Schüler scheitern

12.08.19

Berlin zählt prozentual im Bundesvergleich die meisten Schulabgänger ohne Abschluss. Eine Studie der Caritas zeigt, dass der „Anstieg der Abbrecherquote“ auf die gestiegene Zuwanderung zurückzuführen sei. „Ein weiteres Hemmnis gerade auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche besteht darin, dass sie während der Unterbringung in einer Erstaufnahmeeinrichtung häufig nicht sofort eine Schule besuchen (können).“ Kritiker weisen dies indes zurück: Niemand werde daran gehindert, die Schule zu besuchen.
2017 hatten 11,7 Prozent der Berliner Schulabgänger nicht einmal einen Hauptschulabschluss. 2015 waren es „nur“ 9,3 Prozent. Auch Bremen und Sachsen-Anhalt liegen über der Zehn-Prozent-Marke. Der Bundesdurchschnitt lag 2017 bei 6,9 Prozent.
2010 hat Berlin Haupt- und Realschulen zusammengelegt. Es sollte dadurch weniger Schulversager geben. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW): „Aus den Sekundarschulen ohne gymnasiale Oberstufe sind die neuen Hauptschulen geworden, in denen nach wie vor das leistungsfördernde Umfeld fehlt.“
Auch in Berlin zeigen sich regionale Unterschiede. In Problembezirken wie Mitte (17 Prozent) Neukölln (13,5 Prozent) und Marzahn-Hellersdorf (12,2 Prozent) lagen die Abbrecherquoten besonders hoch, im bürgerlich und von wenigen Ausländern geprägten Steglitz-Zehlendorf nur bei 3,8 Prozent. Das Niveau der Berliner Schulausbildung sei ohnehin sehr niedrig, bemängeln Kritiker. Bei höheren Anforderungen wären die Zahlen wohl noch höher.   Frank Bücker


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Kommentare

Siegfried Hermann:
12.08.2019, 12:38 Uhr

".. bei An-Forderungen wohl noch noch höher durchfallen..."
Ist das jetzt rhetorisch gemeint!?
Garantiert!!!
Hier in NRW läuft ja derselbe dämliche Film. Wenn Migranten null Bock haben, werden die Anforderungen eben solange gesenkt bis selbst der letzte dusslige Dorfesel einen "Abschluss" bekommt.
Und das sieht in der Realität so aus:
Es werden nur noch in den Hauptfächern Deutsch, Mathe, Englisch
benotete Klassenarbeiten geschrieben. Und selbst hier wird wegen "kultureller Hindernisse" massiv nach oben bewertet. Für den Rest, selbst Physik, Chemie, Biologie, Erdkunde reicht am Jahresende ein voller Ordner mit Kopien für ein befriedigend, wer gar aufzeigt im Unterricht und ab und zu einen richtigen Treffer gar hat bekommt ein "gut". Und mit diesen Müllnoten dürfen fünfen und sechsen in den Hauptfächern ausgeglichen werden.
Da wird de fakto NIEMAND mehr ohne Abschluss bleiben, es sei man legt es geradezu darauf an.

Würde wie in den 60/70zigern benotet, würden mit Sicherheit 80-90% der Migranten, hier mit sind keine Eskimos, Japaner, oder Dänen gemeint,
durchfallen.

Mahlzeit!


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