Gegen Moslem-Zustrom

Mehrheit der Europäer will muslimische Einwanderung stoppen

16.02.17

Die Mehrheit der Europäer spricht sich gegen jede weitere Einwanderung aus hauptsächlich muslimisch geprägten Ländern aus. Dies ergab eine Umfrage des britischen „Instituts für Auswärtige Angelegenheiten“, einer der angesehensten Denkfabriken des Landes, die gewöhnlich unter dem Namen „Chatham House“ firmiert.
Das Institut ließ 10.000 Bürger in zehn europäischen Ländern befragen, darunter in allen großen EU-Staaten. Im Durchschnitt stimmten 55 Prozent dem Satz „Jede weitere Zuwanderung aus hauptsächlich muslimischen Ländern sollte gestoppt werden“ zu, nur 20 Prozent votierten gegen diese Forderung, 25 Prozent äußerten sich unentschieden.
Besonders stark war das Nein zu weiterer Einwanderung aus islamisch dominierten Ländern mit 71 Prozent in Polen, aber auch Österreicher, Ungarn, Belgier und Franzosen votierten mit jeweils mehr als 60 Prozent dagegen. In Deutschland und Italien lag die Ablehnung bei mehr als 50 Prozent, in Großbritannien und Spanien zwischen 40 und 50 Prozent. In keinem Land überflügelt die Zahl derer, die einen Stopp ablehnen die jener, welche jede weitere Moslem-Einwanderung beenden wollen.
Auffällig ist, das die negative Haltung zu weiterer muslimischer Zuwanderung sowohl in Ländern mit niedrigem wie mit hohem Moslem-Anteil an der Bevölkerung stark überwiegt, so in Polen wie in Belgien. Auch ist die Ablehnung muslimischer Einwanderung zwar bei Männern, auf dem Land und bei geringer Gebildeten besonders ausgeprägt. Mehrheitsfähig ist sie allerdings auch bei Frauen, Stadtbewohnern und Hochqualifizierten, wenn auch nicht so ausgeprägt. Die Umfrage wurde vor der US-Debatte um Einreisebeschränkungen durchgeführt.      H.H.


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