Täter ohne Herkunft

23.05.14

Die Berliner Polizei ist dafür bekannt, in ihren offiziellen Verlautbarungen fast immer die Herkunft von Tätern zu verschweigen. Dies betrifft auch Fälle schwerer Gewaltkriminalität. Der Bevölkerung soll verheimlicht werden, in welch hohem Ausmaß bestimmte Ausländer und Migranten Gewaltdelikte begehen. Jetzt haben Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung sogar unerwähnt gelassen, wer am 25. April in Kreuzberg einen Juden zusammengeschlagen hat.
„Drei Täter zu antisemitischem Angriff ermittelt“, hieß es in der Pressemitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft vom 13. Mai. Am 25. April sei ein 31-jähriger Mann, „der jüdischen Glaubens ist“, aus einer „Gruppe Jugendlicher“ heraus angegriffen und schwer verletzt worden. Das jüdische Opfer sei an diesem Tag kurz vor 17 Uhr in der Kreuzberger Graefestraße zunächst antisemitisch beleidigt worden und anschließend sei ihm mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen worden. Das Opfer habe bei dem Angriff schwere Gesichtsfrakturen erlitten und in einem Krankenhaus operiert werden müssen. Intensive Ermittlungen des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt hätten auf die Spur und zur Festnahme von drei Männern im Alter von 17 bis 22 Jahren geführt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Vernehmung sei das Trio wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Drei müssten sich nun wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung verantworten.
In der ausführlichen, insgesamt 168 Worte umfassenden Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft fehlt jeder Hinweis auf die Herkunft der Täter. Eine schriftliche Anfrage des Autors bei der Polizei, ob die Täter deutsche Rechtsradikale seien, blieb unbeantwortet.
Nicht Polizei und Staatsanwaltschaft, sondern Zeitungen wie die „Berliner Morgenpost“ informierten später darüber, dass es sich bei den Tätern um Araber und bei dem Opfer um einen Israeli handelt.    Michael Leh


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Kommentare

Jürgen Umfahr:
23.05.2014, 21:34 Uhr

Feiges, scheinheiliges Pack, diese Pressezuständigen der Berliner Polizei!!!

Aber dass der Zusammengeschlagene angeblich ein Jude war, damit wieder ein angeblicher, sogenannter "Antisemitismus" gebrandmarkt werden kann, das musste natürlich erwähnt werden.

Warum werden Religionsbekenntnisse (nur des Opfers!) erwähnt, Herkunft dagegen nicht?! Geschlecht sollte dann aber auch nicht erwähnt werden.

Wenn, dann muss es heißen:

"Eine Person wurde von drei anderen Personen im Anschluss an vorangegangene Beleidigungen zusammengeschlagen, wobei sie Gesichtsfrakturen erlitt, die im Krankenhaus behandelt werden mussten." Punkt.


Andreas Müller:
23.05.2014, 13:20 Uhr

Da kann die Polizei nix dafür.

ROT-GRÜNE haben 2005 durch ZENSUR vefügt, dass die ethnische Herkunft nicht mehr genannt werden darf. Wer es wagt trotzdem zu schreiben ist sein Job als Polizeibeamter los.

Im Kontrast dazu gestern eine Meldung in der Blöd wie brutal, gewalttätig, offen und rassistisch OHNE Anlass gegen Polizeibeamte vorgegangen wird und das fast ausschließlich von MOSLEMS!!!
Wenn selbst die sonst mültikülti-hörige Blöd das schreibt, MUSS der Baum lichterloh brennen!!!
DAS ist die tickende Zeitbombe und keine fehlende Ampelmädchen und vom Verfassungsschutz gesteuerte und gesponserte "Neonazis".


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