Was Kretschmann enthüllt

Asylflut: Die Grünen werden von den Folgen ihrer eigenen Politik eingeholt

05.08.15
Ratlos vor den Trümmern seiner Politik: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann Bild: action press

Winfried Kretschmann bietet neuen Bundesländern Geld für die Übernahme von Asylbewerbern – das sagt einiges über seine Partei.


Kaum etwas macht die Ratlosigkeit, vor allem aber die moralische Kapitulation der Politik angesichts der von ihr verursachten Asylflut sichtbarer als der jüngste Vorschlag von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann: Der einzige Landesvater mit grünem Parteibuch bietet den neuen Bundesländern Geld an, wenn sie Asylbewerber aus dem Südwest-Staat für die Dauer ihres Anerkennungsverfahrens übernehmen.
Es mute eigentümlich an, wenn ausgerechnet ein grüner Politiker „Flüchtlinge“ als Handelsware etikettiere, höhnt Brandenburgs Landesvater Dietmar Woidke (SPD). Auch die Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wiesen das Angebot aus Stuttgart zurück.
Kretschmanns Vorstoß zielt auf eine „Armutswanderung“ ganz neuer Qualität: Reichere Bundesländer laden ihre Probleme für Geld bei ärmeren ab, kaufen sich damit frei von den Folgen ihrer eigenen falschen Politik. So also sieht grüne „Gutmenschlichkeit“ aus, wenn sie vom Ernst der Lage auf die Probe gestellt wird.
Damit wird ein Grundzug des politischen Milieus freigelegt, das die Grünen prägt: Dort herrschte bislang die infantile Sicherheit, nie mit den Folgen eigener Fehlentscheidungen konfrontiert zu werden. Diese Sicherheit wurzelt in der Geschichte der Bewegung.
Zahlreiche Pioniere der Grünen erlebten ihre politische Erweckung in linksextremen Gruppen, welche die bürgerliche Demokratie abräumen und durch eine rote Volksrepublik ersetzen wollten.  Zu ihrem Glück wurden sie gebremst. Nur deshalb konnten sich die Protagonisten später bequem einrichten im eben noch bekämpften Staat. Die, die den Kapitalismus erledigen wollten, sind heute die Partei mit den am besten verdienenden Anhängern von allen. Sie riefen „Frieden schaffen ohne Waffen!“, wollten die Bundeswehr beseitigen. Auch das wurde nichts. Nur deshalb konnten sie, 1998 an die Macht gelangt, erstmals seit 1945 deutsche Soldaten wieder in den Krieg schicken.
Die Urerfahrung grüner Politiker besteht nach alldem darin, dass sie nie Verantwortung übernehmen müssen für das, was sie fordern. Denn bislang gab es immer starke Gegenspieler, die das Land (und die Grünen selbst) vor der Umsetzung und damit den Folgen des verlangten Irrsinns bewahrten.
Mittlerweile aber ist grünes Empfinden in den Medien weithin bestimmend und lenkt auch die politische Elite bis tief in die Union hinein. Die Ausputzer, welche den Grünen früher in den Arm fielen, sind heutzutage verschwunden oder machtlos. Im Zulassen wahlloser Zuwanderung schlägt sich grünes Gedankengut daher erstmals eins zu eins in der Wirklichkeit nieder. Nun sollen sie plötzlich auslöffeln, was sie jahrelang betrieben haben, und versagen – wie Kretschmanns Gestammel enthüllt – jämmerlich.     Hans Heckel


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Kommentare

W. Scholz:
9.08.2015, 05:09 Uhr

@ V.Schindler: Seit den 80ern weiß man daß ca 3% echte Flüchtlinge sind - also eigentlich nicht viel und Menschen die sich integrieren WOLLEN! Was macht unser Staat? Eine Kalifen von Köln der in mehreren Städten gemeldet war un über 100000€ Sozialbetrug gemacht hat konnte hier bleiben (trotz Verurteilung). Er hat Dt erst verlassen nach dem Sieg der AKP in der Türkei- Andererseits eine vietnamesiche Bootpeoplefamilie - voll integriert mit Ehrenamt, Verein etc.) mußte die BRD verlassen (bis auf die Tochter in den Abiturprüfungen) trotz Peditionen an den NS-Landtag und den Bundestag. Ist das alles Zufall? Ich glaub es nicht. Diese Beispiele ließen sich Dutzenderweise fortsetzen. Man denke da an den Miri-Clan in Bremen der mit 2500 Mitgliedern 8 Mio. Sozialhilfe kassiert und nach Schätzungen der Polizei nebenher 80 Mio im außerlegalem Bereich macht. Da kann die deutsche Kultur noch bereichert werden!


W. Scholz:
9.08.2015, 04:57 Uhr

Ich war am lezten Montag in München beim PEGIDA-Infostand an der Michaeliskirche. Ich habe mich mit Verschiedenen informativ unterhalten. Mit einem jungen Mohamedaner der in Dt. seine Kochausbildung weitermachen wollte und für knapp 2 Jahre Aufenthalt hervorragend deutsch sprach und anfangs meinte wir wären gegen Ausländer. In einem ca 1h Gespräch habe ich das geklärt und wir verabschideten uns per Handschlag. Ein Deutscher meinte wir von Pegida wären Ausländefeindlich und Nazis. Auf meine Vorhaltung dann sind die Schweizer Nazis ebenso wie die Polen , Dänen, Norwegeer, Tschechen und das Baltikum drehte er sich um ging 5m weg und verschwand dann. Es hat offensichtlich eine Kollision von Tatsachen und Vorstellung gegeben - die Vorstellungen werden gesiegt haben.
Ich hab im Netz von einem PEGIDA Anhänger gelesen der in B-W in einem grün regierten Ort an einer Infoveranstaltung gg. ein Flüchtlingsheim (Wertminderung, schlechte Lebensqualität etc.) den grünen Gutmenschtanten gesagt hat. Das ist aber Rechtsradikal und voll Nazi!!! Darauf war Schweigen und man habe sich getrollt.


Francesco Salatino:
7.08.2015, 21:23 Uhr

Ja, liebe Veronika Schindler, es geht nicht nur um Wirtschaftsflüchtlinge, es geht bald um die Sicherheit von westlich-europäischen Frauen auf der Strasse. Wir werden von den Grünen gewollte nigerianische Verhältnisse oder Missstände wie in Malmö bald bekommen. Westeuropa (wie Westrom 476 n.C.) wird bald fallen und dann ist Osteuropa (wie Ostrom, Byzanz, 1453) dran. Mit der Abschaffung des Asylrechts könnten wir die Kapitulation um einige Jahre verzögern. Mehr ist nicht drin.


veronika schindler:
6.08.2015, 17:44 Uhr

Alle Eure Kommentare sind so was von zutreffend aber wie kriegt man nun diese Wirtschaftschmarotzer wieder raus aus dem Land? ich meine die Schmarotzer nicht die welche wirklich Hilfe benötigen. Auch fürchte ich dass im Fall grösserer Probleme diese Menschen sich gegen uns wenden weil sie nichts zu verlieren haben, jung und womöglich kampferprobt?


Dan Cooper:
6.08.2015, 14:49 Uhr

Kretschmann müßte, wollte er als Grüner glaubwürdig bleiben, eigentlich genau den umgekehrten Weg gehen und in seinem Bundesland mehr Flüchtlinge aufnehmen.


kein Menschenhändler:
6.08.2015, 13:06 Uhr

Man könnte dies auch als modernen Menschenhandel bezeichnen.
Ist das nicht strafbar?


Hermann Paul:
6.08.2015, 11:58 Uhr

Bravo! Ein klasse Artikel der PAZ. Es tut gut, immer mehr solcher Beiträge in ECHTEN deutschen Zeitungen zu lesen, die nicht dem verlogenen linksgestrickten Mainstream angehören. Der Wiederstand gegen den Wahnsinn verstärkt und formiert sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa. Den Grünen fliegen jetzt endlich die Ergebnisse ihrer extrem deutschfeindlichen Gesinnung und katastrophalen Politik um die Ohren. Das beharrliche Schweigen bzw.die peinlichen Versuche,die - vor allem von ihnen verursachte - Multikulti-Sintflut durch aggressive Lügen und Forderungen irgendwie abzuwälzen, ist das indirekte Eingeständnis für jahrzehntelange Fehlentscheidungen. Sie können sich nicht mehr klammheimlich davonstehlen und so tun, als ginge sie das alles nichts an. Das funktioniert angesichts der eindeutigen Fakten nicht mehr. Und das ist gut so!


Florian Geyer:
5.08.2015, 21:18 Uhr

Das zeigt deutlich, wie richtig es ist, den Assilanten im "Osten" deutlich zu zeigen, daß sie NICHT willkommen sind!
Die sollen ruhig weiter zu denen laufen, die sie bestellt haben!


Karl Laschnikoff:
5.08.2015, 15:12 Uhr

Nicht mehr lange und die geistig überlegenen Bessermenschen werden heulend zu den dummen Rechten gerannt kommen und um Schutz betteln.
Ich bin der Meinung, daß man diesen U-Booten und Schmarotzern diesen Schutz nicht gewähren darf! Nur wenn sie ihre selbstverdiente Strafe zu spüren bekommen, ist eine Wandlung zu wertvollen Gesellschaftsmitgliedern möglich.
Bin ich zu hart, was meint ihr?


Andreas Müller:
5.08.2015, 14:26 Uhr

Heuchler ist die richtige Bezeichnung für solche Leute. Und dazu ein ganz mieser.


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