Für Verbot von Kinderkopftüchern

Hervorragende Podiumsdiskussion von »Frauen für Freiheit« mit Zana Ramadani

29.09.17
Auf dem Podium: Sievers (l.), Schönenbach mit dem Buch „Die verschleierte Gefahr“ in der Hand und Ramadani Bild: Leh

Über die zunehmende Gewalt gegen Frauen durch Zuwanderer aus islamischen Ländern seit 2015 hat die Initiative „Frauen für Freiheit“ eine spannende Podiumsdiskussion in der „Filmbühne“ am Steinplatz in Berlin veranstaltet. Das Gespräch mit Zana Ramadani und Antje Sievers moderierte die Gründerin von „Frauen für Freiheit“, Rebecca Schönenbach.

Die Volkswirtin und zertifizierte Expertin für „islamische Finanzierung“, Rebecca Schönenbach, untersucht auch die Geldquellen für den islamischen Terrorismus. Sie hat „Frauen für Freiheit“ gegründet. Der Trägerverein dieser Initiative heißt „Veto! Für den Rechtsstaat e.V.“ Der Verein will eine Plattform zur Diskussion über Gefahren für den Rechtsstaat und die Demokratie bieten. „Frauen für Freiheit“ will die Gleichberechtigung von Mann und Frau fördern. Wie die spannende Podiumsdiskussion kurz vor der Bundestagswahl im Berliner Restaurant „Filmbühne“ zeigte, redet Frau Schönenbach dabei Klartext auch über die Gewaltanwendung von islamischen Männern und eine unzureichende öffentliche Debatte darüber. Sie fordert eine bundesweite Untersuchungskommission zu den öffentlich stattfindenden sexuellen Gruppenübergriffen durch muslimische Zuwanderer. Vorfälle wie in der Silvesternacht 2015 bewertet sie als auch „politische Kriminalität“, bei der „Machtdemonstration“ stattfinde. Richtern fehle Wissen über den politischen Islam.
Schönenbach tritt außerdem wie die Frauenrechtsorganisation „Terres des Femmes“ (TdF) für ein gesetzliches Verbot des Kopftuchs bei Minderjährigen ein, des sogenannten Kinderkopftuchs. In einem mehrheitlich von TdF im Mai verabschiedeten Positionspapier heißt es zu dieser Forderung unter anderem: „Eltern aus konservativen muslimischen Familien erfahren oft einen immensen sozialen Druck durch das gesellschaftliche Umfeld und/oder die religiösen Autoritäten. Dieser Druck wird häufig an die Mädchen weitergegeben.“ Dies könne einhergehen mit Gewalt und Psychoterror, „wie beispielsweise mit dem Scheren des Haares bei Widerstand gegen die Verschleierung oder der Drohung, in die Hölle zu kommen“, so TdF. Ein staatliches Verbot der Verschleierung von Minderjährigen in der Öffentlichkeit und vor allem in Ausbildungsinstitutionen würde den Druck von den Mädchen nehmen, das Kopftuch tragen zu müssen.
„Terres des Femmes“ betont: „Das inzwischen weit verbreitete Mobbing gegen unverschleierte Mädchen etwa in Schulen, die als Unreine oder Schlampen beschimpft werden, muss strikt verurteilt und sanktioniert werden. Öffentliche Schulen müssen für alle Minderjährigen eine angstfreie Entwicklung ermöglichen und als neutrale staatliche Orte religiöse und ideologische Symbolik vermeiden.“
Zana Ramadani, Autorin des Bestsellers „Die verschleierte Gefahr“ und Antje Sievers, Soziologin und Orientkennerin, erläuterten aus genauer Kenntnis, welcher Druck auf Mädchen bezüglich des Kopftuches ausgeübt wird. „Die Frauen werden dermaßen kontrolliert, das kann man sich hier gar nicht vorstellen“, erklärte Sievers. „Die muslimischen Mädchen werden alleingelassen“, sagte Rama-dani, die einer albanischen Familie aus Mazedonien entstammt und als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland kam. In den Berliner Stadtteilen Neukölln und Wedding gingen schon fünf- und sechsjährige Mädchen mit Kopftuch in den Kindergarten, schreibt Ramadani in ihrem Buch.
Alle drei Frauen auf dem Podium kritisierten scharf „Gender- und Kopftuchfeministinnen“, die das Kopftuchtragen noch unterstützten. Man kämpfe in Deutschland „wie blöd“ dafür, dass Frauen Kopftuch tragen und in Burkinis schwimmen dürften, sagte Sievers. Damit werde den falschen Frauen der Rücken gestärkt. „Die Genderfeministinnen liefern die Mädchen noch an die Islamisten aus“, sagte Ramadani. Sievers erklärte: „Ein Phänomen bei diesen Genderfeministinnen ist ja auch, dass es keine Geschlechter mehr gibt, aber die Männer grundsätzlich Täter sind“. „Nein, nein“, fügte Ramadani ironisch hinzu, „der weiße deutsche Mann“. Genderfeministinnen trügen auch eine Mitverantwortung dafür, dass Opfer von sexuellen Übergriffen schwiegen, weil sie den Rassismusvorwurf und die Nazikeule fürchteten. Sievers betonte, Überfälle von ganzen Gruppen von Männern auf Frauen hätten „eine völlig neue Qualität“.
Ramadani schrieb bereits in ihrem Buch: „Deutsche Frauen sind Freiwild.“ Und: „Wenn ich in den Berliner Stadtteilen Wedding oder Gesundbrunnen durch die Straßen gehe, verfolgt mich ein Spalier von Augen. Sie gehören jungen Männern, die in Grüppchen zusammenstehen. Ihre Blicke sind unangenehm, ich weiß genau, was die denken.“ Für diese Männer, die sie für „eine Deutsche, also Christin“ hielten, sei sie „ein Stück Dreck, eine unehrenhafte Frau“. Ramadani, die früher bei „Femen“ aktiv war, dort aber wieder ausstieg, ist inzwischen CDU-Mitglied. Wieso sie noch in der CDU sei, fragte Schönenbach, wo diese doch „die Sicherheit von Frauen weder ernst nimmt noch Fehler eingesteht und Verantwortung übernimmt“. Ramadani distanzierte sich darauf klar von Angela Merkel: „Ich unterstütze diese Frau nicht.“ Das Problem sei die gegenwärtige Führungsschicht der CDU, „die Basis tickt anders“.    
    Michael Leh


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Kommentare

Maria Wiener:
3.10.2017, 23:43 Uhr

Was die unverschleierten Mädchen betrifft und den Druck, dem sie ausgesetzt seien:

Meine Erfahrungen mit Orientalinnen, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Kopftuch, sind nicht so wie diese NGOlerinnen das schildern. Es sind keine Opfer, sondern die Damen sind hochagressiv. In Frauenfitnesstudios treten sie in lauten Gruppen auf und benehmen sich häufig wie Platzhirsche.
Araberinnen oder Türkinnen schließen sich jeweils zu regelrechten Landsmannschaften zusammen. Sofern sie vermummt sind, ziehen sie sich auch in Sauna oder Dusche nicht aus. Es kommt hier immer wieder zu Streitigkeiten. Die Klientel neigt wie ihr männliches Gegenstück dazu, öffentliche Räume zu besetzen und andere durch ihr Assi-Verhalten zu vertreiben.
Viele Moslemdamen sind im übrigen deutschen Frauen gegenüber nicht wohlgesonnen. Sie bezeichnen diese häufiger als "Huren". In einem Fall beschimpfte die arabische Putzfrau eines Frauenfitnessstudios ( mit zwei "f" im Namen) die weiblichen Saunagäste als "dreckige Huren".

Die ewige Leier von den armen Kopftuchgeknechteten entspricht nicht dieser Wirklichkeit - und:
Moslems sträuben sich in ihren Ländern gegen Modernisierung, wandern ins deutsche Sozialsystem ein, um die Wohltaten der Modernisierung auf meine Kosten zu genießen und NGOs nötigen mir noch deren Probleme auf - kein Bedarf.

Entscheidend ist bei den Damen allein Zuwanderung und Geburtenrate. Durch die Öffnung des deutschen Sozialsystems treiben die hiesigen "Eliten" und ihre Wählerlemminge beides in die Höhe. Das ist das zu lösende Problem, nicht importierte Probleme fremder Länder.


Christian R.:
29.09.2017, 00:24 Uhr

Und all den „Gender- und Kopftuchfeministinnen“ die uns gerne belehren "Alle Kulturen sind gleichwertig", denen möchte ich gerne ihre eigene Doppelmoral vor Augen führen, indem ich sie frage: "Oh, ist dann also die Kultur des Dritten Reiches auch gleichwertig in Ihren Augen ?".

Ach übrigens: Wenn 80% der Christinnen ihr Gesicht in Kopftücher hüllten um wie Nonnen auszusehen, oder 90% der christlichen Männern mit Jesusbärten rumliefen, würde ich das ebenso bekloppt finden. JEGLICHE Form von religiösem Fanatismus in grossen Zahlen passt nicht zu uns.

Wer meint dass sich die einzelnen religiösen Fraktionen schon irgendwie neutralisieren und in Schach halten, der blicke bitte auf das Pulverfass Israel wo der Bevölkerungswettlauf bald in Massenunruhen oder Massenexodus provozieren wird. Und in welches gelobte Land die exodierenden Massen wohl kommen werden ?


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