDDR) keinem Völkerrechtssubjekt zugeordnet werden, woraus sie ihre Hoheitlichen Rechte ableiten könnte). Was auch ohne fehlenden Friedensvertrag so bleiben wird. Obama war 2009 in Ramstein und hat bei den US Truppen eine Ansprache gehalten – Germane is on occupy Country and it still that way. Frau Merkel macht einen guten Job für die US Kolonie Germany, nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Andreas Nickmann:
15.10.2015, 15:48 Uhr

Der Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland verwandelt sich in immer schnellerem Tempo zum Linksstaat Bunterepublik Dhimmi-Schland.

Und das schlimme daran: Die meisten Meinungsmacher (und, wie ich fürchte, auch die meisten Bewohner) dieses Staates finden das auch noch ganz, ganz toll.


Emmanuel Pracht:
14.10.2015, 19:44 Uhr

Die schaffen das schon...


Dietmar Fürste:
14.10.2015, 12:06 Uhr

Die totale Skrupellosigkeit dieser Politik führt nicht nur uns, sondern vor allem die noch weitestgehend nicht untergebrachten Asylbewerber spätestens in wenigen Wochen bei länger anhaltenden Dauerfrösten in eine akute Notlage, aus der sie sich vermutlich mit Gewalt zu befreien suchen werden.

Dieses Chaos mit Ansage wird das Lügengebäude der nicht einzuhaltenden Versprechungen und Zusagen der Regierung zum Einsturz bringen und - hoffentlich - dieses völlig sinnfreie und rücksichtslose Regime gleich mit!


Hans-Joachim Nehring:
14.10.2015, 11:43 Uhr

Nicht mit endlosen Debatten und Konferenzen werden die Probleme einer falschen Asylpolitik gelöst, sondern nur durch den Schutz der Grenzen unseres Landes. Nicht durch sinnlose Auslandseinsätze der Bundeswehr und der Vergeudung von Steuergeldern wird die Sicherheit Deutschlands gewährleistet. Panzer-Uschi muss dann schon mal Bundesgrenzschutzaufgaben übernehmen. Das wird die Truppe doch wenigstens hinkriegen. Wer sich den Massenzustrom von Zuwanderern ohne jegliche Gegenwehr und nur mit Willkommenspartys stellt, hat aufgegeben und fördert die Abschaffung Deutschlands. Merkel rief und alle kamen und kommen weiter. Das ist bereits in die Hose gegangen. Unruhe und Wut bei Otto Normalo und Lieschen Müller auf die abgehobenen Politikfürsten wachsen stetig weiter. Wenn erst Väterchen Frost zuschlägt, wird auch in den Erstaufnahmelagern und Zelten der Unmut wachsen, denn dieses Klima sind die Zuwanderer nicht gewöhnt.


Andreas Müller:
14.10.2015, 11:31 Uhr

Das ganze Affentheater erinnert stark an die letzten April-Tage im Führerbunker... bis zum Endsiech.

Drinnen wurde dekadent gesoffen während draußen die Bürger ums Überleben kämpfen mussten.
Oder mit den berühmten Worten von Marie Antoinette: "S'ils n'ont pas de pain, qu'ils mangent de la brioche.


Claus Reber:
14.10.2015, 09:52 Uhr

Diese Regierung hat schon vor langer Zeit die Kontrolle über die Entwickelung dieses Landes verloren. Schon mit der Euro Krise wurde klar, dass die Interessen des eigenen Landes nicht mehr zählten. Durch die Flüchtlingskrise ist dieses Thema ja leider ein wenig von der Bildfläche verschwunden, hat aber an Brisanz keinesfalls verloren. Die Flüchtlingskrise wird dieses Land sehr nachhaltig verändern und das wohl nicht zum Guten. Der Ruf nach multi/kulti und einer immer größeren Willkommenskultur gepaart mit großen finanziellen Anreizen konnten nur zu dem jetzigen Ergebnis führen. Dazu kam noch die Einladung der Kanzlerin und die Anweisung, tausende von Menschen unkontrolliert in das Land einreisen zu lassen. Alle Warnungen von Seiten der AfD und vielen anderen wurden bei Seite gefegt und Kritiker sahen sich den übelsten Beschimpfungen und Beleidigungen ausgesetzt. Viele Medien beteiligten sich an dieser Hetzjagt auf alles was politisch nicht genehm war. Jetzt wo die Karre im Dreck steckt, schwant es immer mehr Politikern was sie da angerichtet haben. Aber ausser man könnte, man müsste, wir sollten und wir wollen hat die Regierung bisher keine einzige effektive Maßnahme ergriffen, um die Einwanderungsflut zu bremsen. Das es geht, zeigen Länder wie Dänemark. Dort hat man in kürzester Zeit die Asylgesetze geändert und die Zahl der Einwanderer ist drastisch zurück gegangen. Frau Merkel, aber auch grüne und linke Politiker sind mittlerweile zur großen Gefahr und Belastung für unser Land geworden. Es wird Zeit, dass mehr Menschen auf die Straße gehen um diesem Wahnsinn endlich Einhalt zu gebieten.


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