Der Strom schwillt wieder an

Beunruhigende Nachrichten vom Balkan nehmen zu − Wiederholt sich 2015?

23.10.19
In der Nähe von Bihac, Bosnien-Herzegowina: Junge Männer auf dem Weg in ein grenznahes Asyllager Bild: Screenshot USKinfo.ba

Die Strom über die „Balkanroute“ schien weitgehend verebbt. Doch nun mehren sich Nachrichten, die erschreckend an 2015 erinnern.

Ein langer Treck ausschließlich junger Männer orientalischen und in Einzelfällen ostafrikanischen Aussehens marschiert, von der bosnischen Polizei eskortiert, eine Landstraße entlang. Nicht von Angst oder Erschöpfung sind sie gezeichnet, wie sie verzweifelte Kriegsflüchtlinge ausstrahlen. Vielmehr strahlen die Männer jene Entschlossenheit von Menschen aus, die energisch ihrem Ziel entgegenschreiten. Es sind Bilder, wie sie von 2015 bekannt sind. Doch sie sind nur wenige Tage alt.
Was dieses Ziel sein könnte, ahnte die Bundespolizeidirektion schon Anfang des Monats. Deren Zentrale in Potsdam ordnete die einzelnen Direktionen an, „sofort ... die grenzpolizeilichen Maßnahmen zu intensivieren“. Auslöser der Anordnung: Man hatte festgestellt, dass die Zahl der Erstanträge auf Asyl von Januar bis August mit 100000 rund viermal so hoch lag wie die in der Zeit von der Bundespolizei festgestellten unerlaubten Einreisen.
Das legt den Verdacht nahe, dass drei von vier illegal Eingereisten unerkannt über die Grenze kamen. Dem sollen unter anderem stichprobenartige Kontrollen an den Grenzen sowie Fahndung in einem bis zu 30 Kilometer breiten Streifen im Inland abhelfen.
Die Anordnung legt die Hilflosigkeit der deutschen Stellen offen. Von der längst gebotenen durchgängigen Kontrolle aller Einreisen an der Grenze ist erneut nicht die Rede. Die Ursache dafür liegt darin, dass die Politik die lückenlose Kontrolle untersagt. Das Versagen ist also politisch gewollt.
Aus Griechenland und den Balkanstaaten erreichen uns derweil dramatische Meldungen über chaotische Zustände in Asyllagern und steil ansteigende Zahlen. Alle dortigen Staaten überlegen sich, wie sie unberechtigte Einreisen verhindern oder illegal Eingereiste wieder loswerden könnten.
Berlin erscheint dagegen − auch eine Parallele zu 2015 − wie erstarrt. Auch die Bundespolizei spricht nicht von Abweisung Illegaler, sondern nur von besserer Erfassung der unerlaubten Immigration oder der Untersuchung der Schlepper-Strukturen. Weiterhin dürfte gelten: Wer Deutschland erreicht hat, darf im Zweifel bleiben. Er muss es eben nur schaffen.
Die Rundum-Versorgung durch den deutschen Sozialstaat greift als unwiderstehliches Lockmittel weiter unvermindert. An solchen „Pull-Faktoren“, welche Menschen aus der Dritten Welt in Scharen nach Deutschland ziehen, wurde seit 2015 nichts geändert.
Diesmal kann in Berlin niemand behaupten, von der Entwicklung „überrascht“ zu sein. Das war schon 2015 kaum zu glauben, nach den damaligen Erfahrungen ist es heute vollkommen unglaubwürdig. Heute verdüstern sich indes, anders als vor vier Jahren, die wirtschaftlichen Aussichten, was eine neue Welle von Großherzigkeit im Volk eher unwahrscheinlich werden lässt. Hans Heckel


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Kommentare

Jürgen Wieser:
29.10.2019, 07:48 Uhr

Wir steuern zielstrebig und wissentlich auf einen Bürgekrieg zu. Machterhalt um jeden Preis, am Volk vorbeiregiert,kaputt pädagogisiert, jeglicher Patriotismus im Ansatz erstickt, ausgedünnt bis zur Unkenntlichkeit, tagtäglich durch "NAZI-TV" den Schuldspiegel vorgehalten.


Dietmar Fürste:
25.10.2019, 09:04 Uhr

Der von ProAsyl, den Mittelmeer-"Rettern" und ähnlichen "Initiativen" beförderte Zustrom von größtenteils Wirtschafts-Flüchtlingen aus fremden Kulturen ist die Fortsetzung des Kalten Krieges - inzwischen gegen Gesamt-Deutschland - mit anderen Mitteln. Wobei ein gewisser Herr Soros nicht als einziger Drahtzieher agiert.

Nicht zuletzt werden die Einwanderungswilligen seit der Zeit eines Joschka Fischer und dessen Visa-Verteilaktion regelrecht angeworben, mit Informationsmaterial zu den besten Anreise-Routen versorgt und vielfach sogar per Flugzeug in's Land geholt.

Das in der Charta der UN, im Allgemeinen Völkerrecht und über Jahrhunderte historisch entstandene ANRECHT jeden Volkes auf ein eigenes Staatsgebiet mit sicheren Grenzen wird damit für die Deutschen ein weiteres mal in Abrede gestellt und durch Überfremdung und Übervölkerung aus fremden Kulturen mit Füßen getreten.

Solang der Michel sich das gefallen läßt, den Sirenen-Gesängen solcher angeblich humanitätsbeflissenen Organisationen wie Pro-Asyl zuhört und sich wegen seiner ewigen Erbschuld in die dadurch entstandene Pflicht zur internationalen Solidarität nehmen läßt, erklärt sich Deutschland damit nun schon selbst als ewig Schuldiger an allem Elend in der Welt.

So werden die entsprechenden Vorgaben der UN rücksichtslos umgesetzt, um die Ziele der Globalisierer und Verfechter des 'totalen Marktes' mit allen Mitteln und gegen den Willen der alten europäischen Nationen, die "überwunden" werden sollen, durchzusetzen.

Die Millionen Arbeitslosen und alle nur in Teilzeit Beschäftigten hierzulande dürfen sich auch in Zukunft auf handfeste Konkurrenz aus vieler Herren Länder freuen, die ihren ohnehin schon kargen Lohn noch unterbieten und ihnen von der Politik zynisch dann noch als Vorbilder hingestellt werden.

Dabei dürfen sich alle Deutschen darüber freuen, was für historisch einmalige Humanitäts-Glanzleistungen sie somit künftig erbringen dürfen.

Dafür sollten sie doch angesichts der Armut in so vielen rückständigen Ländern Verständnis aufbringen und etwas vom eigenen Wohlstand mit den Bedürftigen teilen.
Sarkasmus OFF.


Chris Benthe:
23.10.2019, 17:52 Uhr

Sollte dieses Szenario Wirklichkeit werden, bedeutet es das Ende der Macht- und Kulturelite oder das endgültige Ende Deutschlands. Wir werden also in Kürze erleben, ob das deutsche Volk noch satisfaktionsfähig ist.


Siegfried Hermann:
23.10.2019, 11:59 Uhr

Die Zustände haben sich seit 2015 überhaupt NICHT geändert. Es wurde einfach nur verdeckt operiert. Auf deutschen Flughäfen galt Fotoverbot, wenn nächtens solche Flieger ankamen. Wer dennoch "selfie" machte, wurde die Kamera/handy geraubt.
Allein in Griechenland kommen TÄGLICH 1500-2000 an und ALLE wollen ins gelobte Schlaraffenland Deutschland.
Hochgerechnet auf die ganze EU-Außengrenze sind das locker 400- 500.000. Aus Ägypten kommen die mit extra gecharterten Bussy-Jets.

Illegal sind sie sowieso ALLE, weil es 100% !! um wirtschaftliche Bereicherung die Gründe als Einreise sind und laut UNO um UMSIEDLER handelt.
Das Deutsche Volk im Besonderen und die europäischen weißen Völker allgemein haben zu KEINEN Zeitpunkt in einer Volksbefragung über so eine Umsiedlung zugestimmt.

Das ganze wird erst zusammenbrechen, wenn jetzt der wirtschaftliche Kollaps durchschlägt und dann die Währung cräscht.
Wenn dadurch Millionen (!!) arbeitsloser Deutscher Leistungserbringer sehen wie 90% !! des Jobcenter-Etat für Wiederbeschäftigung an die bunten Gäste geht, wird die Volkswut ihre Bahnen ziehen.
Dann möchte nicht in der Haut dieser
Gewerkschafts-, Medien-, Pädagogen- Staatsminister- bunter Kollaborateure und Animateure und Politiker sowieso nicht stecken.
Scheiterhaufen und Guillotine werden dann wieder en vogue sein.

Glück auf!


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