Teilung in den Köpfen

01.09.10

Berlin − Am 31. August, 20 Jahre nach Unterzeichnung des         Einigungsvertrages zwischen Ost und West, sprach Kanzlerin Merkel von einer weltweiten Verantwortung Deutschlands für Demokratie und Freiheit: „Der Einigungsvertrag sollte uns gutes Beispiel sein für weitere Verträge, die auf der Welt zu schließen sind.“ Am selben Tag veröffentlichte der Bundesverband Volkssolidarität eine Studie, wonach die deutsche Einheit in alten und neuen Bundesländern noch immer unterschiedlich bewertet wird. Etwa die Hälfte der Westdeutschen, doch nur 17 Prozent der Mitteldeutschen sähen die Einheit als „vollendet“. Mehr als die Hälfte in den neuen Bundesländern fühle sich unwohl in der Bundesrepublik, möchte jedoch ebenso wenig die DDR zurück. Verbandspräsident Gunnar Winkler warnte vor einer „Atmosphäre gegenseitigen Aufrechnens“.     

C.C.


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