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Samstag, 04. September 2010

Mit dem Islam kam die Unterdrückung

Deutsche Schüler und muslimische Mädchen ohne Rechte? WDR-Doku offenbart schier Unglaubliches
Harmonie nur für die Kamera: Sebastian, Schülersprecher Zori und zwei Mitschüler (v.l.) Bild: ARD/Lona*media

Zwei WDR-Redakteurinnen belegen am Beispiel einer Essener Hauptschule eindrucksvoll, warum die Schönrederei in der Integrationsdebatte ein Ende haben muss.

Ein CDU-Medienexperte hat bereits gefordert, die Sendung zur besten Sendezeit zu wiederholen. Dass die ARD die WDR-Dokumentationssendung „Kampf im Klassenzimmer“ an einem Donnerstagmorgen um 0.15 Uhr ausstrahlte, erntete viel Kritik. Denn die 45-minütige Reportage hat es in sich.
Die beiden Macherinnern Güner Balci und Nicola Graef hatten  vergangenes Jahr eine Essener Hauptschule besucht, an der 70 Prozent der Schüler Muslime sind. Was sie dort vorfanden, müsste in einem Land, das über Islam oder Zuwanderung nur in den engen Bahnen der „politischen Korrektheit“ diskutiert, wie reiner Sprengstoff wirken.
Was die beiden Journalistinnen herausfanden, bricht mit einigen falschen Gewissheiten: So machten sie zwar Rassismus unter den Schülern aus, doch zeigte sich dieser ausschließlich von Ausländerkindern gegen deutsche Kinder, nicht auch nur im Ansatz umgekehrt.
„Die Deutschen sind Scheiße, mit Deutschen ist man nicht befreundet“, sagten ihm die muslimischen Schüler ganz offen, erzählte der libanesische Arabischlehrer der Schule. Seine Versuche, solches Denken zu bekämpfen, scheitern kläglich, weiß er zu berichten.
Auf dem Schulhof teilen sich die Kinder und Jugendlichen in drei Gruppen: Männliche Muslime auf der einen Seite, weibliche Moslems auf der anderen und die Deutschen in eine Ecke verdrückt.  Sie ducken sich am liebsten weg. „Man wird als Nazi beschimpft, wenn man seine Meinung sagt“, klagt eine Schülerin. Oder gleich verprügelt, wie der 16-jährige Sebastian berichtet, der hier gerade an der letzten Etappe zum Realschulabschluss arbeitet. Seine Mutter erinnert sich, wie sie ihn sogar mit einem Stuhl zusammengeschlagen haben. Beim Ramadan wird den Nichtmuslimen auch schon mal ins Essen gespuckt.
Augenfällig ist die ruhige, bestimmte Art, mit der die Deutschen ihre Situation schildern, auch bei gemeinsamen Gesprächen mit den muslimischen Mitschülern. Nur einmal wagen sich auch einige muslimische Schülerinnen aus der Deckung. Im Gespräch mit einer Lehrerin, ohne dass Jungs anwesend sind, erzählen sie aus ihrer Welt. Etwa, wie man einen Mann findet, oder besser, er sie: Das gehe nur auf Hochzeiten, sonst dürfen die Mädchen auf keinen Fall weggehen. Dort guckten sich die Eltern eines jungen Mannes erst einmal ein Mädchen aus. Danach „guckt der die erstmal in einer Videokassette an und dann sagt der vielleicht ja oder nein, und dann gehen die um ihre Hand anhalten“. Was für einen Mann sie sich denn wünschten, will die Lehrerin wissen. Er solle sie nicht schlagen, kommt als allererstes.
Das Gespräch sorgt anschließend für erheblichen Wirbel an der Schule. Die offenen Antworten der arabischen Schülerinnen brachten ihnen heftige Vorwürfe der muslimischen Jungs ein. Wenn die Jungs dabei sind, sagen die muslimischen Mädchen ohnehin wenig bis nichts. Dann dominiert vor allem einer, der 16-jährige Zori, ein Kurde, der ebenfalls gerade seine Mittlere Reife macht und danach das Abitur anstrebt. Er ist überdies Schulsprecher. Er macht keinen Hehl daraus, was er von deutschen Mädchen hält, die abends ausgehen und einen Freund vor der Ehe haben: „Schlampen“.
Und wenn es einem muslimischen Mädchen einfallen solle, auch so frei sein zu wollen wie die „deutschen Schlampen“? O-Ton: „Dann ist das so, dass die Eltern das als Schande ansehen und die Ehre ist befleckt. Und wir müssen das alles saubermachen. Entweder der heiratet sie, und wenn nicht, dann zwingen wir die, und wenn nicht, dann knallen wir den ab. Dann ist die Ehre wieder sauber und wir knallen auch sie ab.“ Zori wird daraufhin von den Journalisten gefragt, was „Ehre“ denn eigentlich für ihn sei. Drauf weiß der intelligente 16-jährige Schüler jedoch keine Antwort. „Wie soll ich das erklären? ... Kann ich nicht.“
Die Lage scheint vollkommen verfahren, die Lehrkräfte, welche Graef und Balci ausführlich zu Wort kommen lassen, machen durchweg einen ebenso kompetenten wie (im besten, nicht weinerlichen Sinne) verständnisvollen Eindruck. Wann das angefangen habe? Früher, so vor zehn, 15 Jahren, seien Deutsche und Ausländer Freunde gewesen. Damals hätten die Deutschen noch die Mehrheit gestellt, und die Religion habe kaum eine Rolle gespielt.
Dann habe der Islam Einzug an der Schule gehalten. Damit sei es immer schlimmer geworden. Es ist also nicht die unterschiedliche nationale Herkunft, es ist der muslimische Glauben, der den Graben aufgerissen hat. Eine Schülerin hat den Graben bereits übersprungen. Julia ist zum Islam konvertiert, mit einem Moslem zusammen, keusch, versteht sich. Sie geht auch abends nicht weg, „feiert“ nicht. Die deutschen Mädchen hätten viel zu viel Freiheiten, die
Diskos würde er alle dichtmachen lassen, so ihr Freund. Julia ist seiner Meinung.
Das Schlusswort überließen Nicola Graef und Güner Balci der Lehrerin Brigitta Holford: Es müsse offener geredet werden, appelliert die erfahrene Pädagogin. „Wir hören doch nur Schönrednerei, ach, das ist doch alles gar nicht schlimm und die Leute sind doch integriert und leben doch hier ganz normal. Das ist ja nicht so. Wir müssen sagen, wo die Probleme sind.“
NRW-Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) bestreitet, dass Gewalt und Immigrationshintergund etwas mit einander zu tun hätten: „Ich warne hier vor Verallgemeinerungen. Studien belegen, dass dies vor allem mit dem sozialen und familiären Hintergrund der Schüler zu tun hat, nicht aber mit ihrer Zuwanderungsgeschichte.“                Hans Heckel

Veröffentlicht am 28.07.2010

Kommentare

Petra Baum, 28. Juli 2010, 09:26:
Die SPD will die Realitäten einfach nicht sehen. Die CDU aber auch nicht. Weiter so heißt die Devise, bis zum großen Knall.
Roland Stöger, 28. Juli 2010, 18:40:
Der alte Hirnfurz der Linken! "Gebt allen nur genug Geld und alles wird gut!" Das Übel kommt einzig und allein vom Islam und wir werden teuer, sehr teuer bezahlen für unsere falsche Toleranz, unsere Feigheit und die ewige Appeasementpolitik, die schon bei anderen Totalitarismen NICHTS bewirkt hat!
Walter Diermeyer, 29. Juli 2010, 10:02:
Die Hauptschuld dieses Desasters tragen die "SPD u. GRÜNE". Allen voran die "Multikulti-Fanatikerin ,Frau Roth.
Die Horrorstrafe dafür,werden wir in Kürze leidvoll erfahren. In einigen Jahren nämlich,hat kein DEUTSCHER mehr im eigenen Land irgend was zu sagen. Unsere "Polit-Analphabeten"sind leider auf beiden Augen blind, vor lauter "Multikulti".
Viele Grüße
Fredi Volkmann, 29. Juli 2010, 12:01:
Die Schuld liegt nicht unbedingt bei SPD und Grüne,sondern in unserer Vergangenheit.Es wird immer von irgendwelchen Leute diese Keule heraus geholt und unsere Politik schweigt und zahlt.
Walter Diermeyer, 29. Juli 2010, 12:39:
Unsere sog. Vergangenheit ist doch mittlerweile 77-Jahre alt . Unsere jetzige Jugend müßte eigentlich diesen ganzen, politischen "Saustall" ausmisten .Leider geht's denen aber immer noch zu gut .
Wie lange noch ?
Adolf Breitmeier, 29. Juli 2010, 15:04:
Was erwarten wir denn von Leuten, die sich weigern, den Koran zu lesen oder sich mit der Scharia auseinander zu setzen. Amtsträger wie Schneider haben doch nicht den Schimmer einer Ahnung und sprechen über den menschenverachtenden Koran, über den Islam, wie die Amöbe übers Weltall. Nur politisch werden hilft. Bündnis für Freiheit und Demokratie (nix rechte Ecke!)
Paul Mannstein, 29. Juli 2010, 17:01:
Die Toleranz Deppen und dialog Heinis sind die ersten die ihre Kopfe verlieren werden wenn Scharia Gesetz wird.
Claudius Ciavarello, 29. Juli 2010, 21:04:
Wir hatten damals (Mitte der 80er Jahre) zwei ausländische Schüler in der Klasse, einen Portugiesen und einen Vietnamesen. Beide waren gut integriert und anerkannt, es gab von Seiten der deutschen Mehrheit keine Diskriminierung oder Ausgrenzung.

Wie anders ergeht es jetzt den zur Minderheit gewordenen deutschen Schülern in ihrem eigenen Land. Sie werden beleidigt, verprügelt und unterdrückt. Unbegreiflich, daß so etwas geduldet wird.
Fredi Volkmann, 30. Juli 2010, 10:22:
Es wurden schon immer Religionen
subjektiv von Leuten für sich benutzt.Unter Freiheit und Demokratie verstehe ich die Freiheit des anderen.Schüler wie der Klassensprecher sollten sich vor Augen halten das seine Eltern wegen Unterdrückung aus ihrer Heimat abgehauen sind.Oder sind sie nur aus wirtschaftlichen Gründen gekommen? Kurz gesagt es muss erst etwas geleistet werden ehe ich Forderungen stelle.
Beste Grüsse
Hertha Jene, 30. Juli 2010, 22:12:
Unbegreiflich bleibt mir, warum unsere Politiker nicht den Funken von Beurteilung der Lage haben. Die Philosophen der Linken (68er) scheinen ihnen jede Fähigkeit der Beurteilung und der Entwicklung im Sinne von Menschlichkeit und Verantwortung genommen zu haben.Sonst wüssten sie den Leitsatz: Schaut euch an, was der M e n s c h in einem System wert ist. Der Islam hat ein NEGATIVES Menschenbild, sonst stünden die Menschenrechte nicht u n t e r die Scharia, wie das in allen ISLAMISCHEN "Menschenrechtserklärungen" betont wird! Der Mensch ist nur das Mittel zum Zweck der Weltherrschaft, wobei die Politik über alles Menschenwürdige, Freiheit und Selbstachtung hinweg geht. MASSE ist der wisschenschaftliche Begriff für den Zustand der verführten, rechtlosen Menge (lonely crowd). Sie ist uns aus allen Diktaturen bekannt.Warum aber wissen unsere Politiker nicht zu unterscheiden? Sie glauben noch, die Unterschiede verwischen zu müssen? Sind sie schon vom Bazyllus der muslimischen Machtphantasien angesteckt? Sie dienen nicht der Freiheit des Geistes, sondern ihrem Untergang. Was in dem Film "Religion" genannt wird, müsste "Polit-Ideologie" heißen. "Es ist die muslimische Machtideologie", müsste es heißen,"die den Graben aufgerissen hat". Die Erklärung für diesen Wahn der Überlegenheitsgefühle findet sich in den Suren des Koran. Satanisch wird dort gegen alle Offenheit, Klarheit, echte Größe, Achtung des Einzelnen gewettert und diese Werte unseres hergebrachten Bildungsideals verhöhnt und dümmlich verkauft.
Individuen kann man in Ditaturen
ja auch nicht brauchen. Die hat man stets gekreuzigt und verbrannt.

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