Islamisches Gegenprogramm

Tag der offenen Moschee ist Frontalangriff auf den Nationalfeiertag

11.10.18

Die Islamverbände veranstalten seit 20 Jahren am Tag der Deutschen Einheit mit dem „Tag der offenen Moschee“ ein islamisches Gegenprogramm. Dies ist ein Frontalangriff auf den höchsten deutschen Nationalfeiertag und verrät die Geringschätzung deutscher Staatssymbolik durch die Islamverbände. Jetzt fordern dazu noch mehrere Immigrantenverbände, statt des Tages der Deutschen Einheit einen „Tag der deutschen Vielfalt“ zu feiern. Die Einheitsfeiern am 3. Oktober erscheinen ihnen zu „deutsch- deutsch“ und „weiß“. Die Einwanderungsgesellschaft brauche einen symbolischen Akt – als Anerkennung der gesellschaftlichen Vielfalt in Deutschland. Die deutsche Einheit werde üblicherweise „aus einer rein weißen Sicht“ betrachtet. „Deutschdeutsche Ostdeutsche wiedervereint mit deutschdeutschen Westdeutschen“, heißt es in dem Papier weiter. Unterzeichnet haben den Appell unter anderem die Türkische Gemeinde in Deutschland, der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, der Verband Deutsch-Syrischer Hilfsvereine und die Iranische Gemeinde.
Widerstand gegen diesen Vorschlag kommt jedoch nicht so sehr von der „deutschdeutschen“ Seite, sondern von Seiten anderer Immigranteneinrichtungen. So findet es die Gründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, Seyran Ates, falsch, am Tag der Deutschen Einheit stets auch den Tag der offenen Moschee zu feiern, den es seit 1997 gibt. Die Berliner Imamin wirft den Islamverbänden vor, islamische Parallelwelten fern der Ideale der Bundesrepublik in den Moscheen zu züchten.
Die islamische Gastfreundschaft zum Einheitsfest erscheint immer mehr Beobachtern angesichts stetig steigender muslimischer Messerattacken gegen Nichtmuslime als geheuchelt. Mit der Veranstaltung von Tagen der offenen Moscheen am deutschen Nationalfeiertag würden die Islamverbände signalisieren, dass ihnen Religion wichtiger sei als Integration, so die Kritiker.    B.B.


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie die PAZ mit einer Anerkennungszahlung.


Drucken


Kommentare

Keine Kommentare


Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld
*
*
*

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz


*
 

Da Kommentare manuell freigeschaltet werden müssen, erscheint Ihr Kommentar möglicherweise erst am folgenden Werktag.
Sollte der Kommentar nach längerer Zeit nicht erscheinen, laden Sie bitte in Ihrem Browser diese Seite neu!

 
 

Die Preußische Allgemeine Zeitung – die deutsche Wochenzeitung für Politik, Kultur und Wirtschaft. Die PAZ spricht eine geschichtsbewusste Leserschaft an und vertritt den Gedanken einer deutschen Leitkultur. Preußisch korrekt statt politisch korrekt – die PAZ berichtet über Themen, die andere Wochenzeitungen lieber verschweigen. Unsere preußisch-wertkonservative Berichterstattung bietet Ihnen einen ungeschönten Blick auf das Zeitgeschehen und Woche für Woche Orientierung in der Flut oft belangloser Nachrichten. In ihren Kommentaren legt die PAZ den Maßstab preußischer Tugenden im besten Sinne an. Abonnieren auch Sie die Preußische Allgemeine Zeitung und lesen Sie wöchentlich tiefgründige Berichte von A wie Ahnenforschung, über B wie Bismarck, O wie Ostpreußen in Geschichte und Gegenwart, W wie Wochenrückblick bis Z wie Zweiter Weltkrieg. Kritisch. Konstruktiv. Klartext für Deutschland.