Heiße Kartoffel

Warum in Berlin niemand an 1914 erinnern will, wieso »Erster Weltkrieg« Unwort werden muss, und was noch auf uns zukommt / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

17.01.14
Zeichnung: Mohr

In Berlin ist ein putziger Streit entbrannt. Ganz Europa widmet sich mit erheblichem Aufwand dem Gedenken zum 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs von 1914. Da sollte man doch meinen, dass auch die Bundesregierung groß auffährt. Schließlich sind deutsche Politiker sonst immer mit voller Hingabe dabei, wenn es irgendeines historischen Datums zu gedenken gilt.
Diesmal jedoch ist alles anders: In Berlin kann man sich bislang nicht einmal darauf einigen, welches Ministerium überhaupt zuständig ist fürs Gedenken an 1914. Das Innenministerium will nicht und verweist auf das Außenamt. Das fühlt sich aber nur zuständig für deutsche Beteiligungen an Veranstaltungen im Ausland. Für inländische Feiern sei das Kulturstaatsministerium verantwortlich. Und das Kanzleramt? Das schließlich schiebt die Sache wieder ans Außenministerium.
Was haben die bloß alle? Ich kann's Ihnen sagen: Die haben Angst, nackte Angst. Wovor? Das klärt der Rückblick in die allerjüngste Vergangenheit. Noch vor wenigen Jahren hätten sich die Minister darum gerauft, wer die Federführung übernehmen und die großen Auftritte genießen darf. Denn das hätte ihnen die Gelegenheit gegeben, mit theatralischer Geste die deutsche Hauptverantwortung an der Mutter aller Katastrophen des 20. Jahrhunderts zu besingen und die namenlose Schuld, die die Deutschen damals für immer auf sich geladen hätten und deretwegen sie nun umso mehr dankbar sein sollten, dass die anderen Völker uns erlauben, ihre Euro-Rechnungen zu begleichen.
1998 noch hatte Kanzler Schröder wenigstens eine Einladung zur Siegesfeier am 11. November in Paris dankend abgelehnt. Die Niederwerfung des eigenen Landes mitfeiern? Das konnte nicht mal der sich vorstellen.
2009 aber war die offiziöse deutsche Betrachtung des Ersten Weltkriegs endlich auf der Höhe ihrer Erbärmlichkeit angekommen. Nachfolgerin Merkel riss die letzte Schamgrenze der nationalen Selbstachtung nieder, fuhr im November jenes Jahres an die Seine und sagte die bewegenden Worte: „Wir werden nicht vergessen, wie viel die Franzosen durch Deutsche zu leiden hatten ... Frankreich hat Deutschland die Hand zur Versöhnung gereicht. Deutschland wird das Frankreich nie vergessen.“ Deutsche Täter, französische Opfer, alles klar.
Wohlgemerkt, es ging um den Ersten Weltkrieg und die Folgejahre. In Versailles haben sie uns also „die Hand gereicht“? „Abgehackt“ kommt der Wahrheit näher.
Solche Reden wie Merkel damals würden auch alle anderen Kabinettskollegen jetzt gern halten. Doch seit 2009 hat sich einiges geändert. Angeführt von dem Historiker Christopher Clark hat die Forschung die These von der Hauptschuld Deutschlands am Krieg in verblüffend kurzer Zeit als giftigen Hokuspokus aus der anglo-französischen Propaganda-Küche entlarvt.
Nun wissen die Berliner Ministeriellen nicht mehr, was sie sagen sollen. Die für Gedenkjahre bewährte Devise „Worum geht’s? Keine Ahnung, egal: Die Deutschen sind schuld“ funktioniert nicht mehr. Mit der schwülstigen Selbstbezichtigung, die ihnen sonst so wonnig über die bebenden Lippen perlt, stünden sie auf einmal wie die Deppen da. Was anderes können sie aber nicht.
Denn die Alternative, auch „Wahrheit“ genannt, liefe aus Sicht der Selbstbezichtiger geradewegs auf geschichtspolitische Landesverteidigung hinaus. Das kommt nicht infrage.
So eine Zwangslage kann einem schon den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Daher geht die Zuständigkeit fürs Gedenkjahr herum wie eine heiße Kartoffel. Einer ganzen Heerschar von Dummschwätzern, die jahrzehntelang die Hetze der damaligen Feinde nachgeplappert haben, geht es nicht besser. Statt Einsicht zu zeigen, glotzen sie lieber betreten in die Luft oder wechseln rasch das Thema.
Was für ein Desaster! Das darf nie wieder passieren. Wie kann man solchen Peinlichkeiten für die Zukunft nur vorbauen? Für ein „Gesetz gegen die Relativierung der deutschen Hauptschuld am Ersten Weltkrieg“ ist es leider zu spät. Es muss aber etwas geschehen, rollt doch schon das nächste Ungemacht heran: 2018 kommt mit 100 Jahre Kriegsende alles noch einmal hoch. Und dann 2019, 100 Jahre Vertrag von Versailles! Du liebe Zeit.
Was tun? Vorschlag: Man sollte die Vokabel „Erster Weltkrieg“ zum „Unwort des Jahres“ küren. Was Unwort wird, bestimmen vier Sprachwissenschaftler, ein Journalist und ein Vertreter „aus dem Bereich Kultur und Medien“, wie die „FAZ“ erklärt. Die Auswahl solle „das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der   Bevölkerung       fördern“. Auf Deutsch: Sprachverbote verhängen.
Auf diese Weise lässt sich jede Debatte ersticken, denn was wir nicht mehr benennen können, kann auch nicht diskutiert werden und verschwindet so aus dem öffentlichen Bewusstsein. Haben wir „Erster Weltkrieg“ aus unserem Wortschatz gelöscht, kann man der Ereignisse von 1918/19 nur mehr in schwurbeligen Umschreibungen gedenken, die jedes Interesse verdorren lassen. So wird dann niemand mehr daran erinnert, wie die von pathologischem Rachedurst getriebenen Briten und Franzosen der jungen deutschen Republik in Versailles Wunden schlugen, die bekanntlich nicht mehr verheilen sollten. Oder wie erst die Amerikaner durch ihren Kriegseintritt 1917 jenen Siegfrieden ermöglichten, der den Nazis das Tor zu deutschen Politik aufstieß.
Zum „Unwort des Jahres 2013“ wurde diese Woche übrigens die Vokabel „Sozialtourismus“ erwählt. Grund: Es ist viel zu viel über Leute gesprochen worden, die allein wegen der hiesigen Sozialleistungen nach Deutschland kommen. „Dies diskriminiert Menschen, die aus purer Not in Deutschland eine bessere Zukunft suchen, und verschleiert ihr prinzipielles Recht hierzu“, mahnt uns die Jury-Vorsitzende Nina Janich. Das „prinzipielle Recht“ auf deutsche Sozialleistungen, aha.
Besonders verwirrt hat viele Deutsche die CSU-Parole „Wer betrügt, der fliegt“. Die einen sehen darin einen Angriff auf die „prinzipiellen Rechte“ von Ausländern in Deutschland. Die anderen wissen nicht recht, was die Bayern-Union damit eigentlich meint. Die müssen doch gar nicht „betrügen“, da sie deutsche Sozialleistungen mit richterlichem Segen und dem der EU-Kommission doch ohnehin erhalten.
Dass sich die EU-Kommission da überhaupt einmischt! Die haben doch zurzeit viel wichtigeres zu tun, sprich: Posten zu verteilen. Derzeit laufen sich nämlich die Kandidaten für die Nachfolge von Kommissionspräsident José Manuel Barroso warm. Ex-Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker („Wenn es ernst wird, muss man eben lügen“) würde gern als Kandidat der Bürgerlichen antreten und der Deutsche Martin Schulz für die Sozialisten. Juncker freut sich auf einen öffentlichen Zweikampf mit Schulz. Das würde „Leute mobilisieren, die sonst möglicherweise nicht zur (EU-)Wahl gehen“, hofft der Luxemburger. Da könnte er recht behalten, aber vielleicht anders, als er denkt. Zu der Wahl im Mai treten etliche „Euro-kritische“ Parteien an, die Typen wie ihm oder Schulz gern die Ohren langzögen, und es gehen viele Leute zu den Urnen, die diesen Parteien dabei gern helfen.
Merkel indes will beide nicht. Die Kanzlerin möchte die französische Präsidentin des bekanntlich von der US-Regierung beherrschten Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, zur Chefin in Brüssel machen. Außerdem hält die CDU-Vorsitzende gar nichts von einem öffentlichen „Wahlkampf“ um den Posten, wie Juncker ihn erträumt. Wie immer soll alles in kleiner Runde ausgekungelt und dem Publikum später präsentiert werden.
In Brüssel wundert man sich übrigens, dass Merkel mit La­garde eine Ausländerin gegen ihren eigenen Landsmann Schulz in Stellung bringt. In anderen Ländern sei so etwas, Parteigrenzen hin oder her, undenkbar. Tja, bei uns ist das „normal“.


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Kommentare

Helge Maibaum:
22.01.2014, 20:52 Uhr

"Einer ganzen Heerschar von Dummschwätzern, die jahrzehntelang die Hetze der damaligen Feinde nachgeplappert haben, geht es nicht besser."

Es gibt ein Wort für diese armen Geschöpfe:
Besatzungsopfer ;)


Ingeborg Schollen:
20.01.2014, 16:18 Uhr

Deutsche Täter, Französische Opfer???

Der Rhein ist Frankreichs Naturgrenze erklärte der Graf d'Avaux in 1640 zu Münster, der Rhein ist Frankreichs Naturgrenze rief Richelieu in den Jahren 1625 und 1635, Der Rhein ist Frankreichs
Naturgrenze klangen Louvois und Colberts Reden im Staatsrat Ludwigs des Vierzehnten und sangen die Hofpoeten Boileau und Racine und schrien die Ungeheuer an der Seine vom Jahre 1790 bis 1800. Die Franzosen, welche Deutschlands Glück und Freiheit immer bedauert haben. Sie haben die Welt verkündigt, der Rhein ist das äusserste Ziel ihrer Herrschaft??? Im Jahre 1806 war die Festung Wesel in Besitz genommen. Wenige Jahre später der ganzen Nordwestküste Deutschlands von Emden bis zum Ausfluss der Elbe.
"Wer Deutschland hat, der hat Europa" sagte Lenin. Frankreich hat es immer gewusst. Schon seit 1871 haben sie 1914 vorbereitet. Anfang 1915 kam das Propaganda Buch 'La Geuerre allemand et le Catholicisme' da würde die unbestreitbare Schlechtigkeit des Feindes erwiesen es war ungeheur raffiniert. Durch Propaganda muss die Öffentlichkeit beständig zu Abscheu und Hass aufgepeitscht werden. Deutsche Soldaten haben Nonnen vergewaltigt und die süsse, kleine Kinder die Händen abgehackt. Wo man Gelegenheit hatte, diese französich-belgischen Greuelberichte durch Zeugen nachzuprüfen -und das war vielfach der Fall - hat sich ausserdem eine völlige Verlogenheit ergeben.
In der Allgemeine Schweizerische Militärzeitung weist W. Volkart nach und bezieht sich auf Major West von der Gasabteilung des amerikanischen Kriegsministeriums, dass die Franzosen VOR dem Krieg erstickende 26 mm-Granaten verfeuert hatten und im Januar 1916 zum ersten Male mit Phosgengranaten überaus giftige, erstickende Gase ohne Brisanzwirkung verschossen hatten. Er geisselt die franzöische Berichterstattung vom Oktober 1914, die den Erstickungstod von 100.000 Deutschen durch Turpin-Pulver (Argonnenwald) gefeiert, die Deutschen aber als skruppellose Hunnen gebrandmarkt haben.


Geschichtsinteressierter Bürger:
19.01.2014, 22:31 Uhr

Es ist richtig, der Erste Weltkrieg hatte zumindest mehrere Väter - die im "Vertrag" von Versailles, der kein auf Augenhöhe ausgehandelter Kontrakt, sondern ein Gewaltfrieden war, festgelegte Alleinschuld Deutschlands ist eine Legende, die sich schon viel zu lange gehalten hat. Diese Mär gehört längst auf den Schrotthaufen der Geschichte - wenn denn heutige Generationen den Anspruch haben, aus der Historie zu lernen und in der Gegenwart und Zukunft die fatalen Fehler der Vergangenheit vermeiden wollen.

Ich empfehle unbedingt, sich einmal den Zweiteiler "Gewaltfrieden" anzuschauen, der sich mit dem Thema beschäftigt und immer wieder einmal im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt wird, überdies auch schon längst auf DVD erschienen ist:

www.fernsehserien.de/gewaltfrieden

www.arte.tv/de/gewaltfrieden/4229074,CmC=4214958.html

In dem Doku-Spielfilm mit sehr überzeugenden Schauspielern kommt auch ganz deutlich zum Ausdruck, dass die Politiker des neuen, demokratischen Deutschland gar keine Wahl hatten, sie wurden wie Abschaum behandelt und mussten den von den Alliierten erzwungenen Knebel-"Vertrag" unterschreiben. Eine Verweigerung hätte die sofortige Fortführung des blutigen Krieges auf deutschem Boden bedeutet. Auch insofern entbehrte die von undemokratischen Kräften, den reaktionären Kreisen, erfundene "Dolchstoßlegende" also jeglicher Grundlage.

Tragisch ist nur, dass sich der Kaiser in die Abdankung und ins holländische Exil flüchtete und auch die Oberste Heeresleitung ebenso wie die siegreichen Staaten ihre (Mit-)Verantwortung für das millionenfache Töten, fürchterliche Hungersnöte und massenhaftes menschliches Elend nicht übernehmen wollten.

Tragisch ist weiterhin, dass die erzwungenen Ungerechtigkeiten, die mehrfachen Verstöße gegen das von US-Präsident Wilson ursprünglich beschworene Selbstbestimmungsrecht der Völker und die finanziell unerfüllbaren Bedingungen des Versailler "Vertrages" mit den Weg dafür bahnten, dass die noch junge, vielfach ungeliebte Demokratie der Weimarer Republik enorm geschwächt wurde und die späteren diktatorischen NS-Machthaber um Adolf Hitler in Deutschland an die Macht kamen. Nicht alleine, wohlgemerkt, aber auch.


Hans-Jachim Nehring:
19.01.2014, 21:39 Uhr

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlamentes möchte gern EU Kommissionspräsident Josè Manuel Barroso beerben. Am 17.01.2014 hielt er bei einer DGAP-FAZ Konferenz-eine Rede zu dem Thema: "1914-2014 Wendepunkte europäischer Politik?"
Neben den üblichen Floskeln stellte er fest, dass Europa es Deutschland nach dem 2. Weltkrieg ermöglicht hat, seine Wirtschaftskraft wiederzuerlangen.
Kein Wort zu den Leistungen des deutschen Volkes und der 14 Millionen Vertriebenen, die dieses Wunder vollbracht haben. Im Gegenteil Schulz beklagt, dass Deutschland erneut zur Schlüsselmacht in Europa geworden ist und dass die Mehrheit in Europa über den zu großen Einfluss besorgt ist. Kennen wir solche Töne nicht aus früheren Zeiten? Mit Sorge betrachtet Schulz gewisse Auflösungserscheinungen in der EU. Nicht nur an den rechten und linken Rändern wird dieser Ablehnung immer lauter Kund getan. Bis tief in das bürgerliche Lager hat sich ein Europaskeptizismus breit gemacht.
Nun ich meine, dass dieses kein Wunder ist, wenn trotz Marathonverhandlungen in Brüssel keine Ergebnisse und keine Lösungsvorschläge für die Probleme der Menschen unseres Kontinentes erbracht werden können. Egal ob Barroso, Junker oder Schulz, ihre Zeit als Eurofürsten ist abgelaufen und die Euro-Kritiker stehen ante portas in Brüssel, um ihnen den Abschiedsmarsch zu blasen.


sitra achra:
18.01.2014, 16:57 Uhr

Ein Volk ohne Nationalbewusstsein hat keine Überlebenschance.
Übrigens, mein Großonkel war als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg, wo er verwundet wurde.
Ich bin stolz auf ihn!


Hans-Jachim Nehring:
18.01.2014, 10:55 Uhr

Es musste erst ein britischer Historiker mit Namen Christopher Clark vom anderen Ende der Welt (Australien) kommen, um den Deutschen zu verkünden:
Haltet ein mit eurer Selbstkasteiung, eurer erbärmlichen Selbstbezichtigung und nationaler Selbstverachtung.
Der Ausbruch des 1.Weltkrieges hatte viele Väter.
Da sitzen sie also die hochdotierten Historiker und Politiker Deutschlands in ihren weichen Dienstsesseln und überlegen, wie sie ihr dümmliches Geschwätz von Deutschlands Alleinschuld an dem 1. Weltkrieg möglichst umschreiben und mit allgemeinen Phrasen umnebeln können. Sie gehören zur Verantwortung gezogen, weil sie wissentlich die Unwahrheit verbreitet haben.


Alfred Schneider:
17.01.2014, 17:50 Uhr

Was will man denn von einer durch Besatzergnaden eingesetzten Geschäftsführung verlangen ??
Man kann nur hoffen es gibt den großen Knall und das ganze Kartenhaus fällt zusammen und wir können unsere in diesem Kriege gefallenen Ahnen würdig gedenken.


Rainer Sebald:
17.01.2014, 15:19 Uhr

Warum soll sich das US Regirungskonstrukt um A.Merkel zu den 1.Weltkrieg äußern,wenn Deutschland sich in mitten des 3.Weltkrieges befindet.Auch ohne Bomben besteht die totale Vernichtung Deutschland bevor.Deutschland wird durch Mutlikulturelle Transformation und Enteignung der Sparer vernichtet dazu braucht man heute keine Waffen mehr.


Tom Orden:
17.01.2014, 14:36 Uhr

Vielen Dank Herr Heckel.
Sie haben uns Lesern wieder einmal einen großartigen Artikel geschrieben! Was freut es mich zu erfahren das sich die etablierten Politiker regelrecht wegen 1914/2014 in die Hose machen! Zitat: "Die haben Angst, nackte Angst." Herrlich! Ich bezweifele aber das es diesen Pseudoeliten gelingt das Thema 1 Weltkrieg ERNSTHAFT totzuschweigen; das ist genauso unmöglich wie den Regen totzuschweigen wenn es gerade regnet! Das wir endlich eine objektive Berichterstattung zu dem Thema haben verdanken wir den Büchern von Christopher Clark! Ein guter Mann; täte ich ihn kennen, würde ich ihm sofort die Mitgliedschaft im "Orden der Patrioten" anbieten! Auch wir werden uns natürlich mit dem Thema 1 Weltkrieg ordentlich beschäftigen; unter anderem mit dem Buch "Der Bürgerkaiser": http://www.amazon.de/B%C3%BCrger-Kaiser-Wilhelm-II-Anmerkungen/dp/3940731161/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1389964940&sr=1-1&keywords=Der+B%C3%BCrgerkaiser
Das Buch macht einen guten Eindruck; sobald ich es gelesen habe, weiß ich mehr.
Wie auch immer..., jedenfalls finde ich es WUNDERBAR das der Leitspruch "Die Deutschen sind schuld“ jetzt nicht mehr funktioniert!!! Danke Herr Clark. Dank ihm und vielen anderen mutigen Menschen wird Merkels blödes Gequatsche von wegen „Wir werden nicht vergessen, wie viel die Franzosen durch Deutsche zu leiden hatten ... Frankreich hat Deutschland die Hand zur Versöhnung gereicht. Deutschland wird das Frankreich nie vergessen.“ ENDLICH ALS LÜGE ENTLARVT!!! Kein Land trägt die Alleinschuld an diesem schrecklichen Krieg; am allerwenigsten Deutschland! Ich kann Herrn Clark nur herzlich danken; ebenso wie Ihnen Herr Heckel, der Sie diesen großartigen Artikel geschrieben haben.
Noch etwas zur ebenfalls erwähnten Armutseinwanderung: Der Spruch der CSU "Wer betrügt, der fliegt" ist meiner Meinung nach tatsächlich Populismus; die CSU fischt am "Rechten Rand"! Hätten die CSUler etwas gegen diese Armutseinwanderung unternehmen wollen..., nun ja sie hatten JAHRE LANG Zeit dazu, als sie mitregiert haben und die Grenzen noch nicht offen waren! Trotzdem ist der Spruch "Wer betrügt, der fliegt" sehr nützlich für uns Konservative, denn er führte zu einer öffentlichen Debatte, die notwendig ist! Leider gestaltet sich die Debatte in den Medien ziemlich einseitig; man hört immer wieder Quatsch wie "Wir brauchen Zuwanderer und Fachkräfte, aber..." Nun auf das "aber" folgt leider meistens nur leeres Gerede... Das wir eben keine Zuwanderer und Fachkräfte aus dem Ausland brauchen, interessiert die Medien nicht! Wir brauchen Deutsche Bürger, die zu Fachkräften ausgebildet werden und mehr Kinder/Geburten! Und Fachkräfte werden sowieso kaum kommen! Ich persönlich schätze unter 10.000 Zuwanderern sind nur etwa 100 Fachkräfte und höchstens 50 haben Interesse daran sich in unsere Gesellschaft zu integrieren! Die übrigen 9.900 wollen bloß Harz IV und Kindergeld für die IM AUSLAND LEBENDEN KINDER!!!! Und die erwähnten 100 Fachkräfte werden dann in Rumänien und Bulgarien fehlen; sie sind ja dann in DEutschland! Also fehlen sie in zwei Ländern, die (wären sie nicht in der EU) fast schon am Rande der Dritten Welt einzuordnen wären! Wenn in solchen Ländern nur ein paar Ärzte und Handwerker fehlen, ist das schon eine Katastrophe fast biblischen Ausmaßes für die Einheimischen!


Peter Schumacher:
17.01.2014, 12:09 Uhr

Das begonnene Jahr 2014 kann einem schon den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Soviel Gedenken auf einmal. Beginn von 100 Jahre 1. WK und 75 Jahre 2. WK. Ein riesiger Schuldvulkan wird ausbrechen und seine verbalen Aschewolken werden sämtliche nationalen Gefühle unter sich begraben. Garantiert sind schon Bataillone von Schuldsuchern in ganz Europa unterwegs, um schuldfähiges Material, Archäologen gleich, auszugraben und zu auszuwerten. Und die engsten Vertrauten unseres Gaucklers schreiben am Drehbuch des Theaterstückes der nie erlöschenden Schuld. Die unterschiedlichsten Akte dieses Stückes werden dann in ganz Europa uraufgeführt, und der Hauptdarsteller dürfte in den Massenmedien enthusiastisch gefeiert werden.
Ja liebe Leser der PAZ, wir werden einiges erdulden müssen. Es gilt jetzt, in den Familienarchiven zu forschen um Mitschuldige zu entdecken, das entdeckte Material zu veröffentlichen und sich für die Urgroßeltern zu schämen. Irgend ein Vorfahre in der Uniform des Kaiserreiches oder in Naziuniform ist doch in jeder Familie aufzutreiben. Und da bekanntlich höchst offiziell Soldaten Mörder sind, ist zumindest in 95% aller deutschen Familien ein Mörder oder gar ein Massenmörder zu finden. Und wehe, es sind Träger von Orden wie "Pour le merite" EK 1 oder Ritterkreuzträger dabei. Ein öffentliches Schreddern dieser unseligen Relikte sollte im Anschluss an jede Betroffenheitsrede obligatorisch werden.
Bilder dieser verbrecherischen Vorfahren müssen dann auch von den Kindern in den Schulunterricht mitgenommen werden, damit sie dort anhand dieser Dokumente begreifen, welche niemals endende Schuld auch in ihnen steckt. Und in jeder Familie wird darüberhinaus zu prüfen sein, ob sie nicht in einer Straße wohnen, die nach einem Menschen mit schuldhafter Vergangenheit benannt ist. Unsere Umerzieher und Gehirnwäscher werden jedenfalls in diesem Jahr zur Höchstform auflaufen.


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