Schwesig will Gesinnungstest
Schwerin − Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), will, dass Träger von Kindertagesstätten künftig „nachweisen“, dass sie und ihre Mitarbeiter „auf dem Boden der Verfassung stehen“. Der Vorstoß ist Teil des Kampfes gegen Rechts, denn er ist eine Reaktion auf den Versuch von vier Rechtsradikalen, Kitas oder Dorfkindergärten zu übernehmen. Der Gesinnungstest soll schon ab 1. August starten, Bewerber müssen dann eine Selbsterklärung unterschreiben, in der sie ihre Verfassungstreue versichern. Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Land, das dergleichen durchführt. Für Sportvereine, freiwillige Feuerwehr und andere Ehrenämter ist das dort bereits eingeführt. Ob die Selbsterklärung auch „Linke“-Mitglieder von solchen Ämtern abhalten soll, ist unklar, zumal das Land jahrelange rot-rot regiert wurde. K.B.
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Da jammert der Autor aber auf niederem Niveua! Solch ein "Gesinnungstest" hat in diesem Lande leider Tradition! Solang ist es noch nicht her, dass angehende Beamte nicht kommunistischen Parteien angehören durften ... der Autor neigt dazu, sich die Welt zuschreiben - wie sie ihm am besten gefällt. Halt ein deutlicher Anflug von "Pipilangstrumpfismus".