»Extreme Gewalt«

Eine mutige Hamburger Bloggerin belegt, wie kriminell Asylsucher wirklich sind

31.03.17
Grafik: Laufer

Natürlich gibt es auch brave und gesetzestreue unter den „Flüchtlingen“. Im Verhältnis zur deutschen Bevölkerung aber sind erschreckend viele von ihnen kriminell und gewaltätig. 

Zornig ist sie. Die Hamburger Journalistin und Bloggerin (fischundfleisch.com) Ines Laufer spricht von Fakten und schlüssigen Beweisen, die ihre schlimmsten Befürchtungen übertreffen. Sie warnt vor einem Zug, der „mit uns und mit Höchstgeschwindigkeit auf den Abgrund zurast“. Sie schimpft auf die Verharmlosungen der Medien und der vermeintlichen Experten, die „nur noch den Verstand beleidigen“.
Ines Laufer hat sich intensiv mit der Kriminalität von Immigranten  auseinandergesetzt. Sie ist eine engagierte Frau. Sie ist eine Feministin. Seit mehr als 20 Jahren schreibt sie über Menschenrechtsverletzungen an Mädchen. 1995 gründete sie die erste Arbeitsgemeinschaft zum Thema „Genitalverstümmelung“ in der einflussreichen Frauenrechts-Organisation Terre des Femmes. Ein Ereignis im Oktober vergangenen Jahre schockierte sie wie hundertausende andere Deutsche. Es war der Mord an der 19-jährigen Maria Ladenburger in Freiburg. Der afghanische „Flüchtling“ Hussein Khavari vergewaltigte die Medizinstudentin und ertränkte sie in einem Fluss. Die Politiker und Medien überschlugen sich darin, das gemeine Verbrechen zu relativieren. Als tragische Ausnahme, als Fall von bloßer regionaler Bedeutung wurde es abgetan. Ines Laufer tat nichts dergleichen. Sie begann zu recherchieren. „Das Ganze sollte ursprünglich nur eine kleine Notiz auf Facebook werden“, erzählt sie. Je intensiver ich mich mit der Materie befasste, umso schneller sprengte der tatsächliche Umfang jedoch den vorgegebenen Rahmen des sozialen Internet-Netzwerkes.
Am Ende entstand ein 104-seitiges Werk. „Extreme Gewalt und Kriminalität als direkte Folge der Flüchtlingspolitik – Zahlen, Fakten und Beweise“ hat Ines Laufer es genannt und als Online-Broschüre veröffentlicht. In den sozialen Medien findet es derzeit größte Verbreitung. Die Studie zeigt, „warum ‚Flüchtlinge‘ bis zu 20-mal krimineller sind als Deutsche“. Sie entlarvt die verharmlosenden und verfälschenden Interpretationen der Statistiken in den Medien. Nachzulesen ist dort auch, warum an den bedrohlichen Fremden selbst die aufwändigsten Integrationsmaßnahmen scheitern werden. „Die neuen Zuwanderer stellen in ihrer Zusammensetzung eine der gefährlichsten, kriminellsten und gewalttätigsten Gruppen weltweit dar.“
Die Autorin präsentiert all dies mit einem grimmigen Hinweis in eigener Sache. Sie schreibt: „Es reichen mittlerweile schon harmlose flüchtlingskritische Meinungsäußerungen aus, damit wütende Nazi-keulenschwinger sich anmaßen, die Verfasser als ‚Hetzer‘, ‚Rechte‘, ‚Fremdenfeinde‘, ‚Rassisten‘ oder ‚Unmenschen‘ zu verunglimpfen.“ Ines Laufer notiert weiter: „Diese Leute weise ich vorsichtshalber schon einmal darauf hin, dass nachfolgendend Fakten wiedergegeben werden. Fakten interessieren sich nicht für Gesinnung. Sie stellen die Realität dar und damit die nötige Grundlage, die eine Meinungsbildung erst zulässt.“
Freunde halfen ihr bei der umfangreichen Recherche und der Aufbereitung des Materials. Auch ein Statistikexperte war dabei. Mit seiner Hilfe arbeitete sich Ines Laufer gründlich in die Materie ein. Sie weiß, was die vielzitierte jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes an Erkenntnis bietet und was sie verschweigt. Die Autorin: „Die tatsächliche Kriminalität bildet die Statistik selbstredend nicht ab. Sie spiegelt lediglich das sogenannte Hellfeld wider. Das ist die von der Polizei erfasste Kriminalität.“ Außen vor bleibt eine sogenannte Dunkelfeldanalyse. Mit ihrer Hilfe werden jene Straftaten dargestellt, die nicht angezeigt werden. Erst beide Felder ergeben ein wirkliches Abbild der gesamten Kriminalität. „Das aber wäre durchaus geeignet, die Bevölkerung nachhaltig zu verunsichern.“ So wird, Schätzungen zufolge, nicht einmal jede fünfte Vergewaltigung angezeigt.
Auch ein anderer Punkt schönt das kriminelle Geschehen: „In der PKS werden ausschließlich die ermittelten Tatverdächtigen erfasst und kategorisiert. Über namentlich unerkannt gebliebene Täter kann mit ihrer Hilfe keine Aussage getroffen werden – etwa hinsichtlich ihrer Herkunft.“ Im Bundesdurchschnitt trifft dies auf knapp 50 Prozent der Straftaten zu. Bei Vergewaltigungen sind es annähernd
20 Prozent, bei Wohnungseinbrüchen etwa 85 Prozent.
Erschwert wird ein realistischer Blick auf Immigranten sowie auf deren Verhältnis zu Recht und Gesetz noch durch eine andere Lücke in der PKS. Deutsche Tatverdächtige werden nicht mehr unterteilt. Es bleibt offen, ob sie fremdländische Wurzeln haben.
Der Amokläufer Ali Sonboli, der im Sommer 2016 in München neun Menschen und sich selbst erschoss, war beispielsweise Inhaber des deutschen wie des iranischen Passes. In der Kriminalstatistik wird er als Deutscher geführt. Ines Laufer schreibt: „Wenn wir generell zu dem Ergebnis gelangen, dass insgesamt zwei Prozent der Deutschen als Tatverdächtige aufgeführt werden (1,5 Millionen Tatverdächtige bei 73,5 Millionen Deutschen insgesamt), jedoch knapp fünf Prozent der Türken (73712 Tatverdächtige bei 1,5 Millionen mit türkischem Pass) – also mehr als doppelt so viele – so lässt sich daraus die Vermutung ableiten, dass bei den zwei Prozent deutschen Tatverdächtigen die türkischstämmigen Deutschen überproportional vertreten sind.“
Warum so viele Immigranten Verbrechen begehen? Die Autorin verweist auf den Hamburger Gewaltforscher Sven Fuchs. Er beschäftigt sich unter anderem damit, wie es in den Familien der Menschen in Syrien, Irak, Afghanistan und anderen orientalischen Länder zugeht. Körperliche Gewalt ist dort alltäglich. In 89 Prozent der syrischen Familien, so eine UNICEF-Studie, wird sie praktiziert. 25 Prozent der befragten Kinder erleben sie in besonders brutalen Formen durch Schläge und Tritte ins Gesicht oder mit einem Gegenstand.
Wer so aufwächst, ist auch seelisch gezeichnet. Leib, Leben und Besitztum eines anderen gelten ihm wenig. Besonders, wenn es sich um verachtenswerte Ungläubige handelt. Drei Viertel der Hunderttausenden, die 2015 nach Deutschland einreisten, waren moslemischen Glaubens. Der Zusammenhang zwischen Islam und Gewaltbereitschaft wird inzwischen auch von linksgerichteten Wissenschaftlern kaum noch geleugnet.
Ines Laufer schlussfolgert: „Die staatlichen oder privaten Maßnahmen, die auf bessere Integration abzielen, sind zum Scheitern verurteilt und werden die hohe Kriminalitätsrate nicht ändern. Wir haben – selbst unter Aufwendung der intensivsten Integrationsbemühungen bis hin zur Selbstaufgabe – keinen Einfluss auf die Ursachen. Wir können das Rad dieser gewalttätigen Sozialisation, der traumatischen Kindheitserlebnisse, nicht zurückdrehen.
Angesichts solcher Aussagen vergessen die Anhänger rot-grüner Multi-Kulti-Träume schnell die eigene – zumeist sehr kuschelige – Kinderstube. Ines Laufer war klar, welche Sprengkraft in ihrer Studie lag und dass sie als deren Verfasserin ebenfalls zur Zielscheibe von Anfeindungen werden würde. Eine belesene Frau ist sie auch. So antwortet sie auf die Frage, woher sie den Mut nahm, mit den Erkenntnissen an die Öffentlichkeit zu treten, frei nach der französischen Schriftstellerin Benoite Groult: „Ich hatte die Wahl, eine faktenbasierte, kritische Abhandlung zur ‚Flüchtlings‘-Kriminalität zu schreiben oder einen Hautausschlag zu bekommen. Ich habe mich gegen den Hautausschlag entschieden.“
     Sabine Müller


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Kommentare

arno wahl:
3.05.2017, 19:59 Uhr

ich finde es so schade, dass WIR immer noch keine nationale Vaterlands Partei haben. Der Wunsch ist da, erfüllt wird er wohl kaum !


Emma Bergman:
6.04.2017, 11:02 Uhr

@Christian R.
Die Gender-Unterschiede sind doch kultur-ursächlich anzusehen. Das Problem liegt in patriarchal geprägten Gesellschaften - es ist also ein kulturelles Problem! Deshalb gilt es ja all diese Menschen wieder in ihre Heimat zu befördern - schnellstmöglich.


Christian R.:
2.04.2017, 02:54 Uhr

Und was tun die Grünen und die Linken ?

Anstatt diese Gewalt als kultur-ursächlich anzusehen, wechseln sie das Koordinatensystem auf die Gender-Unterschiede um es bei der platten Darstellung zu belassen dass Gewalt ja eine Männerdomäne sei. Somit werden alle Männer kulturneutral in einen Topf geschmissen, und - hurra ! - schon ist das unbequeme Thema vom Tisch.

Doch so einfach ist es nicht ! Denn wer zieht die Jungs in den islamischen Ländern denn zu selbstherrlichen Prinzen auf und vermittelt den Töchtern dass sie dem Manne zu gehorchen haben ? Die Mütter ! So geht Gewalt auch von Frauen aus, den ach-so harmlos erscheinenden Mütterchen mit Kopftuch. Diese psychische Gewalt ist indirekt, kulturspezifisch und, wie Ines Laufer schlussfolgert kaum zurückdrehen. Sie bricht sich aber letztlich in physischer Gewalt Bahn.

Und selbst wenn wir es könnten und wir es uns leisten könnten, warum sollten wir es massenhaft tun müssen ? ('müssen' ist erscheint mir Merkel's Lieblingswort). Bei 10,000 Menschen vielleicht ja, aber bei Hundertausenden ? Seit wann sind wir das Sozialamt für gescheiterte Kulturen ? Woher kommt dieses Anspruchsdenken bloss ?

Können Kulturen nicht ihren eigenen Karren aus dem Dreck ziehen ? Wir können gerne etwas anschieben, aber anpacken müssen sie schon selber und zwar über Generationen hinweg. Niemand sagt dass es ein Kinderspiel sei.


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