Spiel mit dem Feuer

Geradezu zwanghaft verwirft die Politik die notwendigen Schlüsse aus Paris

18.11.15
In die Trauer mischen sich bohrende Fragen: Pariserin an einem der Anschlagsorte. Bild: imago

Die Bluttat hat die Gefährlichkeit ungezügelter Zuwanderung brutal sichtbar gemacht. Doch Berlin will davon nichts wissen.


Die ersten Reaktionen der Großen Koalition ebenso wie der Bundestagsopposition auf das radikalislamische Blutbad von Paris hat die ganze Absurdität der derzeitigen Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik offengelegt. Während der Schutz von Asylheimen aus Furcht vor Racheakten verstärkt wird, sollen die deutschen Außengrenzen weiter ungeschützt bleiben.
Innenminister Thomas de Maizière (CDU) warnt davor, „einen Bogen zu schlagen“ vom Terror zur „Flüchtlingsfrage“, SPD-Chef Sigmar Gabriel beharrt: „Durch Paris darf sich in Deutschland nichts ändern.“ Dabei ist mindestens ein Attentäter als Flüchtling getarnt über die Balkan-Route nach Frankreich gelangt. Damit ist alles bodenlose Gerede, dass IS-Terroristen unsere ungeschützten Grenzen nicht ausnutzten, um unbemerkt ins Land zu kommen, widerlegt.
Nun versuchen Politiker, den Terror als „hausgemacht“ zu bezeichnen, weil er „aus der Mitte unserer Gesellschaft“ komme. Doch genau von dort kommt er eben nicht.
Die in Frankreich oder Belgien rekrutierten jungen Muslime sind nicht „in der Mitte der Gesellschaft“ geprägt worden, sondern in abgehängten Parallelwelten, in den Einwanderer-Ghettos. Derzeit strömen Hunderttausende, bald Millionen Menschen aus dem muslimisch-orientalischen und afrikanischen Raum zu uns, von denen ein Großteil später ebenfalls in jenen Ghettos landen wird, wo Islamistengruppen hoffnungslose junge Menschen anwerben. Der Bildungsstand der Mehrheit der Neuzuwanderer ist ernüchternd, ihre Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt sind miserabel. Und die Masse der hereinströmenden Niedrigqualifizierten wird die Lage der ohnehin Hoffnungsarmen, die schon hier sind, weiter schmälern.
Wer all dies nicht sehen will, der ignoriert die Erfahrungen von fünf Jahrzehnen Integrations- und Desintegrationsgeschichte auf sträfliche Weise. Er legt die Basis für weiteren Terror, der die deutsche wie die französische Bevölkerung fast zwangsläufig ebenfalls radikalisieren wird. Das schon zwanghaft wirkende „Wir schaffen das“-Gerede der Bundeskanzlerin macht immer mehr Deutsche wütend, wenn Merkel weiterhin darauf besteht, dass es „keine Obergrenzen“ bei der Asylflut geben dürfe. Derweil streift bereits eine Viertelmillion junger, männlicher Zuwanderer durch Deutschland, die nicht einmal irgendwo registriert worden sind.
Die Politik spielt mit dem Feuer. Sobald die deutschen Bürger zu dem Schluss kommen sollten, dass ihre politische Führung sie weder schützen will noch schützen kann vor den Bedrohungen durch Terror, unkontrollierte Grenzen und sprunghaft anwachsende, explosive Parallelgesellschaften, dann sind bürgerkriegsartige Ausbrüche nicht mehr fern.     Hans Heckel


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Kommentare

Hans-Joachim Nehring:
19.11.2015, 17:35 Uhr

In der Tat wächst der islamistische Terrorismus selbst in Frankreich und Belgien nicht aus der Mitte der Gesellschaft,
sondern aus den abgehängten Parallelwelten, in den Einwanderer-Ghetto rund um Brüssel und Paris. Mit seinen offenen Grenzen und einer Asylpolitik ohne Obergrenzen arbeitet die Bundesregierung und Opposition genau darauf hin, den Nährboden auch in Deutschland dafür zu schaffen. Der Unwillen der besorgten Bürger sollte sich vor allem gegen die eigenen Politiker und die gleichgeschaltete Lügenpresse richten. Deutschland braucht vor allem Sicherheit für seine eigenen Bürger und keinen moslemischen Vielvölkerstaat, welcher den christlichen Bürgern feindlich gesinnt ist. Wenn Fahimi und Özdemir das nicht begreifen können, müssen sie aus ihren hochdotierten Ämtern freigestellt werden. Mit Nachdruck allerdings, denn sie verhöhnen unser Volk und ersticken Tradition, Freiheit und Kultur unserer Heimat.


Tom Orden:
19.11.2015, 10:54 Uhr

Ich fürchte Herr Müller hat recht. Die Politiker führen hier Krieg gegen ihr eigenes Volk! Deshalb müssen wir uns selbst schützen, was viele ja auch schon tun. Die PAZ berichtete: http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/steigendes-interesse-der-deutschen-an-selbstverteidigungsmitteln.html


Karl Brenner:
18.11.2015, 19:03 Uhr

Richtig.
Wir werden nicht bedroht vom islamischen Terror, sondern von unseren Politikern.

Die haben die Grenzen aufgemacht, wollen mit der EU über die Türkei in den mittleren Osten expandieren, und die haben dabit mitgeholfen, den ganzen Orient in Brand zu stecken.

Was haben wir zu tun mit dieser Gegend? Nichts! Europa könnte sich friedlich um seine eigenenb Probleme kümmern.

Statt dessen haben einige Irre eine Vison eines beuen Byzanz.


Andreas Müller:
18.11.2015, 13:34 Uhr

Sorry,
das ist KEIN Spiel mit dem Feuer

hier wird seit längeren KRIEG GEFÜHRT

und zwar GEPLANT und skrupellos gegen die EIGENE Bevölkerung,
mit dem wahnsinnigen, faschistischen Ziel,
eine EU-Konzerndiktatur mit einen intelligenz-begrenzten bunten Arbeitssklavenheeres
Wer sich die Mühe macht die Puzzle-Teile aus Wirtschaft, Finanzen, Technik, Politik, Medien und Gesellschaft zusammen zu fügen, wird zu keinen anderen logischen Schluss kommen.


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