Fantastisches für Zwischendurch

15.08.18

Können wir „Greta“ lesen?“ „Greta“, so wurde das Kinderbuch „Wenn Glühwürmchen morsen. Fantastische Geschichten“ von Fernsehmoderator Ralph Caspers, bekannt durch „Wissen macht Ah!“ oder „Die Sendung mit der Maus“, beim Vorlesen genannt. Greta ist ein ganz normales Mädchen und seine Familie besteht aus ihren Eltern, ihrem kleinen Bruder und einer Katze. Sie erlebt ganz normale Dinge: Umzug, Nachbarn, Zähneputzen. Aber immer ist etwas Quatsch dabei. So geht ein Brotteig beispielsweise so stark auf, dass er das ganze Haus ausfüllt und darin bäckt, weil der Tag so heiß ist. So muss die Familie mitsamt den Nachbarn das Haus leer essen. Und dazu feiern sie spontan ein Sommerfest. Oder ein Superdünger lässt die Pflanzen im Vorgarten dermaßen wachsen, dass dort ein richtiger Urwald entsteht.
Dieser „Quatsch“ macht viel Spaß und ganz nebenbei lernen die Zuhörer etwa, dass ein Brotteig aufgeht, dass sie bei Erdbeben aus dem Haus gehen sollen, was eine Möbiusschleife ist, dass man sich zwei mal zwei Minuten am Tag die Zähne putzen soll oder dass die Schwerkraft bewirkt, dass Dinge auf den Boden fallen. Die 40 von Ulf K. schön bebilderten Buchkapitel sind so kurz, dass man auch gerne ein zweites zum Einschlafen oder einfach zwischendurch vorlesen mag. Einziger Kritikpunkt: Ein weiterer Korrekturdurchgang hätte zwei Kapiteln gutgetan.
    Christiane Rinser-Schrut

Ralph Caspers: „Wenn Glühwürmchen morsen. Fantastische Geschichten“, Thienemann-Esslinger Verlag, Stuttgart 2018, gebunden, 159 Seiten, 13,99 Euro


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