Wenn 180 Millionen Asylsucher kommen

Warum aus Deutschland ein zweites Südafrika werden kann – Professor Eberhard Hamer entdeckt bestürzende Parallelen

10.03.17
7000 ermordete Farmer: Ein Schäferhund schützt das Haus am Kap Bild: Getty

Viele Jahre hat der Wirtschaftswissenschaftler Eberhard Hamer in Südafrika gelebt und dort auch seine Doktorarbeit verfasst. Hamer hatte Zugang zu den Mächtigen des Landes. Sie gewährten ihm Einsicht in die Beweggründe ihres Handelns. Am Ende entwickelte sich am Kap ein verarmender Staat. Die Industrienation wurde zum Dritte-Welt-Land. Hamer lebt heute als emeritierter Professor für Wirtschafts- und Finanzpolitik in Hannover. Er ist Gründer des Mittelstandsinstitutes Niedersachen. Rückblickend auf seine Südafrika-Erfahrungen sieht er bedrohliche Parallelen zur heutigen Situation in Deutschland.

Als 1653 die niederländische Ostindien-Kompanie den ersten Siedlungsstützpunkt am Kap errichtete, um ihre Indienfrachter mit frischem Gemüse zu versorgen, war das Land nahezu menschenleer – nur schwach von nomadisierenden „Buschmännern“ durchstreift. Die niederländischen Buren besiedelten und entwickelten das Land. Die Bevölkerung wuchs.  
Die Kap-Provinz war eine strategische Schlüsselstellung für den Seeweg nach Indien. Deshalb eroberten um 1800 englische Truppen das Land und machten aus bis dahin freien Buren englische Untertanen. Ein Teil der Buren floh daraufhin im „Großen Treck“ (1835–1841) nach Norden und gründete in diesen ebenfalls noch menschenleeren Gebieten die Burenrepubliken Oranje und Transvaal. Als dort Gold und Diamanten gefunden wurden, reklamierten die Engländer auch dieses Gebiet sofort für sich. Es kam von 1880 bis 1900 zum blutigen Burenkrieg. Nach ihrem Sieg schlossen die Engländer die Burenrepubliken mit der Kapkolonie zur Kolonie „Südafrika“ zusammen.
Der Goldrausch brachte ab 1890 eine Einwanderungswelle von Europäern nach Südafrika. Dazu begannen die Bergwerksunternehmen aber auch immer mehr schwarze Afrikaner aus Zentralafrika anzuwerben. So wurde die vor 200 Jahren zu 80 Prozent von Europäern bewohnte Burenrepublik durch permanente Arbeitskräfteanwerbung und Familiennachzug zu einem heute zu 72 Prozent von Schwarzafrikanern bewohnten Land. Weiße stellen nur noch neun Prozent der Bevölkerung.
Die nach dem Zweiten Weltkrieg zur politischen Mehrheit gekommene Burenregierung versuchte ihre bisher von Weißen beherrschten Gebiete dadurch europäisch zu sichern, dass sie eine Politik der „Apartheid“ betrieb: In den weißen Gebieten sollten die Europäer, in den schwarzen Gebieten aber die Schwarzen die Führung haben. Die schwarzen Gebiete sollten durch Subventionen aus den weißen Gebieten binnen 50 Jahre auf deren Niveau entwickelt werden. Finanziert werde sollte das Vorhaben mit Steuern der zur britischen Hochfinanz gehörenden Bergbaufirmen. Dagegen wehrte sich das Finanzsyndikat. Es mobilisierte Weltpresse und Weltpolitik. Sanktionen, Finanzblockaden und eine weltweite Diffamierung des „Apart-heidsystems“ waren die Folge. Mit dem ANC, dem African National Congress, wurde eine teilweise militante interne Opposition finanziert, mit der SWAPO eine externe Guerillatruppe. Das Ziel: Ein Regimewechsel mit der Gleichheitsformel „one man, one vote“.
Der Autor erinnert sich noch eines Kamingesprächs mit dem damaligen Ministerpräsidenten Hendrik French Verwoerd. Es ging um die Frage, ob man nicht der englischen Hochfinanz die Minenkonzerne wieder unversteuert zur Ausbeutung übergeben solle, um deren internationale Apartheidhetze damit zu beenden. Die Buren hätten dies prinzipiell getan, wenn sie nicht die Gelder für die Entwicklung der Bantu-Gebiete gebraucht hätten. Der Gewinngier des internationalen Kapitals stand so eigentlich eine Humanitätstheorie gegenüber. Chancen hatte sie keine: Es kam zum Regimewechsel und zur parlamentarischen Herrschaftsübernahme der schwarzen Mehrheit. Damit setzte mit der Zeit eine umgekehrte „Apartheid“ ein: In allen – vor allem öffentlichen – Organisationen müssen Stellen nach dem Bevölkerungsanteil –vergeben werden. Zu 75 Prozent gehen sie daher an Schwarze – sodass kein Weißer mehr eine Berufschance hat, solange dieser Anteil nicht erreicht ist. Darüber hinaus müssen 50 Prozent Frauen beschäftigt sein, so dass praktisch nicht mehr der Beste, sondern nur nach Farbe und Geschlecht eingestellt wird. Es gilt Quote statt Qualifikation.  Unfähigkeit und Korruption breiten sich aus. Die ehemalige Industrienation (sogar Mitglied der G20) ist zu einem Entwick-lungsland abgesunken inklusive Höchstinflation, Höchstkorruption und Diskriminierung der Weißen. Dies fängt in den Schulen an und setzt sich an den Hochschulen fort. Wegen der Quote wird weißen Abi-turienten das Studium verweigert. Am Arbeitsplatz werden Weiße ebenso benachteiligt.
Unterdessen beherrscht eine kleinen korrupte schwarze Elite in der Hand des internationalen Finanzkapitals der Londoner City das Land. Als Folge ist das gesamte Volk – gleich welcher Hautfarbe – verarmt. Die Kriminalitätsrate ist extrem hoch. Sie zwingt nicht nur die Reichen, sondern auch den Mittelstand dazu, ihre Häuser mit Elektro- und Drahtzäunen vor Einbrüchen zu schützen. Besonders die auf dem Land lebenden weißen Farmer schweben in täglicher Lebensgefahr. Rund 7000 von ihnen wurden bereits ermordet.
So haben die Europäer das von ihnen entwickelte und früher beherrschte Land praktisch verloren. Sie werden verdrängt und bedroht. Weder die schwarze Polizei noch die schwarze Justiz schützen sie. Stattdessen werden sie zur Kasse gebeten. Der Mittelstand wird hoch, die internationalen Konzerne dagegen niedrig besteuert. Wer kann, flieht nach Kanada, Australien, Neuseeland oder England. Deutschlands Bürokratie verhindert dagegen die weiße Einwanderung aus Südafrika, da ja genügend Schwarzafrikaner aus Mittel- und Nordafrika über das Mittelmeer importiert werden.
Schlimmer noch: Die gleichen Kräfte der internationalen Hochfinanz, die das schwarze Apartheid-Regime installierten, stehen auch hinter Merkels Willkommenskultur. Etwa 150 Stiftungen des Wallstreet-Milliardärs Georg Soros haben ab August 2015 drei Monate lang auf allen Kanälen in den vorderen Orient und nach Afrika getwittert: „Kommt nach Deutschland. Dort seid Ihr willkommen, dort gibt es Arbeit, dort gibt es aber auch Geld ohne Arbeit, auch Wohnung und ein Auto.“ Das Bild eines Mercedes unterstrich die Ankünigung.
Die Werbung für ein offenes Sozialparadies wurde mit weiteren Bildern über den begeisterten Empfang von Flüchtlingen in Deutschland ergänzt. Kein Wunder, dass sich die Armen, Perspektivlosen und Gescheiterten aufmachen. Die 200000 Schwarzafrikaner, welche im letzten Jahr über das Mittelmeer von Eurofor, der europäischen Eingreiftruppe, nach Europa gebracht wurden, sind nur eine Vorhut: Nicht nur nach UNO-Prognosen wird das Weltbevölkerungswachstum vor allem in Afrika explodieren. Dort werden von jetzt einer Milliarde bis 2050 2,5 Milliarden Menschen leben. Mindestens eine halbe Milliarde wird nach Europa drängen. In Deutschland können bei jetzt etwa 80 Millionen Einheimischen (einschließlich Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund) etwa 120 bis 180 Millionen schwarze Zuwanderer erwartetet werden.  
Wir stehen also möglicherweise vor einer gleichen Bevölkerungsentwicklung, wie sie Südafrika bereits vollzogen hat: Von einem durch weiße Europäer entwickelten zu einem durch Schwarzafrikaner ruinierten Land. Profiteure gäbe es genug. Über Lohndumping könnten die Konzerne ihre Gewinne steigern. Die Sozialfunktionäre hätten mit ihrer wachsenden Klientel auch eine steigende Machtfülle.
Deutschland aber würde sich bis zur Unkenntlichkeit verändern: Mit dem demokratischen Prinzip „one man, one vote“ würden die Einwanderermehrheiten ihre Macht gegenüber den Einheimischen durchsetzen. Wie in Südafrika würden Posten nach Farbe und Quote statt nach Qualifikation besetzt.
So wie heute schon im öffentlichen Dienst manche Bundesländer ausschließlich Frauen einstellen, um eine 50-Prozent-Quote zu erreichen, was letztendlich eine Diskriminierung der Männer bedeutet, könnte es in Zukunft allen Einheimischen ergehen. Sie verlieren ihre Arbeitsplätze im eigenen Land an die Einwanderer. Wenn deren Nachwuchs  in den Schulen die Mehrheit bildet, würde auch das Niveau des Bildungssystems sinken. Die Beispiele in mehrheitlich von Türken beherrschten Schulklassen, zeigen jetzt schon, wohin die Richtung geht.
Kann die prognostizierte Einwanderung nach Europa und vor allem nach Deutschland nicht politisch gestoppt werden, werden wir wie Südafrika von einem führenden Industrieland zum Entwicklungsland herabsinken. Das bedeutet Untergang der alten Kultur, Verarmung, Herrschaftswechsel von den Einheimischen auf die Immigranten und Verlust der alten Volksidentität.
Wo eine dekadente Gesellschaft die Grenzen öffnet und sich nicht mehr verteidigt, können Kultur, Wohlstand und Sozialsicherungssysteme nicht überstehen. Sie werden von den hereinströmenden Massen der Armen, der Hungrigen, Chancenlosen und Gescheiterten gestürmt. Nicht falsche Loyalität und Integration, sondern nur konsequente Abwehr könnte nationale Gesellschaftsstrukturen gegen die begonnene Völkerwanderung aus Afrika retten.   Frank Horns


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Kommentare

Dieter Meier:
14.03.2017, 02:05 Uhr

Eigentlich ganz einfach: Wenn man zur Minderheit im eigenen Land geworden ist, gehört einem dieses Land nicht mehr und das Spiel ist aus.


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