Polens besondere Streitmacht

Welchen völkerrechtlichen Status hatte die Armia Krajowa, die den Warschauer Aufstand unternahm? Ist der AK der Kompatantenstatus zuzubilligen?

02.01.20
Am Ende des Warschauer Aufstandes: Übergabeverhandlungen der Armia Krajowa (links) mit deutschen Streit- und Sicherheitskräften Foto: akg images

Von Björn Schumacher

Polen wurde am 1. September 1939 von der Wehrmacht und am 17. September 1939 von der Roten Armee attackiert. Am 28. September kapitulierte das heftig bombardierte Warschau vor den deutschen Belagerern. Ein deutsch-sowjetischer Grenz- und Freundschaftsvertrag bestätigte das (geheime) Zusatzprotokoll des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrages vom 24. August 1939. Die Gebiete östlich der von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs am 8. Dezember 1919 als Ostgrenze der neugeschaffenen Republik Polen festgelegten Curzon-Linie wurden mit einigen angrenzenden Bezirken von der Sowjetunion, der Rest von Deutschland okkupiert.
Nationalsozialisten und Kommunisten agierten äußerst brutal. Die von der Wehrmacht besetzten Gebiete wurden teils annektiert, darunter die vorher reichsdeutschen Gebiete Westpreußen/Pommerellen, Provinz Posen, Ostoberschlesien und die 1919 unter Völkerbundmandat gestellte „Freie Stadt Danzig“, teils zum „Generalgouvernement“ für die besetzten polnischen Gebiete erklärt. Unter deutscher Besatzung starben nach polnischen Recherchen etwa 5,5 Millionen Menschen, darunter drei Millionen Juden.
Zweifellos befanden sich das Deutsche Reich und die Republik Polen von Anfang an in einer brisanten völkerrechtlichen Gemengelage. Dessen ungeachtet hat Deutschland mit dem Angriff auf Polen mehrere Verträge gebrochen. Dazu gehört das I. Haager Abkommen zur friedlichen Erledigung von Streitfällen vom 18. Oktober 1907. Dazu gehören ferner ein im schweizerischen Locarno geschlossener deutsch-polnischer Schiedsvertrag vom 16. Oktober 1925 und ein Nichtangriffspakt vom 26. Januar 1935, der sogenannte Piłsudski-Hitler-Pakt. Die Annexion der Freien Stadt Danzig verstieß gegen den Versailler Vertrag, den das Deutsche Reich nach massiven alliierten Drohungen am 28. Juni 1919 unterzeichnet hatte.
Vor allem aber verletzte der Polenfeldzug ein Schlüsseldokument des modernen Friedensvölkerrechts, den Briand-Kellogg-Pakt vom 27. August 1928, in dem sich Deutschland mit anderen Vertragsstaaten auf die Ächtung von Angriffskriegen verständigt hatte. Erlaubt war nur die Teilnahme an Sanktionen des Völkerbunds. Der Briand-Kellogg-Pakt stützte Anklagepunkte im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess von 1945/46.
Kein Untergang 1939
Hitlers Angriffskrieg lässt sich auch nicht mit Demokratiedefiziten der Republik Polen rechtfertigen. Nichtsdestoweniger waren dort Minderheiten, vor allem Deutsche, Russen und Ukrainer, markanten Repressalien ausgesetzt. Unter Marschall und Machthaber Józef Piłsudski entwickelte sich Polen zu einem Militärstaat, dessen Gebietsgewinne auf Waffengängen gegen Litauen und die Sowjetunion beruhten. In Oberschlesien kam es ab 1919 zu Aufständen paramilitärischer Verbände, die in eine umstrittene Aufteilung des Gebiets mündeten. Ostoberschlesien mit seiner Montanindustrie fiel an Polen. Auch das Verhalten der polnischen Regierung in der hektischen Diplomatie des Jahres 1939 beschäftigt die Geschichtsforschung. Eine Mitschuld des Landes am Zweiten Weltkrieg ist Gegenstand kontroverser Debatten (siehe Gerd Schultze-Rhonhof, „Der Krieg, der viele Väter hatte“, und Stefan Scheil, „Fünf plus Zwei“).
Ebenso spannende Fragen ranken sich um die völkerrechtliche Stellung Polens im Zweiten Weltkrieg. War die Zweite Polnische Republik mit der Zerschlagung ihrer Institutionen tatsächlich untergegangen? Lässt sich eine fortlebende polnische Staatlichkeit zumindest für das Generalgouvernement reklamieren? Die Antwort bemisst sich unter anderem nach der Drei-Elemente-Lehre des Staats- und Völkerrechtlers Georg Jellinek (1851–1911). Dieser definierte den modernen Staat als soziales Gebilde mit den Merkmalen Staatsgebiet (von Grenzen umgebenes Territorium), Staatsvolk (dort ansässige Gruppe von Menschen) und Staatsgewalt (tatsächliche Herrschaftsmacht über das Territorium). Eine maßgebende Rolle könnten insoweit die polnische Heimatarmee, der sogenannte Untergrundstaat und die polnische Exilregierung spielen.
Die polnische Heimatarmee, gegründet Ende September 1940 als Służba Zwycięstwu Polski (Dienst für den Sieg Polens), war die größte europäische Widerstandorganisation des Zweiten Weltkriegs. Sie bestand aus Soldaten der zerschlagenen polnischen Armee und weiteren Freiwilligen. Umbenannt in Armia Krajowa (AK, Landesarmee) gehörten ihr 1944 über 350 000 Partisanen an. Mit spektakulären Anschlägen und Aufständen agierte die Heimatarmee vor allem im Generalgouvernement. Sie sprengte 40 Eisenbahnbrücken, beschädigte 19 000 Waggons und 6900 Lokomotiven, zerstörte 4300 deutsche Militärfahrzeuge, verübte 25 000 Sabotageakte in Rüstungsfabriken und setzte 130 Waffen- und Ausrüstungslager sowie 1200 Tankwagen in Brand.
Bei der „Operation Gewitter“ agierte die Heimatarmee auch außerhalb des Generalgouvernements erfolgreich, etwa in Wilna. Ende Juli 1944 eroberten ihre Einheiten das im Russlandfeldzug von der Wehrmacht besetzte galizische Lemberg. Am Warschauer Aufstand im August/September 1944 beteiligten sich 45 000 nicht optimal ausgerüstete Kämpfer der Heimatarmee, die vergeblich auf Unterstützung der bis zur Weichsel vorgerückten Rotarmisten hofften, sich letztlich der Wehrmacht ergeben mussten und in deutsche Kriegsgefangenschaft gerieten.
Der polnische Untergrundsstaat
Im mittlerweile komplett von der Roten Armee kontrollierten Polen setzte die Heimatarmee 1945 ihren Widerstand fort − nun gegen das kommunistische Regime. Über 20 000 Partisanen wurden von den Kommunisten ermordet. Man darf sie nicht mit jenen zirka 25 000 polnischen Offizieren verwechseln, die 1940 unter anderem beim Massaker von Katyn von NKWD-Geheimdienstagenten auf Befehl Stalins ermordet wurden.
Die Heimatarmee war der militärische Arm eines sogenannten Untergrundstaats (Polskie Państwo Podziemne), der über den bewaffneten Widerstand hinaus der Republik Polen eine Art Kontinuität verschaffen sollte. Sein Schwerpunkt lag auf dem Bildungssektor, speziell auf Schul- und Hochschulaktivitäten. Konspirative Ausbildungen fanden unter anderem in Warschau und Krakau, später auch Wilna und Lemberg statt. Zudem etablierte sich ein geheimes Presse- und Sozialfürsorgewesen. Aus dem Ausland flossen Spenden, die von den Okkupanten kaum abgefangen werden konnten. Leitidee des Untergrundstaats war die Überzeugung, die Besetzung Polens mit allen daraus resultierenden institutionellen Konsequenzen sei illegal und eröffne völkerrechtlichen Spielraum für eine parallele, von autochthonen Institutionen getragene polnische Staatlichkeit.
Ranghöchstes Element polnischer Untergrundstaatlichkeit war die Exilregierung. Sie konstituierte sich 1939 in Paris als Nachfolgerin der nach der Kapitulation geflüchteten und in Rumänien internierten (regulären) Regierung. Weil diese den ersten Präsidenten der Exilregierung ernannte, blieb die Kontinuität der Amtsführung im Wesentlichen gewahrt. Im Juni 1940 verließ die Exilregierung das militärisch unterlegene Frankreich und zog in Abstimmung mit dem britischen Premierminister Winston Churchill nach London.
Als „Hauptfeind“ Polens deklarierte die Exilregierung am 18. Dezember 1939 das Deutsche Reich. Dagegen suchte sie, auch auf Drängen Churchills, zeitweise den Ausgleich mit der Sowjetunion. Im Sikorski-Maiski-Abkommen vom 30. Juli 1941 vereinbarten beide Seiten einen Botschafteraustausch und die gemeinsame Fortführung des Kampfes gegen Deutschland. Der endgültige Bruch mit Stalin bahnte sich an, als dessen Urheberschaft am Massaker von Katyn kaum noch zu leugnen war. Zudem erkannte die Exilregierung, dass Stalin die Gebiete östlich der Curzon-Linie auf jeden Fall behalten und auf polnischem Territorium einen kommunistischen Vasallenstaat errichten würde. Im August 1943 schloss sie eine weitere Zusammenarbeit mit der Sowjetunion aus.
Den Kampf für ein freies, unabhängiges Polen gab die Exilregierung bis zum Fall des Eisernen Vorhangs nicht auf. Am 22. Dezember 1990 übergab ihr letzter Präsident, Ryszard Kaczorowski, die Insignien des Präsidentenamtes der Zweiten Polnischen Republik an das neue, demokratisch gewählte Staatsoberhaupt Lech Wałęsa.
Status des Generalgouvernements
Unkompliziert ist die Frage nach dem Fortbestand polnischer Staatlichkeit in den von Deutschland und der Sowjetunion annektierten Gebieten. Sie wurden in neue Herrschaftssysteme integriert, die sogleich eigene Hoheitsmacht entfalteten. Eigene polnische Staatsgewalt gab es hier nicht mehr. Dass die Annexionen gegen Artikel 10 Satz 1 der Satzung des Völkerbunds verstießen, ändert daran nichts. Staatsgewalt ist ein Faktum, das nicht an der Moralität oder Legalität von Herrschaftsstrukturen hängt.
Anders verhält es sich mit dem vom Reich durch eine Währungs- und Zollgrenze getrennten Generalgouvernement. Das völkerrechtliche Prinzip der „Gebietsausschließlichkeit“, das die Anerkennung mehrerer Staatsgewalten auf demselben Territorium verhindern soll, greift hier nicht. Auch wenn der NS-Staat dieses Gebiet zum „Reichsnebenland“ mit deutscher „Raumhoheit“ erklärte, blieb dessen Verwaltung ein Flickenteppich. Eine durchorganisierte deutsche Staatsgewalt gab es nicht. Das Generalgouvernement diente der Versorgung der Wehrmacht und der Vollstreckung des nationalsozialistischen Unterdrückungsprogramms. Das daraus resultierende Machtvakuum nutzten die Heimatarmee und der gesamte polnische Untergrundstaat für ihre Aktivitäten.
Maßgebende Restbestände polnischer Staatlichkeit sind 1939 also nicht untergegangen. Die Anerkennung der polnischen Exilregierung durch diverse Staaten war keineswegs nur ein symbolischer Akt; sie hatte eine völkerrechtliche Grundlage in Gestalt der Drei-Elemente-Lehre. Obendrein lässt sich die Duldung der Exilregierung auf britischem Boden auch damit begründen, dass das Vereinigte Königreich mit Deutschland Krieg führte.
Ebenso konsequent entzogen Großbritannien und die USA der Exilregierung am 6. Juli 1945 die Anerkennung. Der Krieg war vorüber; und in Polen hatte sich eine aus dem „Lubliner Komitee“ geformte kommunistische „Volksrepublik“ mit eigener, wenn auch von Moskau gelenkter Staatsgewalt konstituiert.


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Kommentare

sitra achra:
16.01.2020, 18:21 Uhr

@Slawomir Zelewski
Ich teile voll und ganz Ihre Meinung, dass man sich an einer gemeinsamen friedlichen Zukunft orientieren soll.
Ihr Ausspruch über "Geschichte" ist mir ebenfalls bekannt unter einer anderen Version: Geschichte ist die bequemste Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
Vor allem ist sie immer Geschichte der vermeintlichen Sieger.
Meine polnischen Freunde stimmen mit mir überein, dass die Folgen der Geschichte kein neues Unrecht generieren dürfen und dass man die Gemeinsamkeiten über die Differenzen stellt.
Auch meine Familie hat erhebliche Menschenverluste während des Krieges in Ospreußen erlitten.
Gemeinsame Trauer kann aber menschlich verbinden statt zu trennen.
Die deutsche Kulturlandschaft ist trotz historisierender Fassaden in den ehemals deutschen Städten für immer verloren, es sind leere Hüllen. Für Touristen allerdings ein schöner Anblick.
Die Heimat meiner Familie ist ebenfalls verloren, ich lebe quasi in der Diaspora, so wie die Mehrheit der Palästinenser, obwohl die im Gegensatz zu uns überwiegend in Armut leben.
Sorgen hingegen machen mir die nationalistischen Töne aus Richtung der PiS, und besonders die aggressiven verbalen Attacken gegen die Russische Föderation.
Dass sich Polen als Aufmarschgebiet gegen Russland hergibt, halte ich für ein historisches Déjà-vu.


S?awomir Zelewski:
14.01.2020, 22:05 Uhr

Hallo.
Ich entschuldige mich für die Fehler, kann aber nicht auf Deutsch schreiben.
 Ich benutze einen Übersetzer.
Manchmal lese ich, was in Deutschland passiert.
Meine meinung.
Um Rezensionen über die Gründe für den Ersten und Zweiten Weltkrieg zu schreiben.
Über den Konflikt zwischen Deutschland und Polen.
Sie müssen die Geschichte, die Gründe für den Krieg und die historischen Beschreibungen beider Länder kennen und eine Wahrheit schreiben, die ungebunden ist. Also die Wahrheit ohne Lügen.
Ich denke, dass Deutschland und Polen jetzt größere Probleme als GESCHICHTE haben, zum Beispiel wirtschaftliche, politische, soziale. Lesen Sie einfach Nachrichten aus mehreren Ländern.
 Und es gibt keinen Grund, heute über die Geschichte zu streiten. Auf die wir keinen Einfluss haben. Weil Geschichte falsch geschrieben ist. und jeder intelligente Mann weiß das.
    Ich bin von herkunft Pole. Kaschubische. Pomorzanin. Preußen. Ich habe die Herkunftspapiere meiner Familie.
Meine Familiengene sind. Balten. aus dem slawischen.
NICHT DEUTSCH Keltisch. Meine Vorfahren wurden von Nazideutschen, dann von Sowjets und schließlich von Sowjets der polnischen Kommunion getötet.
Aber ich beschuldige niemanden, weil sie tot sind, das ist GESCHICHTE.
Bitte lesen Sie auch die Geschichte von EUROPE PO. Spanisch. OR. Englisch.

Grüße
Zelewski S?awomir


Markus Krämer:
12.01.2020, 15:39 Uhr

Schumacher übernimmt kritiklos die polnische Propagandazahl von 2,5 Millionen Kriegstoten (ethnische Polen). In dem neu erschienenen Werk de Zayas/Badenheuer "80 Thesen zur Vertreibung" befindet sich auf S.114 Anmerkung 125 dazu kurze, aber prägnante Info. Auf Nawratil wurde schon verwiesen. Auch der verstorbenen Dr. Schickel ging auf die ponischen Kriegsverluste ein. Die Pbernahme ponischer Propagandazahlen im Ostpreußenblatt zeugt davon,dass Teile der Redaktion beeits veröffentlic hte Artikel nicht kennen, die in dieser Zeitung standen. Will man jetzt an Merkels Subventionen ran und eine Entwicklung zum Rheinischen Merkur einläuten? Die polnische Geschichtsschreibung (IPN) und die tschechische verstehen es übrigens meisterhaft deutsche Opferzahlen herunterzurechnen! Mich wundert, dass dieses Werk "80 Thesen zur Vertreibung, Berlin 2019 noch nicht besprochen wurde!


Ernst Kleist:
11.01.2020, 12:48 Uhr

Durch die Verhandlungen mit der Wehrmacht ist der Armija Kraiowa von deutscher Seite de facto der Kombattantenstatus verliehen worden.
Denn mit Partisanen verhandelt man nicht, man toetet sie.
Natuerlich sind die polnischen Opferzahlen, genauer:die von Deutschen umgebrachten Polen ein Fake. Denn die nationalen Minderheiten galten bis zum Untergang Polens 1939 von Staats wegen als Nichtpolen, darunter auch ca. 2 Millionen Juden. Dass insgesamt 5,5 Millionen Menschen auf dem Staatsgebiet Polens ab 1921 den Zweiten Weltkrieg nicht ueberlebten - fast jeder sechste Bewohner -kann sein.Doch davon duerften Hunderttausende auch der sowjetischen Besatzung zuzurechnen sein.
Dereigentliche Skandal ist, dass keine Bundesregierung den falschen Opferzahlen widerspricht.


Friedrich Bode:
10.01.2020, 13:35 Uhr

Lieber Marcus Junge,
da war nicht der Alkohol im Spiel m. E., sondern ein pädagogisches Anliegen der Redaktion in dem Sinne, laß doch mal einen umerzogenen Historiker sich auslassen, mal sehen was meine getreuen Leser gegen ihn vorzubringen imstande sind. Hinzu kommt noch eine Aufpolierung des PZ-Ansehens. Denn man kann der PZ angesichts des Artikels von Björn Schumacher keine einseitige Berichterstattung vorwerfen wie den Systemmedien. Laß sie nur kommen unsere von den Alliierten alimentierten Auftragshistoriker, denn inzwischen kehrte sich das Blatt um durch die Öffnung der Archive deren Inhalte im Gießkannenstil unter das Volk unaufhörlich ausgeschüttet wird. Die Auftragshistoriker klammern sich krampfhaft an die ihnen auferlegten Vorgaben, die sich aber beim genaueren Hinsehen als zu schmalbrüstig erweisen. Daher auch die sich schon ins Hysterische gesteigerte absolut sich selbst entlarvende, abgeschmackte Hetze gegen den sogenannten Rechtsextremismus. Wie sagte Johannes der Täufer: Die Axt ist schon an die Wurzel der Bäume gelegt. Je mehr die historische getrickste Verlogenheit an den Tag kommt, desto mehr wächst die moralische Widerstandskraft unseres ungerechtfertigt geschundenen Volkes gegen das alliierte Geschichtsdiktat und wird es zu Fall bringen. Gott läßt sich nicht spotten.
Friedrich Bode, Pastor i. R.


Siegfried Hermann:
9.01.2020, 12:54 Uhr

Volle Zustimmung meiner Vorredner!´

Eine Anmerkung aber dennoch.
Wer in Zivilkleidung kriegerische Akte begeht ist ein Partisan. Basta!
Und wie mit Partisanen umgegangen wird steht völkerrechtlich verankert (!) in der HLKO incl. Geisel-Erschießungen. Und was die Anzahl betrifft waren die Wehrmachtsvorgaben noch deutlich UNTER denen der Franzosen, Briten und Amerikanern!!!


Friedrich Bode:
8.01.2020, 15:31 Uhr

Die Polen waren getrieben von einer Wahnvorstellung auf einen Krieg gegen das Deutsche Reich auf Deubel komm raus erpicht,nämlich die polnische Westgrenze bis zur Elbe vorzuschieben. Zweimal wurden sie vorstellig bei den Franzosen und Engländern in den 30iger Jahren. Beide Regierungen lehnten das wahnwitzige Abenteuer einer kollektiv chauvinistischen Zwangsvorstellung zum damaligen Zeitpunkt ab. Die Reichsregierung unter Kanzler Adolf Hitler bemühte sich bis zum Äußersten 6 mal auf diplomatischer Ebene, um ein dauerhaft erträgliches Miteinander beider Nachbarvölker zum Abbau der Strangulierungen durch das Versailler Diktat herbeizuführen. Am 30. Aug. erging die letzte Offerte an Polen. Es ging dabei um das Herauslösen der Freien Hansestadt Danzig aus der polnischen Zollunion, dann sollte die 1920 völkerrechtswidrig unterbundene Volksabstimmung nachgeholt werden im nördlichen Teil des Flusses Netze, also Westpreußen. Wenn die zugunsten Polens ausfallen würde, erhielt das Deutsche Reich, einen Damm für Autobahn und Eisenbahn zur Versorgung Ostpreußens verbindlich errichtet. Falls die Volksabstimmung zu Ungunsten Polens ausfallen würde, dann sollte ein entsprechender Damm von der Woiwodschaft Posen zum noch zu bauenden Hafen Gdingen geschaffen werden, der den Polen den Zugang zum Meer gewährte. In diesem Falle würde die Reichsregierung auf die Zurückholung der überwiegend von Deutschen bewohnte Gebieten südlich der Netze verzichten. Niemals hätte unter Gustav Stresemann die Weimarer Regierung auf dieses deutsche Gebiet verzichtet. Die Reichsregierung unter Kanzler Adolf Hitler dagegen ist den Polen also bis zum Äußersten entgegengekommen. Warum ging Polen nicht darauf ein müßte gefragt werden. Nun es fürchtete die gleiche blamable Niederlage wie bei der Volksabstimmung in Ostpreußen. Die Polen behaupteten dort großmäulig über 90% dort an Stimmen zu erhalten.(Ich komme aus Ostpreußen) Es waren aber nur 2 %. Weiterhin muß zu dem Zeitpunkt des 30. Aug. 39 gesagt werden, daß Frankreich und England inzwischen gegenüber den Polen verbindlich eine Beistandsgarantie ausgesprochen hatten. Polen fühlte sich also dadurch ermutigt, den Verzichtsofferten der Reichsregierung aus dem Wege zu gehen. Um das Deutsche Reich nun durch blutige Provokationen zum Präventivschlag zu reizen, wurde die in Wespreußen und in Schlesien verbliebenen Deutschen verstärkt mörderischen Pogromen ausgesetzt. So wurden z. B. in Bromberg 5000 Deutsche, Frauen, Männer und Kinder jeglichen Alters brutal ermordet darunter der Mann einer Frau aus meiner Gemeinde vor den Augen ihrer kleinen Tochter. Das geschah am 3. Sept. als die Wehrmacht bereits in Polen einmarschiert war. Zuvor aber gab es ab 1939 verstärkt bis zum Einmarsch immer wieder in den polnisch verwalteten Gebieten mörderische, pogromartige Übergriffe gegen die dort verbliebene deutsche Bevölkerung. Warum wollten die Polen durch blutige Provokationen die Reichsregierung zum Präventivschlag reizen? Weil so die Kriegsschuld dem Deutschen Reich wieder in die Schuhe geschoben werden konnte. Denn die einseitig dem Deutschen Reich angelastete Kriegsschuld hatte schon einmal der polnischen Nation reichen Segen beschert, nämlich die reichen Provinzen des deutschen Ostens, die ihnen von der Entente Cordiale förmlich beim Versailler Vertrag in den Schoß gelegt worden waren. Das Groteske aber war, daß die Engländer den Polen nicht sofort zur Seite standen als die Grenzbäume nach Polen ausgehebelt wurden, sondern schön zu Hause auf ihren Sesseln blieben. Man nennt diese Phase des 2. Weltkrieges den Sitzkrieg. Kurz und bündig alles war ein abgekartetes Spiel gegen die aufstrebende soziale, wirtschaftliche und technische Kraft des deutschen Volkes. Dies wurde sehr häufig aus berufenen Munde hoher Staatsmänner der Alliierten zum besten gegeben.
Björn Schumacher gab sich viel Mühe mit dem rechtlichen Hin und Her. Aber den Kausal Nexus Ernst Noltes bei historischen Abläufen scheint er m. E. noch nicht verinnerlicht zu haben. Friedrich Bode, Pastor i. R.


Gerald Franz:
7.01.2020, 17:05 Uhr

Dass Polen schon im März 1939, also ein halbes Jahr vor dem deutschen Überfall, mobil gemacht hat, das kann man als eine Kriegserklärung verstehen! Zumal ab 39 polnische Banden zusammen mit regulären Truppen auf deutschem Gebiet regelmäßig Dörfer überfielen und die Bewohner masakrierten!


sitra achra:
7.01.2020, 13:21 Uhr

Kombattantenstatus. Wird aus dem Französischen abgeleitet: combattre.
Le combattant: der Mitkämpfer, Bundesgenosse.Oder einfach nur Kämpfer.


Marcus Junge:
2.01.2020, 17:52 Uhr

Wie sich ausgerechnet die PA es sich erdreisten kann diese polnische Lüge darzubieten, muß wohl noch an einem gewaltigen Alkoholpegel von Silvester liegen.

"Unter deutscher Besatzung starben nach polnischen Recherchen etwa 5,5 Millionen Menschen, darunter drei Millionen Juden."

wer dei Wahrheit nachlesen will, kann dies seit 30 Jahren: "Schwarzbuch Vertreibung" und andere Werke von Heinz Nawratil.

Die "6 Mio toten Polen" im 2. WK sind eine pl. Lüge, die gleich nach Krieg dargeboten wurde, von den Kommunisten.

Es wurde einfach alles als "Pole" gezählt, was ging.

- Ukrainer / Weißrussen, die östlich der Curzon Linie lebten und nach 1945 Sowjets waren.

- Deutsche, die vor 1939 in Polen lebten und im Krieg starben (gefallen, vertrieben, von Polen / Sowjets ermordet 1944/45)

- Identisch dazu alle Deutschen aus den Gebieten, die 1945 "unter polnische Verwaltung" kamen, also da, wo die meisten Deutschen vertrieben wurden. Von den Polen ermordet / ins pl. KZ gesteckt, auf der Flucht im Treck bombardiert = tote Polen

- Juden, welche vor 1939, von den Polen, als Deutsche betrachtet wurden (Jiddisch = dt. Dialekt) und die nach 1945 verhaßt, ermordet und vertrieben wurden, von den Polen

- Ebenso alle sonstigen Minderheiten in Polen, die nicht erwähnt wurden.

- Alles was die Sowjets umbrachten = "Deutsche" als Täter"

- Alles was Polen umbrachten = Deutsche als Täter"

Schon hat man 6 Mio tote Polen.

In den Büchern steht dann: Als reale Zahl müsse man von 600.000 ethnischen Polen ausgehen, welche durch dt. Maßnahmen im 2. WK starben.

Polnische Zahlen = Lügen Lügen Lügen.


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