Hass ist machbar!

Warum ein Islamist nicht arbeiten muss, wie uns so etwas zum Kochen bringen soll, und wieso das alles kein Zufall mehr sein kann / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

12.10.14
Zeichnung: Mohr

Der Autor Rolf Bauerdick zitiert in seinem lesenswerten Buch „Zigeuner. Begegnungen mit einem ungeliebten Volk“ einen ungarischen Roma-Aktivisten, der den Begriff „Konfrontationismus“ geprägt hat. Der kluge Mann hat eine Technik linker Ultras ausgemacht, die alles daran setzen, dass es um die Zigeuner in seinem Land einen möglichst heißen Konflikt gibt.
Das geht so: Zunächst sorgen die linken Ultras dafür, dass kriminelle und asoziale Elemente der Roma-Gemeinschaft möglichst ungestraft treiben können, was sie wollen. Jede Gegenwehr diffamieren sie als „Diskriminierung“ und „Rassismus“ und schämen sich nicht einmal, selbst problematische Verhaltensweisen von Zigeunern als schützenswertes Kulturgut zu verbrämen.
Das schürt den „Volkszorn“, der in abscheulichen, europaweit bekanntgewordenen Übergriffen eine entsetzliche Fratze gezeigt hat.   Der Zorn richtete sich dabei nicht gegen gewisse kriminelle Elemente, sondern auf alle Zigeuner.
Darauf haben die linken Ultras nur gewartet. Denn nun können sie sich als Beschützer der verfolgten Roma in Szene setzen und harte Maßnahmen gegen jeden durchsetzen, der ihnen nicht in den Kram passt. Am Ende könnten sie sogar die Meinungsfreiheit mit dem Argument kürzen, man müsse Hass-Schürern Einhalt gebieten, die ihre Meinungsfreiheit nur „missbrauchen“.

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Öffentlich reden die Ultras zwar immerzu von „Dialog“ und „friedlichem Miteinander“. In Wahrheit provozieren sie Hass und Streit. Ein schmutziges Spiel, aber offensichtlich dermaßen erfolgreich, dass man in Deutschland auf den Geschmack gekommen ist. Anders sind gewisse Meldungen der vergangenen Tage nicht zu erklären. Es hat den Anschein, als solle die Wut der Deutschen ganz gezielt hochgekocht werden.
Da ist beispielsweise der Islamist aus Essen. Weil Tayfun S. nicht arbeiten wollte, hatte er Streit mit seinem Vater und forderte vom deutschen Staat daher eine eigene Wohnung. Dem Jobcenter gab er an, dass er als strenggläubiger Moslem fünf Mal am Tag in die Moschee zum Beten müsse, was sich mit der Aufnahme einer Arbeit leider nicht vertrüge.
Spinnt der? Na, die werden ihm aber den Marsch geblasen haben, diesem durchgeknallten Faulpelz, was?
Meinen Sie! Weit gefehlt: Das Jobcenter hat ihm nicht bloß eine Wohnung auf Kosten der Steuerzahler besorgt, es übernimmt sogar die Kosten für die Miete, ebenso für die Kaution, die Renovierung (selber machen geht nicht, schließlich muss er ja fünf Mal am Tag ...) und eine schicke Erstausstattung.
Mitten in dem Genehmigungsverfahren platzte der Staatsschutz herein, der die Jobcenter-Mitarbeiter in Kenntnis setzte, dass der 24-Jährige verdächtig sei, an der Planung von Terrorakten beteiligt gewesen zu sein, darunter ein Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof und ein Mordanschlag auf einen rechten Politiker.
Das war dem Jobcenter egal, man beschloss, den Fall trotzdem wie „jeden anderen“ abzuwickeln. Mittlerweile sitzt Tayfun S. in Untersuchungshaft.

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Köcheln Sie schon? Dann wissen Sie, wie „Konfrontationismus“ funktioniert. Also munter weiter auf dem Ritt zum Siedepunkt.
Seit Wochen hören wir von nach Deutschland geflohenen orientalischen Christen, die sich hier in Sicherheit wähnten. Stattdessen mussten sie vor islamistischen Mitbewohnern aus Asylheimen flüchten, so sehr wurden sie von denen drangsaliert. Derweil salbadern Politiker sowie Staats- und Konzernmedien weiter munter pauschal von „Flüchtlingen“, wenn es um illegale Zuwanderer geht, denn die würden ja alle in ihrer Heimat „verfolgt“. Tatsächlich lassen sie nicht bloß die Verfolgten, sondern auch gleich noch deren fanatische Verfolger mit ins Land, damit die ihr abartiges Treiben hier fortsetzen können.
Als nun die koptische Kirche von Berlin Ziel eines Brandanschlags wurde, sinnierten die Medien umgehend über die Möglichkeit einer „fremdenfeindlichen Tat“. Der Pater der Kirche berichtet dagegen, dass er schon zuvor von muslimischen Bewohnern eines nahen Asylheims beschimpft worden sei.
Wo sind Sie jetzt? 70 Grad? Reicht noch nicht, weiter auf der Quecksilbersäule. In Bremen terrorisieren 15 jugendliche Asylbewerber die Stadt, es werden ihnen bereits rund 250 Straftaten zur Last gelegt. Das alles hat die Behörden kaum weiter aufgeregt, schließlich sind es ja „Verfolgte“, die ganz bestimmt „Furchtbares durchgemacht“ haben.
Vor wenigen Tagen indes stach einer der 15 einen Mitverfolgten nieder, woran der fast gestorben wäre. Da hat es dann doch ein wenig Aufregung gegeben. Doch der Sprecher der Bremer Sozialbehörde wiegelt ab. Die Jugendlichen würden allesamt fachgerecht betreut. Allerdings könne man nicht kontrollieren, wann sie aus dem Heim gingen. Oder wo sie sich tagsüber aufhielten. Oder was sie dort trieben. Oder wann sie ins Heim zurückkehrten. Eine Rund-um-die-Uhr-Begleitung wäre ja wie eine „Fußfessel“, und das komme ja schon mal gar nicht infrage. Schließlich sollten sie sich ihrer neuen Umgebung „öffnen“.
Auf die Frage, ob nicht die Abschiebung dieses kriminellen Mobs die einzig angemessene Antwort auf solcherlei Verhalten sei, ging der Sprecher erst gar nicht ein. Das ist außerhalb seiner Vorstellungskraft.

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80 Grad? Gut, auf zum Nächsten: Schon wieder sind Islamisten auf Jesiden losgegangen, diesmal in Celle, davor war es schon in NRW passiert. Wie die Christen aus dem Orient müssen auch die Jesiden miterleben, wie ihnen ihre Verfolger als „Flüchtlinge“ getarnt ins scheinbar sichere Deutschland hinterherjagen, um sie weiter bedrängen zu können. Und wer schützt die Opfer? Gute Frage.
Mittlerweile machen sich Geheimdienstberichten zufolge sogar die Kopfabschneider vom IS auf den Weg nach Deutschland, wo sie als „Flüchtlinge“ herzliche Aufnahme finden werden, um auch hier bei uns Köpfe abzuschneiden.
Haben Sie gemessen? 90 Grad schon erreicht? Dann bringen wir den Kessel jetzt zum Pfeifen: Der Autor Akif Pirinçci berichtet, dass er von der Bonner Staatsanwaltschaft zum „Verhör“ geladen worden sei. Ein Staatsanwalt habe ihn angezeigt, weil er im Juli den Islam mit ziemlich deftigen Worten attackiert hat. Tatsächlich hat  Pirinçci in einem Facebook-Eintrag dem Islam alle Ansprüche streitig gemacht: Er sei keine Religion, Mohammed kein Prophet und so weiter. Daher müsse sich Deutschland von dieser gefährlichen „Sekte“ und ihren Protagonisten trennen, sonst landeten wir eines Tages in einem islamischen Gottesstaat, in dem wir die Sklaven sein würden.
Starker Tobak, aber was soll daran strafbar sein? Wer behauptet, Jesus sei nicht der Sohn Gottes und das Christentum keine Religion, sondern eine riskante „Sekte“, weshalb wir diese Veranstaltung loswerden sollten, dem passiert doch auch nichts? Es herrscht Meinungsfreiheit, die uns auch frei stellt, jede Religion zu lieben oder zu hassen, zu glauben oder für gefährlichen Hokuspokus zu erklären – „jeder nach seiner Fasson“.
Stimmt nicht mehr so ganz: In Nordrhein-Westfalen hat die rot-grüne Regierung mit Unterstützung der „Piraten“ ein Gesetz erlassen, dass den Islam unter besonderen Schutz stellt. Wir dürfen also das Christentum weiter nach Freuden attackieren, beim Islam dagegen sollten Sie, so sie in NRW leben, künftig vorsichtig sein. Man könnte Sie wegen „Hasskriminalität“ in den Kerker werfen. Im Grunde wie in einem islamischen Land, wo auch nur der Islam, aber natürlich nicht das Christentum, den „besonderen Schutz“ des Staates genießt.
Geben Sie es zu: Nun fliegt Ihnen tatsächlich die Tülle weg, denn wer jetzt nicht kocht, der ist schon vor langer Zeit vertrocknet. „Konfrontationismus“ ist das Feuer, das sogar den Allerfriedlichsten zum Brodeln bringt. Wir merken: Hass ist machbar!


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Kommentare

Jörg Walter:
14.12.2014, 18:58 Uhr

ich könnte auch noch einen drauf geben denn sämtliche Parteien arbeiten gegen uns ob das wohl mit diesen Grunstückskäufen in Lateinarmerika was zu tun hat sei dahingestellt.Der einzigen Politikerin der ich noch vertraue ist Sahrra Wagenknecht ob es so bleibt wird sich zeigen sie zündeln und wenn es brenzlich wird werden Sie verschwinden.
Diesbezüglich wo leben die meisten Juden in den USA und seit dem sich China aufmacht und Atombestückte U-Boote im Pazific
kreuzen kriegen sie Herzflattern und versuchen auf altbewerte Basen
auszuweichen kann keine qellenangaben machen aber wieso kauft Merkel ein Grundstück in Lateinarmerika und auch andere Politiker reien sich dort ein
hoffe es wird alles gut


Stefan Meier:
14.10.2014, 14:45 Uhr

DANKE!
Als Abonnement der PAZ kann ich nur Danke sagen für diesen ehrlichen Journalismus. Völlig krank, danke sagen zu müßen für Tatsachenanalyse.
ich muss kxxx


Reinhold Lauber:
13.10.2014, 22:23 Uhr

Bitte, bitte, bitte, diesen Beitrag Millionenfach vervielfältigen und an alle Haushalte verteilen. So lange man das noch darf. Damit Deutschland endlich erwacht. Ups, war das jetzt eine verbotene Formulierung? Mal sehen, welcher verkiffte Staatsanwalt jetzt munter wird.


M. Gruss:
12.10.2014, 20:08 Uhr

Wo Schatten war, war ganz sicher auch Licht!
Ich bin ein Freund von absoluten Schnittmengen, wenn es in medias res geht und da habe ich, beispielsweise, ca. 15% Gemeinsamkeiten mit einer weniger gut beleumundeten, noch nicht ausreichend historisierten Person der jüngeren Zeitgeschichte; und ganz sicher 0%, wenn es an um volksgeistige, republikanische, verfahrensethische, integrationspolitische, christliche, bildungsbürgerliche,
soziokulturelle, kulturhistorische, makroökonomische und währungspolitische Fragestellungen geht.
Da beisst die Mengenlehre keinen Faden ab. Man kann übrigens das eine tun und das andere unterlassen, wogegen man manches einfach nicht tut, um das andere nicht hervorzurufen.


Rüdiger Röthke:
12.10.2014, 19:55 Uhr

Genial, beim Lesen des Kommentars ist mir mein Kessel um die Ohren geflogen und die Tülle beim Nachbarn im Rachen stecken geblieben.
Weitermachen.... und hoffentlich platzt bald der Kessel auf dem Jahrmarkt der Animositäten..


Klark Miller:
12.10.2014, 19:01 Uhr

Man beachte: Der notorische linksextreme Hass-Blogger Jörg Kantel, der den Blog „Schockwellenreiter“ betreibt, beschimpft seit Jahren alle Katholiken pauschal als „Kinderficker“. Damit kommt er sogar vor einem deutschen Gericht durch!
Widerlicher geht’s nicht.


Jens N.:
12.10.2014, 16:51 Uhr

Wollte man die Bundesrepublik Deutschland (BRD) lediglich als "Irrenhaus" bezeichnen, ist das in diesem Zusammenhang wohl die Untertreibung des Jahrhunderts. Ich habe es schon dutzendfach hier und auch auf anderen Internetpräsenzen geschrieben und ich empfinde es mittlerweile als eine Beleidigung meines intellektuellen Anspruchs, immer das Gleiche zu schreiben. Wohlwissend, das ein Großteil unseres intelligenzbefreiten Restvolkes weder das Ausmaß noch die wirkliche Ursache dieser katastrophalen Politik versteht.

Die Zustände, die in dieser Hottentotten- Republik und allen westlichen Industrienationen herrschen sind schlimm, aber auch mehr als verdient und das allerschönste ist: Sie werden noch schlimmer.
Joachim Lenders von der deutschen Polizeigewerkschaft hat das erst gestern in einem Interview über die Ausschreitungen im Hamburger Stadtteil St. Georg bestätigt. Er beklagt, das ein stetig anwachsendes Heer gewaltbereiter Ausländer einer dezimierten Polizei gegenübersteht, die noch nicht einmal die alltäglichen Probleme in den Griff bekommt. Schlimm, schlimm...und so überraschend...Das ist alles kein Zufall und nicht vom Himmel gefallen, sondern die Folge einer widerwärtigen Politik (und zwar auf Bundesebene), die nicht das Gemeinwohl und die Sicherheit seiner Bürger in den Mittelpunkt stellt, sondern einen Minderheiten und Randgruppen- Kult betreibt. Doch gerade von dieser Seite sollten keine Krokodilstränen vergossen werden, denn Lenders ist CDU- Mitglied und seine Chefin, unsere allseits geschätzte Frau Merkel, tut alles dafür die Probleme konsequent zu verschlimmern. Nur ein vor Jahren eingeläuteter radikaler Politikwechsel hätte eventuell das Gröbste verhindern können. Nun ist es - vorerst - zu spät. Wir leben heute in einem Denunzianten- und Spitzelstaat, in dem die Anbetung des Multikulturalismus in einer Art religiösen Wahns praktiziert wird. Eine Bande von Volksverrätern in Politik und Wirtschaft, deren Handlanger in den Gerichtssäälen, Redaktionen und Amtsstuben sitzen, verfolgen im Prinzip Jeden, der gegen gewisse Dogmen und öffentlich propagierte Meinungen verstösst. Damit sind nicht nur "Neonazis" gemeint (was immer man darunter versteht), sondern jede Art von Parteien, Gruppierungen oder Einzelpersonen, die die vorherrschende Multikulti/ Vielfalt - Religion infrage stellen. Hass ist wirklich machbar. Nur dieser Hass wird sich irgendwann auch zwangsläufig gegen diejenigen richten, die ihn verursacht haben. Ich sehne diesen Tag herbei und werde dabei Genugtuung empfinden.


rainer sebald:
12.10.2014, 07:54 Uhr

Ich geb noch einen drauf, das Ganze wird von unseren Besatzern durchgesetzt.Unsere Regierung ist alles andere als Souverän.Unter den Schutzmantel "Politisch Korrekt" (=Totale Enschränkung der Meinungsfreiheit)können die Anglo- Amerikanischen Interessen per Faustrecht durchgesetzt werden die da heißen,die Vernichtung des gesamten Deutschen Volkes.Uns als Deutsche wird jedes Recht genommen uns gegen diese von den Briten und Amerikanern gesteuerten Zuwandererströme zu wehren und Europa schaut den Genozid der Deutschen (Österreich inbegriffen) Schadenfoh zu.Denn nach den Hollywood Produktionen über den 2 Weltkrieg sind wird eh nur Schweine die es verdienen abgeschlachtet zu werden.Und schauen wir uns doch um,die Deutschen zeigen keinerlei Regung sich zu wehren auch wenn in der Schule die lieben kleinen der Migranten die Deutschen Kinder drangsalieren.Naja so können die kleinen Deutschen schon lernen wie man sich unterordnet.Während die Kinder der Grünen Faschisten in Schweizer Privatschulen geschickt werden.Angst ist der Weg in die Sklaverei. Um uns von den Joch der Amerikaner und Briten zu befreien müßten wir kämpfen,Freiheit bekommt man nicht geschenkt schon garnicht von unseren Alliirten.Die sind gerade dabei die Welt für ihre Interessen in Brand zu stecken und wir Deutschen sind schon mitten im Feuer!!


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