Hass von Kindesbeinen an

Millionen Zuwanderer importieren den glühenden Antisemitismus ihrer Heimatländer nach Deutschland

18.02.16
„Du Jude, verrecke“: Antiisraelische Demonstration in Berlin Bild: Imago

Schon jetzt ist der Hass auf alles Jüdische unter arabischen Immigranten in Deutschland ein ernstes Problem. Mit hunderttausenden Zuwanderern aus Ländern, in denen der Antisemitismus quasi zur Staatsdoktrin gehört, drohen Anfeindungen und Ausschreitungen einer neuen Dimension.


Da kann Deutschland aber froh sein. Die Zuwanderer aus dem Orient bringen mehr Gemeinsamkeiten mit als viele glauben – zum Beispiel den Antisemitismus. Geht es nach dem vielfach gefeierten US-Historiker und Soziologen Daniel Goldhagen, haben die Deutschen schließlich den Judenhass sozusagen in ihren Genen. Ein programmierter „Code“ habe sie zum Holocaust getrieben.
Während die kruden Thesen Goldhagens von seriösen Wissenschaftlern als grober – und letzt-endlich rassistischer – Unfug abgetan werden, bedroht der arabische Antisemitismus ganz konkret Europas jüdische Bevölkerung.
Präsent ist er schon lange. Die 500000 Mitglieder der jüdischen Gemeinden in Frankreich sind besonders betroffen. Neben den alltäglichen Anfeindungen durch viele der rund 3,7 Millionen französischen Moslems kommt es immer wieder zu blutigen Anschläge. Einen Tag nach dem Überfall der IS-Terroristen auf das Satire-Magazin Charlie-Hebdo Anfang 2015 ermordete der Islamist Amedy Coulibaly vier Juden in einem französischen Supermarkt. 2012 richtete Mohamed Merah in einer jüdischen Schule in Toulouse ein Blutbad an. Die Angst treibt mittlerweile immer mehr Juden aus dem Land. 8000 wanderten im letzten Jahr nach Israel aus.
Aber auch Deutschlands 120000 Juden sehen sich – mehr als 70 Jahre nach Ende des Dritten Reiches – wieder an Leib und Leben bedroht. Der Rabbiner Daniel Alter wurde 2012, im Beisein seiner sechsjährigen Tochter, brutal zusammengeschlagen. Er hatte auf die Frage „Bist du Jude?“ mit „Ja“ geantwortet. Aufgefallen war er den Tätern wohl, weil er eine Kippa, eine jüdische Kopfbedeckung, trug. Die Polizei geht von arabischen beziehungsweise muslimischen Tätern aus.
In einem zornigen und verzweifelten Brief an Angela Merkel und an den damaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, beschrieb eine jüdische Lehrerin 2014 ihre Situation an einer Berliner Schule. Kinder aus bildungsfernem Schichten – besonders viele würden aus arabischen Familien stammen – habe sie dort zu unterrichten. „Du Jude, verrekke“, würde einer ebenfalls jüdischen Lehrer-Kollegin regelmäßig auf der Straße hinterhergerufen, seit sie sich einmal mehr oder weniger aus Versehen zu ihrem Glauben bekannte. Sie selbst traue sich nicht einmal, ihren Schülern die israelischen Vornamen ihrer Kinder zu verraten. Würde sie das Thema Israel oder Judentum im Unterricht anschneiden, hätte sie sogleich eine kleine Intifada im Klassenraum.
Drei junge Palästinenser wollten im Juli 2014 aus der „kleinen“ Intifada eine große machen. Sie versuchten, mit Gasflaschen voller Dieseltreibstoff eine Syna-goge in Wuppertal in Brand zu setzen. Gefasst wurden sie, als einer der Täter den Feuerwehreinsatz mit seinem Handy filmte und die Szenen begeistert auf Arabisch kommentierte. Er führte die Polizisten dann auf die Spur der anderen beiden. Ein Schöffengericht verurteilte die drei Anfang letzten Jahres zu Bewährungsstrafen, weil es – für Prozessbeobachter völlig unverständlich – keinen antisemitischen Hintergrund erkannt hatte. Gerade wird der Fall neu verhandelt. Der Staatsanwaltschaft war das Strafmaß für einen Fall von schwerer Brandstiftung denn doch zu niedrig.
Die milden Urteile aber passen zur allgemeinen Haltung gegenüber dem Gedankengut moslemischer Zuwanderer – gleich ob sie bereits in Deutschland geboren wurden oder erst noch zu Hunderttausenden in den Asylbewerberheimen auf eine Bleibeerlaubnis spekulieren. In der Märchenwelt der Willkommenskultur hat der Antisemitismus der Ankommenden keinen Platz. In kindlicher Schlichtheit sind hier die Rollen klar verteilt. Dankbarkeit und Güte haben die Zuwanderer im Herzen zu tragen, aber nicht so etwas Abstoßendes wie Judenhass. Der muss schließlich den Dunkeldeutschen vorbehalten bleiben, jenen hartleibigen und verachtenswerten Landsleuten, von denen man sich mit seinen Refugees-Are-Welcome-Schildern so schön abgrenzen kann.
Im bonbonfarbenen Disneyland der Barmherzigkeit  überdeckt die Wahrheit eine dicke, klebrige Schicht Zuckerguss. Nur manchmal schimmert sie darunter hervor – etwa wenn Salomon Korn, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Frankfurt, den offensichtlich peinlich berührten Innenminister Thomas de Maizière bei einer Veranstaltung bestürmt, endlich die Besorgnisse der jüdischen Gemeinden ernstzunehmen. Viele Asylbewerber würden aus Ländern kommen, in denen die Feindschaft gegen Juden und Israel zur Staatsdoktrin gehöre. Es würde mehrere Generationen brauchen, solche kulturfremden Menschen in die deutsche Gesellschaft zu integrieren.
Der Hass auf alles Jüdische ist ihnen schon von Kindesbeinen an eingeimpft worden – zum Beispiel vor einigen Jahren im Fernsehen mit der syrischen Vorabendserie „Al-Ash Shatat“. In 29 Folgen wies das antiseptische Machwerk den Juden die Schuld an nahezu allen Katastrophen der Neuzeit zu, unter anderem an der Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand 1914 in Sarajewo und am Abwurf der Atombomben auf Nagasaki und Hiroschima. Im Abspann jeder Folge wird dem syrischen Verteidigungsministerium, dem Kulturministerium und der Polizei von Damaskus für die freundliche Unterstützung gedankt. Beim Internet-Videoportal You-Tube sind einige Folgen auch heute noch zu sehen. Tausende haben sie sich dort bereits angeschaut.
Unerwähnt bleibt in „Al-Ash Shatat“ allerdings ein besonders düsteres Geschichtskapitel: Das erste Judenpogrom auf europäischem Boden fand 1066 in Spanien im islamisch regierten Granada statt. Mehr als 1500 jüdische Familien metzelte die moslemische Bevölkerung damals nieder.      Frank Horns


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Kommentare

Hein Ten Hof:
20.02.2016, 22:43 Uhr

Wer die "dritte Welt" importiert wird dazu. Nur eine Frage der Zeit.


H. Schinkel:
19.02.2016, 19:46 Uhr

Naja, da macht es sich der Autor etwas zu einfach. Die Geschichte ist doch viel komplexer. Speziell die Geschichte der Juden
in Deutschland ist differenzierter zu betrachten. Gerade die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen ist da besonders betrachtenswert.

Im Kaiserreich fühlten sich Juden als Deutsche mit jüdischen Glauben, nach dem 2. WK sind es Juden mit deutscher Staatszugehörigkeit.
Das gipfelt darin, das die Regierung mit dem Zentralrat der Juden "Staatsverträge" abschließt.

Genau das gleiche machte die Regierung nun mit dem Zentralrat der Muslime, der ebenfalls eine Minderheit der Muslime in Deutschland repräsentiert.

Kann man das dem normalen Deutschen verkaufen? Ich meine nicht. Denn das impliziert doch, das diese Gruppen eine Sonderstellung im Staat genießen und etwas besseres
sind. Leider vertieft Herr Horn die eigentlichen Probleme zwischen den Volksgruppen nicht. Da bleibt er doch politisch (zu) korrekt. Sehr schade.
Aber vermutlich würde die PAZ dadurch rechtliche Probleme bekomme.


Herr Behrlich:
18.02.2016, 20:00 Uhr

Wenn einen so viele hassen, kann es wirklich der richtige Ansatz sein, alleinig die Schuld beim Anderen zu suchen? Dass Judenhass, gar Antisemitismus, eine "deutsche oder europäische Begabung" sei oder jemals war, das kann man wirklich nicht annehmen, wenn gar Semiten ein ausgeprägter Judenhass auszeichnet. Wenn aber von allen die Bereitschaft abverlangt wird, bei diesem Vorkommnis ihre Schuld, Fehltritte und Obligationen zu orten - muss bei diesem Phänomen nicht auch der Jude mehr Bereitschaft zeigen sich diesen Fragen zu stellen? Dass die Dinge nie allein schwarz oder weiss sind, wissen wir alle.


Karl Brenner:
18.02.2016, 19:48 Uhr

Wenn eine Gesine Schwan von der SPD zur besten Sendezeit bei Günther Jauch unwidersprochen sagen darf, dass die Moslems nun die Juden von damals sind, dann wundert einen nicht mehr.

Ob die Bürger das auch so sehen, kann man derzeit noch bezweifel.

Der ganze Moslem-Araber-Werbefeldzug von SPD, Grünen und CDU geht den Bürgern auf den Senkel.

Aber es kann sein, dass die hiesige Regierung und ihre Medien irgendwann mit der gleichen antisemitischen Propaganda auf populitische Begeisterung setzt, wie die Regierungen der arabischen Länder.

Weil ihnen nichts anderes mehr einfällt, um ihre schadhafte Politik zu verkaufen.


Michael Haberstroh:
18.02.2016, 17:09 Uhr

Liebe MitbürgerInnen,

... Ja was denn sonst !
Haben die Ereignisse in unseren Städten wie Frankfurt, Berlin Düsseldorf, Köln noch nicht ausgereicht um es endlich zu begreifen ??? 8. Jahrhundert hat hier nichts verloren.
Unsere Volksvertreter handeln unverantwortlich und geistig stark behindert !
mfg Haberstroh


Francesco Salatino:
18.02.2016, 12:01 Uhr

Endlich ein sehr guter Beitrag von Frank Horns über das Problem, das Europa in den nächsten Tausend Jahren nicht lösen wird. Wenn der Import von arabischen und asiatischen Judenhassern, als Flüchtlinge getarnt, nicht gestoppt wird, werden wir Zustände wie in Malmö, Paris, London, Brüssel, haben. Und wir werden nicht die militärische und polizeiliche Stärke des Staates Israel haben, um den islamischen Terror zu bekämpfen. Unsere christlich-jüdische Kultur ist in Gefahr und Linksgrün freut sich.
Rund 570 Flüchtlinge kamen am 05.09.2015 mit einem Sonderzug in Saalfeld an: Ramelow begrüßte die bärtigen Moslems: „Das ist der schönste Tag meines Lebens“


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