Gefährlich für Merkel

Hetzjagden? Magazin findet die Chemnitzerin mit der Handykamera

21.11.18
Vor aller Welt verleumdet: Chemnitzer auf dem spontanen Trauermarsch am 26. August Bild: Imago

Beim Migrationspakt bröckelt die Unterstützung, nun kommt auch noch Licht in die Ereignisse vom 26. August in Chemnitz.

Nach einer Verschnaufpause spitzt sich die Lage für Kanzlerin Angela Merkel wieder zu. Infolge ihres Verzichts auf den CDU-Vorsitz war der Fokus zunächst auf ihre möglichen Nachfolger gewandert, regelrecht nostalgische Betrachtungen umhüllten dagegen die scheidende Parteichefin.
Zwei Ereignisse bergen bedrohliches Potenzial für die Kanzlerin, denn sie rücken die Regierungsmethode Merkels abermals ins Zentrum der Kritik. Da ist zunächst die ebenso plötzlich wie reichlich spät ausgebrochene Debatte um den UN-Migrationspakt (GCM). Mit Sachsen-Anhalt hat sich erstmals ein ganzer CDU-Landesverband gegen den Pakt ausgesprochen. Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister und Kandidat zum CDU-Vorsitz, will die deutsche Unterschrift zumindest verschieben, um den Pakt erst öffentlich diskutieren zu können.
Die Kanzlerin wollte, im Bunde mit allen etablierten Parteien, den GCM möglichst ohne öffentliche Diskussion unterschreiben. Dieses Vorhaben war geplatzt, nachdem die AfD eine Bundestagsdebatte erzwungen hatte. Nun erodiert die Zustimmung zu Merkels verpatzter „Geheimoperation“ mit jedem Tag mehr − Ausgang offen.
Der Widerstand gegen den Migrationspakt trifft Merkel ebenso wie eine Enthüllung, die das Zeug zu einem Skandal hätte, der die Republik erschüttert. Dass die Erschütterung bislang ausblieb, ist dem Phänomen geschuldet, dass fast alle Medien den Vorgang verschweigen.
Das Magazin „Tichys Einblick“ hat die Urheberin des legendären 19-Sekunden-Videos ausfindig gemacht, von dem die Behauptung abgeleitet worden war, in Chemnitz habe es am          26. August „Hetzjagden“ auf Ausländer gegeben.
Dies war laut der 35-jährigen Zeugin wirklich passiert: Zunächst seien rund 1000 friedliche Teilnehmer eines spontanen Trauermarsches nach der Ermordung eines jungen Deutschen durch einen Asylsucher aus Antifa-Lautsprechern mit „Deutschland verrecke“-Rufen angebrüllt worden.  Später hätten die auf dem Video zu sehenden Immigranten einige Deutsche aggressiv angepöbelt und einen Deutschen mit Bier übergossen. Als ein Deutscher auf zwei pöbelnde Immigranten zugegangen sei, habe sie ihre Handykamera eingeschaltet. Das Video habe sie nur in einer privaten Gruppe geteilt, wie es zur Antifa gelangte, wisse sie nicht. Hetzjagden habe sie keine gesehen. Aus Angst vor der Rache der Antifa will die Frau anonym bleiben.
Inspiriert von der Antifa übernahm Merkel die Hetzjagd-Behauptung und ließ sie weltweit verbreiten. Fast alle Medien spielten bei der Falschdarstellung mit und schweigen bislang über die Enthüllung von „Tichys Einblick“. Bricht die Schweigemauer, bedeutete dies einen weiteren schweren Schlag für die Glaubwürdigkeit der Kanzlerin.      Hans Heckel
    (siehe Kommentar Seite 8)


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Kommentare

Hein ten Hof:
21.11.2018, 13:24 Uhr

Wes Geistes Kind ist die Frau, oder die Strippenzieher hinter ihr.
In einer derartigen Position erwartet man etwas mehr Einsatz von grauen Zellen, falls möglich, es sei denn es handelt sich um Böswilligkeit.
Am Anfang des "Hetzjagdvideos" sagt eine Frau: "Hase du bleibst hier". Ganz nett eigentlich, könnte man nicht vermuten es handelt sich um Neonazi Neusprech. Tarnsprache vielleicht, oder so, oder was, oder wie.

Nachrichtensendungen schlachten das Video auf unfassbare Weise aus.
Schlimmstenfalls "par ordre du Mufti", aber wer war in dem Fall "Mutti", äh "Mufti"?

Zum angesprochenen Migrationspakt wird jetzt seit einigen Tagen zusätzlich ein Flüchtlingspakt, wie ein weisses Kaninchen, aus dem Zylinder gezaubert.
Natürlich alles ganz unverbindlich, das sagt auch mancher Versicherungsvertreter: "Unterschreiben Sie doch mal, ganz unverbindlich".

Unverbindliche Islamisierung, Umvolkung, Neuansiedlung, Scharia, Ausplünderung usw. usf.

Langsam begreife ich was die Jüdische Allgemeine in ihrer online Ausgabe Ende 2015 schrieb, sinngemäss: Bei den Neuankömmlingen handelt es sich um die "neuen deutschen" die jetzt in ihre "neue Heimat" ziehen.

Irgendjemand wusste damals schon erheblich mehr.


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