Deutschenfeinde

Von Hans Heckel

20.10.10

Mit seiner Unterstellung, schon das Wort „Deutschenfeindlichkeit“ sei „rechtsextremes Vokabular“, hat Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening den Vogel abgeschossen. Machen wir uns nichts vor: Die verbissenen Bemühungen von GEW-Funktionären und „Rassismusforschern“, von Migrationsexperten und eben Integrationsbeauftragten, das Thema Deutschenfeindlichkeit wegzudrücken, tragen alle Zeichen der geistigen Komplizenschaft. Wer selbst die Nennung einfacher Tatsachen als „deutsche Fremdenfeindlichkeit“ verunglimpft, gleichzeitig aber offenen Hass von Ausländern auf Deutsche nicht als „deutschenfeindlich“ erkennen will, den treibt selbst nichts anderes als Deutschenfeindlichkeit.
Hieraus erklären sich einige Merkwürdigkeiten der vergangenen Jahre. Als von „deutscher Leitkultur“ gesprochen wurde als Maßstab unseres Zusammenlebens, fragte man verächtlich nach, was denn das sein solle: „deutsche“ Kultur – wobei das Wort „deutsche“ bewusst verächtlich betont, ja, mehr gespien als gesprochen wurde. Kamen jedoch Fremde zu uns, so galt ihre Kultur ungeprüft als „Bereicherung“. So wurden selbst fragwürdige Riten verherrlicht bis hin zur Anwendung der Scharia in der deutschen Rechtsprechung.
Den Günter Pienings in diesem Land geht es in ihrer eigenen Deutschenfeindlichkeit schlicht darum, Deutsche pauschal als Täter und alle anderen pauschal als deren Opfer zu inszenieren. Dieser platten Gut-Böse-Diktion steht die Aufdeckung von Rassismus gegen Deutsche im Weg.

Hans Heckel


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Kommentare

Eckard Winter:
25.10.2010, 14:11 Uhr

Dr. A. Schmidt, mit Verlaub, wären wir berechtigter, Stolz auf deutsche Leistungen zu sein, wenn wir ein paar hundert sprudelnde Erdgas- und Ölquellen hätten, die uns den Wohlstand (zumindestens vorübergehend) sicherten?


D. Wahrheit:
25.10.2010, 13:19 Uhr

Hitler war khasarischer Herkunft und kam von ausserhalb nach Deutschland ud unterwarf die Deutschen! Die Parallelen zu heute sind unübersehbar, es ist frappierend ähnlich. Man braucht nur zu vergleichen.


D. Wahrheit:
25.10.2010, 13:15 Uhr

Warum sollen wir die Wiedergutmachung für den 2. Weltkrieg an den Moslems tun, die doch Verbündete Hitlers waren, Hitler berieten, sich in grossem Stil an den Hitlerverbrechen beteiligten und in zwei Genoziden fast alle Armenier auf noch grausamere Weise als Hitler vernichteten? Warum sollen wir den Türken, die heute noch Hitlerverbrechen begehen (Genozid an den Europäern), nach über 1 Billion Euro (!) noch mehr zahlen, sie unterstützen, ihnen unser Land, unser letztes bisschen Besitz und unsere Zukunft geben? Warum sollen wir wieder Hitler dienen und unsere Henker füttern?

Der Kaiser ist doch nackt und Hitler war selber kein Arier, sondern anderer Herkunft, und hat die Deutschen in die Falle gelockt - genauso wie heute!


Lutz Fülfe:
24.10.2010, 20:40 Uhr

Ach herrje, man sollte vieleicht über den eigenen Export nachdenken (ein Schelm ist, wer Schlimmes dabei denkt).
Ist eigentlich bekannt, daß Ausländerdiskriminierung verboten und Inländerdiskriminierung erlaubt und somit straffrei ist ?
Hier ein kleiner Vergleich: Türke zum Deutschen: Du deutsches Schwein - Umkehrschluß - Deutscher zum Türken: Du Türkenschwein ? Beleidigung gem. § 185 StGB und § 130 StGB - keine Fragen ?


Dr. Andreas Schmidt:
23.10.2010, 15:18 Uhr

Warum sollte man nicht deutschfeindlich sein dürfen? Wo liegt das Problem? Wie lächerlich und provinziell ist die Überbetonung des Deutschen in unserer globalisierten Welt, der wir ausschließlich unseren Wohlstand verdanken. Ohne unseren Export ins Ausland würden wir heute noch leben wie in den 30er Jahren, mit Plumpsklo und ohne Heizung.


Christof Ringler, Dipl.Ing.:
22.10.2010, 14:17 Uhr

Auch als Österreicher mit partiell deutschem Migrationshintergrund (und deshalb mit besonderer Sensibilisierung - zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust!) kann man genügend Beispiele für Deutschenfeindlichkeit in Östereich erleben.


Andreas Walter:
20.10.2010, 17:43 Uhr

Treffend formuliert , Herr Heckel.

Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Es entspricht der Wahrheit.


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