Quotensystem für Ausländer

14.12.19

Trotz gegenteiliger Versprechungen im Wahlkampf führt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron jetzt Quoten für Wirtschaftsflüchtlinge ein. Auch Krankenversicherungen für Illegale soll es nur noch ab einer Wartezeit geben. Außerdem sollen drei neue Abschiebezentren gebaut werden. Frankreich ist nach Deutschland derzeit das Land der EU, das die meisten Immigranten aufnimmt. In den vergangenen Jahren hat Frankreich jedes Jahr über 100 000 Asylsucher aufgenommen, doch die Willkommenskultur der Franzosen kommt jetzt an ihre Grenzen. Die Regierung in Paris hat ein Quotensystem vorgelegt, das – wie in Kanada – nach den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes funktionieren soll und nicht mehr nach den Gesetzen von Schleuserbanden. Ausländer ohne Papiere sowie Personen, denen Asyl verweigert wurde, können in Zukunft nur noch sechs statt zwölf Monate von einer Aufrechterhaltung ihres Gesundheitsschutzes profitieren. In Kraft treten sollen die Neuerungen im Asylbereich Anfang 2021. B.B.


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