Proteste gegen E-Autofabrik

23.01.20

Der US-amerikanische Elektroautobauer Tesla trifft mit seinem Plan, in der Brandenburger Gemeinde Grünheide in der Nähe von Berlin sein erstes Werk in Europa zu bauen, auf ein geteiltes Echo. Vergangenen Sonnabend demonstrierten auf dem Marktplatz von Grünheide rund 200 Personen gegen die Fabrik für Elektroautos. Zu den Punkten, die von den Demonstranten kritisiert wurden, zählten die Wasserversorgung, die Infrastruktur und die Rodung des Waldes für das Werksgelände sowie auch die Informationspolitik von Tesla. Bereits am 12. Januar hatten etwa 50 Mitglieder des Fürstenwalder Ortsverbandes des Naturschutzbundes (NABU) und einer lokale Bürgerinitiative mit einem „Waldspaziergang“ gegen die Abholzung einer Waldfläche für das Tesla-Werk protestiert. Der Elektroautohersteller will so bald wie möglich mit der Rodung von zunächst 90 Hektar Wald beginnen. Laut den Plänen des Autobauers sollen die ersten Elektroautos bereits im kommenden Jahr das neue Werk verlassen. N.H.


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Kommentare

Michi Chiemgau:
26.01.2020, 15:43 Uhr

Was hat die E - Technologie mit Umweltschutz zu tun ?
Alles Augenwischerei , den für das E werden auf allen Kontinenten weiter Wälder gerodet , Grundwasser bzw. Trinkwasser in einem unüberschaubaren Maß vergiftet. Was hat das mit Umweltschutz zu tun ?


Peter Ziegert:
23.01.2020, 18:03 Uhr

In Grünheide werden rund 300 ha bewachsenes Land versiegelt und die Umweltschützer von Grüne,SPD und CDU unterstützen das. Es gibt genug andere Standorte, Industriebrachen, die nicht mit schöner Natur bewachsen sind. Nur mal kurz eine Rechnung. Ein Hektar Wald bindet im Jahr ca. 13 t CO2. Aus einer Tonne CO2 werden rund 330kg Biomasse und 660 kg Sauerstoff. Rechnet das mal hoch auf rund 300 ha. Die Parteien sind nur noch unglaubwürdig in ihrer angeblichen Klimapolitik.


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