Forsa: AfD-Werte wohl höher

21.08.13

Verbergen die veröffentlichten Umfragewerte der „Alternative für Deutschland“ (AfD) die wahren Wahlchancen der neuen Partei? Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, legt dies zumindest nahe. Das Problem sei, so Güllner, „dass viele Wähler, die die Partei wählen wollen, es nicht zugeben“.
Daher könne der wahre Rückhalt der Euro-Kritiker höher liegen als bei den zwei bis drei Prozent, welche auch Forsa für die AfD regelmäßig ausweist. Er, so Güllner, habe lange gedacht, dass die AfD keine Chance auf einen Einzug in den Bundestag habe, doch „jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher“.
Führung und Mitglieder der AfD jedenfalls strotzen vor Zuversicht, wie beim bundesweiten Wahlkampfauftakt am vergangenen Sonnabend in Hamburg zu beobachten war. Rund 1000 Anhänger zogen mit Fahnen und Transparenten durch die Innenstadt. AfD-Chef Bernd Lucke zeigte sich hoch erfreut über die rege Beteiligung, ebenso die Vorsitzende der Bürgerrechtsvereinigung „Zivile Koalition“, Beatrix von Storch, die für die AfD als Direktkandidatin in Berlin-Mitte antritt. Störungen durch Linksextreme gab es kaum.
Andernorts sieht sich die AfD linkem Terror ausgesetzt. In Göttingen wurden AfDler bedroht: „Wenn du weitermachst, dann werden wir dich kaltmachen“, oder: „Wenn du bei der AfD bleibst, dann werden wir dein Kind morgens zur Schule begleiten.“ Ein Stand und ein Versammlungslokal wurden angegriffen. In anderen Städten wurden massenhaft Plakate zerstört, in Berlin ein AfD-Wagen mit Steinen beworfen. In Jürgen Trittins Wahlkreis Göttingen „solidarisiert“ sich auch die Grüne Jugend mit den Linksextremen. Es gelte, die AfD „aktiv“ aus dem Wahlkampf „herauszuhalten“.  H.H.


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Kommentare

Andreas Müller:
23.08.2013, 14:26 Uhr

PAZ-Voting

Ist natürlich nur eine Moment-aufnahme und Vermutung.
Was mich da wundert wie es einige user immer noch schaffen GRÜN zu wählen!?
Soviel Pillen kann doch garnicht schlucken!?
Sind das wohl bezahlte Lobbisten, die ihre Zeitung "überwachen" und das Forum beeinflussen wollen?
Oder einfach nur Leute, die ein unendliches Mitleid mit diesen Grünen haben und mit dem Voting ihr Helfersyndrom ausgelebt haben?
Fragen über Fragen.


Johannes Firzlaff:
22.08.2013, 01:44 Uhr

Rekapitulieren wir die Wahlbeteiligungen 1998; 2002; 2005; 2009 mit 82%; 79%; 78%; 71% und vermuten wir beim letzten Mal, wegen der Großen Koalition zuvor, vorsichtshalber einen "Demotivations-Ausreißer". Dann können wir aus 2009er Perspektive für eine fiktive Bundestagswahl 2012 eine Beteiligung von 75% als Ausgangslage annehmen.

Nun sind aber in der deutschen Politik bis 2012 Ungeheuerlichkeiten geschehen, die 2009 selbst dann nicht als im Bundestag beschließbar angesehen sein würden, wenn sie bei akademisch-prophetischer Vorwegnahme der dann tatsächlich eingetretenen euroländischen Entwicklung diskutiert worden wären.

Zum einen dürfte dies das oben definierte 2012er Nichtwählerpotential erhöht haben, zum anderen führte es 2013 zur Erweiterung des Wahlangebotes, nämlich der AfD-Gründung und deren Antritt zur Bundestagswahl.

In obiger Meldung wird zwar vom Forsa-Chef eine Scheu von AfD-Wählern gegenüber Demoskopen vermutet, aber nichts über etwaige/s Demoskopenwissen/-mutmaßungen zu Nichtwählmotiven mitgeteilt. Auch hört man im
Zusammenhang mit zum Beipiel Merkels sensationellen Sympathiewerten, zum Beispiel im ZDF-Politbarometer,
-[ Auf welcher algorithmischen Grundlage werden sie gemessen/errechnet? Etwa als arithmetisches Mittel des
medianen Drittels? ]-
nichts über Nebenbeobachtungen, etwa eine Zunahme von ungünstigen Werten ohne gleichzeitige Bevorzugung links/rechts/öko/anders-sozialistischer oder linksliberaler Positionen.

Wenn von den Ausgangslage-Nichtwählern nun jeder Fünfte, also 5 von 25 Prozentpunkten, die AfD dem Weiterhinnichtwählen vorzöge und von den 75 Prozentpunkten der Ausgangslage-NOCHwähler jedem 25ten (3 von 75) die Minderheiten wie Bosbach, Gauweiler oder Schäffler in deren Parteien einfach zu klein wären, um die meinungsführenden oder -abnickenden Mehrheiten auf den Listen automatisch mitwählen zu wollen, würde so ein 8/80-Ergebnis, also schon 10% bezogen auf Wahlteilnehmer, erklärt werden können. Dies ist aber nur Hoffnung eines "verhinderten" Erstnichtwählers, der sich bei etwaiger Nichterfüllung nicht um eine Verschwendung seiner Stimme sorgen muß.


Tom Orden:
21.08.2013, 10:22 Uhr

Furchtbar das die AfDler so von den Grün/Linken so brutal behandelt werden!
Typisch auch für unsere Scheindemokratei das die Mainstreammedien das ganze möglichst totschweigen.
Aber das beweist:
Die grün/linken Faschisten haben Angst! Und das ist gut!
Meine Freunde vom "Orden der Patrioten" und ich stehen jedenfalls treu zur AfD!
Und wir freuen uns das endlich mal jemand Mutiges den rot/grünen Faschisten entgegentritt!
Ich bin auch felsenfest davon überzeugt das die "Alternative für Deutschland" es über die 5% Hürde schafft.


Eberhardt Breitling:
21.08.2013, 08:43 Uhr

Die GRÜNEN wollen nicht nur die AfD beseitigen,sondern alles DEUTSCHE aus Deutschland entfernen!!
Die Grünen sind der Feind aller Deutschen!!!!!!!!!!!!!
Nachzulesen: "Deutschfeindliche Zitate der Grünen"


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