Presseerklärung: Die Preußische Allgemeine Zeitung gehört nicht zur „neuen Rechten“

26.01.12

 Die Behauptung, die Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ) sei der „neuen Rechten“ zuzuordnen, ist abwegig. Zutreffend ist, dass diese unabhängige und überparteiliche Zeitung konservativ und wertkonservativ ist.

Die Preußische Allgemeine Zeitung wird in der meistbenutzten Internet-Enzyklopädie Wikipedia der „neuen Rechten“ zugeordnet. Die „neue Rechte“ wird von Wikipedia definiert als „gegen die Ideen der Aufklärung“ gerichtet, konkret: „gegen Liberalismus, Universalismus, Pluralismus“. Auch werde die „Idee der Gleichheit aller Menschen“ von der „neuen Rechten“ abgelehnt.

Es ist hanebüchen, gegen die Preußische Allgemeine Zeitung solche Vorwürfe zu erheben. Gerade zur preußischen Geschichte und besten Tradition gehört der Geist der Aufklärung. Insbesondere die PAZ setzt sich für Liberalismus, Universalismus und Pluralismus ein. Die erhobenen Vorwürfe sind nicht nur falsch – sie sind nachgerade absurd.

Wer bei Wikipedia nachforscht, der wird erkennen, wer diese haltlosen Vorwürfe gegen diese Zeitung verbissen verteidigt. Es handelt sich um Personen, die durch ihre Artikel und Diskussionsbeiträge klar zu erkennen geben, dass sie der Linken, zuweilen der extremen Linken nahestehen. Da werden gegen die PAZ Vorwürfe von Journalisten der sozialistischen Presse aus den 1990er Jahren als sogenannter Beleg herangezogen, um diese Zeitung in eine falsche Ecke zu rücken.

Schon Franz-Josef Strauß erkannte: „(Das) haben wir nicht zuletzt … der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt haben und dann auf einmal als Wurfgeschosse gegen uns, nicht ohne Erfolg, verwendet haben. Darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung.”

Daher sieht sich die Redaktion der Preußischen Allgemeinen Zeitung veranlasst, zu erklären:

Diese Zeitung ist in guter preußischer Tradition der Idee der Aufklärung in besonderem Maße verpflichtet. Die Ideen des Liberalismus, des Universalismus und des Pluralismus werden von ihr ausdrücklich und nachdrücklich unterstützt und verteidigt. Die Behauptung, die PAZ sei der „neuen Rechten“ zuzuordnen, ist daher abwegig. Die Wertschätzung, die diese Zeitung der preußischen Geschichte entgegenbringt, ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, wofür Herausgeber und Redaktion eintreten. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht auch die preußische Geschichte nüchtern betrachten und dort, wo es geboten ist, Kritik üben.

Eine Zuordnung des Etiketts „neue Rechte“ ist daher nicht nur falsch – sie offenbart die Motive und den politischen Standpunkt derer, die solcherlei Diffamierung begehen. Es soll eine Zeitung diskreditiert werden, die in aufklärender Tradition gegen den Zeitgeist schreibt.


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Kommentare

Ludwig Hofer:
27.02.2012, 17:38 Uhr

Man kann auch rechts sein, ohne dem Nazitume anheim gefallen zu sein.
Die PAZ soll weiter einen nationalfreiheitlichen Standpunkt einnehmen, und sie ist meines Erachtens nach weder übertrieben völkisch noch zu liberal.
Manchen hier erkennt man es bei den Kommentaren sehr schnell an, ob sie zu den harten NPDlern oder den weichgespülten Antifa-CDUlern gehören. Die Mitte soll unser sein!


Kasimir K.:
21.02.2012, 07:56 Uhr

An Stelle der PAZ würde ich mit den Begriffen Liberalismus, Universalismus und Pluralismus vorsichtig umgehen. Nicht nur, weil die Begriffe heutzutage extrem umgedeutet wurden, sondern tatsächlich nun auch etwas Anderes bedeuten. Konvervativismus ist nicht universal, ist, wenn er national ist, niemals liberalistisch und bevölkerungspolitisch definitiv nicht pluralistisch.


Preussische Allgemeine Zeitung PAZ:
2.02.2012, 08:59 Uhr

Offenbar liegt ein Missverständnis vor: Die PAZ distanziert sich nur von der Definition, die bei wikipedia unter "Neuer Rechter" steht. Wir bleiben wie wir sind, wertkonservativ und vor allem nüchtern und ideologiefrei die Realitäten betrachtend. Lese Sie die neue Ausgabe, dann werden Sie es sehen.


Tom Bola:
1.02.2012, 13:23 Uhr

Einerseits haben Sie erkannt, daß die Sprache als politische Waffe von der/den Linken mißbraucht wird und andererseits machen Sie fröhlich mit . Wen interessieren solche hohlen Phrasen, wie "Neue Rechte"???

Meine Frage: Von wem genau wollen Sie sich eigentlich distanzieren?


Pro Plebiszit:
1.02.2012, 13:21 Uhr

weiß, das auf Zensur Liebesentzug folgt.
Einen ausgesucht höflichen Kommentar zu sperren hat die PAZ nicht nötig.
Der Vorgang in der Pressemitteilung zieht dagegen "Fliegen"an.Migrantenbeauftragte die mit ihrem "nn" Seitenhiebe auf Islamkritiker austeilen, werden hier im Forum hofiert. Seltsam.
Gruß ein Preuße


Gunther Lotze:
1.02.2012, 13:19 Uhr

Oh, Gott, darf man das so verstehen, daß die PAZ die schulmeisternde linke
Kategorisierung a la RECHTS= RECHTSRADIKAL verinnerlicht hat; heißt (mit gehisster weißer Fahne wedelnd):
NICHT SCHIESSEN! Wir sind ja gar nicht rechts!
Vom Saulus zum Paulus. Von der PAZ zur taz. Glückwunsch. Das wird man Euch sehr krummnehmen.
Glaubts wohl.


Arned Peilson:
1.02.2012, 13:15 Uhr

Wie passen die proklamierten Werte in den Zusammenhang, dass man offensichtlich sich vom Mainstream getrieben fühlt, eine Erklärung abzugeben sich von etwas zu distanzieren, was eben dieser Mainstream benutzt um antilibertär und monotheistisch die Pluralität einzuschränken?

Wäre es nicht eher die Aufgabe eines konservativen Blattes über mediale Schreckgespinste wie "Neue Rechte" aufzuklären? Vor allem bei dem Hintergrund, dass man selbst in diese Falle geschoben wurde...

Viele Menschen, und besonders wohl viele (ehemalige) PAZ-Leser wissen sehr wohl, dass es Unterschiede zwischen Nazis und Konservativen gibt - unterschiede die dem Mainstream nicht interessieren...


Diederich Heßling:
1.02.2012, 12:10 Uhr

Und nun macht auch die PAZ einen unterwürfigen Kratzbuckel vor dem linken Zeitgeist, einfach nur peinlich!

Wann werden die Konservativen endlich begreifen, dass man nur mit Geschlossenheit und nicht Ergebenheit diesem unheilvollen Zeitgeist entgegentreten kann.

Für diffamierende Begriffdefinitionen der Linken sind Anwälte da, warum verklagt Ihr die Schreiber nicht!


Peter Mannheimer:
1.02.2012, 11:33 Uhr

Diese Distanzierung ist sehr zu begrüßen.

Aufgabe sollte es sein, dass wir uns auf unsere konservativen Ansichten konzentrieren und weiterhin ein Alleinstellungsmerkmal in der Presselandschaft einnehmen.

Anders als PI, wo der Deportationsbeauftragte Michael Stürzenberger von Tag zu Tag paranoider wird und sich von angeblich gefährlichen Muslimen belagert fühlt, sollten wir das Ganze weiterhin auf dem Boden unserer Gesetze tun.

Danke für diese Distanzierung vom Rassisten-Blog PI!


Friedrich der Kleine:
26.01.2012, 21:18 Uhr

Diese Distanzierung ist nur peinlich! Egal ob Kunersdorf oder Roßbach, dieses Rumgeeiere ist eines Preußen nicht würdig!

Offenbar lebt in unserem Vaterland nur noch die Nachgeburt... Germania quo vadis :-(


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