Kampf den Islamkritikern

»FAZ«-Feuilletonchef wirft Henryk Broder und Co. Panikmache vor

23.02.11

Die Panikmacher – Die deutsche Angst vor dem Islam“ heißt das Buch des Feuilletonchefs der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Patrick Bahners, das weit über die deutschen Feuilletons hinaus für Gesprächsstoff sorgt. In dem Buch zieht er gegen Ayaan Hirsi Ali, Henryk M. Broder, Necla Kelek und Thilo Sarrazin zu Felde. Sie alle konterkarierten mit ihren pauschalisierenden Angriffen auf eine andere Religion das von ihnen gepriesene Ideal einer liberalen und toleranten Gesellschaft.
Zwar lobt der Feuilletonchef der „Süddeutschen Zeitung“, Thomas Steinfeld, Bahners Buch als „Meisterwerk der Aufklärung“, doch schon im politschen Teil der „FAZ“ selbst darf der von Bahners kritisierte Thilo Sarrazin unter dem Titel „Erdogans Ghostwriter“ Bahners rezensieren. Sarrazin fragt hier offen, warum Bahners all jene mit solchem Ingrimm verfolge, die es wagten, bei der Integration von Muslimen auf Probleme hinzuweisen? „Wir Islamkritiker sind weder blind für die Wirklichkeit noch Panikmacher“, so der Autor von „Deutschland schafft sich ab“.
Bahners’ Thesen führen nun zu zahlreichen Stellungnahmen, wobei es nicht nur interessant ist, zu verfolgen, wer auf Seiten von Bahners und Steinfeld und wer auf Seiten von Kelek, Broder, Sarrazin und Co. steht. Auch zeigt die Debatte, dass es Handlungsbedarf gibt, denn sie beruht ja auf vorhandenen Missständen, mögen sie auch unterschiedlich wahrgenommen werden. So merkt die „Märkische Allgemeine“ an, Bahners schreibe, als wäre „die Welt draußen ein philosophischer Salon“. Und der „Spiegel“ fragt, welchem Lager sich der „FAZ“-Feuillettonchef bitte näher fühle, den Hirsi Alis, Broders und Keleks, deren Waffe das Wort ist, oder dem ihrer Gegner, die über Sprengstoff und die Scharia verfügen?  Rebecca Bellano


Kommentare

sitra achra:
24.02.2011, 18:28 Uhr

Gegen den aufgeklärten Absolutismus ist nichts einzuwenden.
Unser Mekka ist das GG.
Wer sich nicht in seine Richtung verneigt, gehört ausgeschafft!
Allah ist groß, aber Deutschland ist größer!


Hans-Peter Michael:
24.02.2011, 20:51 Uhr

Der Streit zwischen unseren linksgewalkten Journalisten erinnert an Gullivers Reisen, der da landete in einem Land, wo gestritten wurde, am welchen Ende das Ei aufzuschlagen ist. Am runden oder spitzen Ende? Während dessen besetzen die Nachfahren der Osmanen unser Land und lösen das Problem auf ihrer Art: Rübe ab!


Sapienti sat est:
25.02.2011, 09:44 Uhr

Am bemerkenswertesten ist doch das genau die "Faschistophobiker", die in diesem Land seit 40 Jahren mit Dauerwarnungen vor einem vermeindlichen neuen deutschen Faschismus den Diskurs bestimmen, nun die sind die Mahner vor einem aggressiven Islam einer Phobie bezichtigen! lol!!!! Um das Spielchen zu durchschauen brauche ich nicht einmal das kleine psychologische Handbuch! (-:


Brigitte Böhns-Haverland:
25.02.2011, 10:02 Uhr

Warum soll man die Islamkritiker bekämpfen ?
Wer den Koran gelesen hat, Bücher vom Stattsrechtler Prof. Karl Albrecht Schachtschneider, Broder, Sarrazin, Manfred Kleine-Hartlage, etc. gelesen hat, kann sich selber ein Bild machen. Dazu soll man noch einmal versuchen ungeschoren durch Berlin Neukölln oder Duisburg Marxloh zu spazieren und sich anhören, was die Menschen Islamischer Zugehörigkeit für uns übrig haben.
Und schon wird klar, worauf der Islam abzielt: Auf Ausbreitung und Unterdrückung und Verachtung von Ungläubigen. Da der Koran unmissverständlich in seiner Sprache ist, sollten sich die Ungläubigen einen toleranten Islam abschminken. Den wird es nicht geben - dazu auch die Reden von Kolat, Erdogan, etc. genau verfolgen !
Und dann bleibt die Frage, wofür eine Streitschrift gegen Islamkritiker ?


Heinz Koslowski:
27.02.2011, 03:13 Uhr

Das es kein Islamisches Land gibt das man Demokratie nennen kann hat Herr Bahner wohl nicht mitbekommen?Auch mit Buddhisten und Hindus klappt es nicht,die Zoroastrier(Leben soll Genuss sein,keine Verbote) und Jesiden haben sie fast ausgerottet und sind immer noch dabei.


Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld
*
*
*
 
 

Die Preußische Allgemeine Zeitung – die deutsche Wochenzeitung für Politik, Kultur und Wirtschaft. Die PAZ spricht eine geschichtsbewusste Leserschaft an und vertritt den Gedanken einer deutschen Leitkultur. Preußisch korrekt statt politisch korrekt – die PAZ berichtet über Themen, die andere Wochenzeitungen lieber verschweigen. Unsere preußisch-wertkonservative Berichterstattung bietet Ihnen einen ungeschönten Blick auf das Zeitgeschehen und Woche für Woche Orientierung in der Flut oft belangloser Nachrichten. In ihren Kommentaren legt die PAZ den Maßstab preußischer Tugenden im besten Sinne an. Abonnieren auch Sie die Preußische Allgemeine Zeitung und lesen Sie wöchentlich tiefgründige Berichte von A wie Ahnenforschung, über B wie Bismarck, O wie Ostpreußen in Geschichte und Gegenwart, W wie Wochenrückblick bis Z wie Zweiter Weltkrieg. Kritisch. Konstruktiv. Klartext für Deutschland.