Verraten und verkauft

Hamburg: Kapitulation gegenüber Linksextremisten ist Absage an den Rechtsstaat

15.01.14
Mit Gewalt und Radau den Rechtsstaat eingeschüchtert: Hamburger Polizei erhielt die Order, sich zurückzuziehen. Bild: pa

Bürger werden von Linksextremisten, aber auch von der Finanzindustrie ausgenutzt, doch Schutz vom Staat erhalten die ihn finanzierenden Steuerzahler kaum.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat klargestellt, dass die Hansestadt das Linksextremisten-Zentrum „Rote Flora“ vom bisherigen Eigentümer für einen Millionenbetrag aus Steuermitteln erwerben und auf keinen Fall räumen wolle. Dies ist nicht allein ein grandioser Sieg für die linken Besetzer (siehe S. 5), es ist auch ein Schlag ins Gesicht der hart arbeitenden Steuerzahler.
Sollte sich ein steuerzahlender, ansonsten gesetzestreuer und friedlicher Bürger herausnehmen, das Haus eines anderen zu besetzen, keine Miete zu zahlen und anrückende Polizeibeamten mit Schlägen und Wurfgeschossen zu attackieren, so würde ihm mit der ganzen Härte des Gesetzes begegnet. Pfeift er hingegen auf die staatliche Ordnung und schart eine Horde gewalttätiger linker Genossen um sich, so ist ihm größte Nachsicht sicher.
Das ist die Botschaft, die aus
der Hamburger Entscheidung spricht. Und sie ist verheerend, denn sie nagt an den Grundfesten des bürgerlichen Rechtsstaats.
Dieser ruht auf der Loyalität der breiten Masse seiner Bürger. Bürger, die den Staat als den ihren betrachten, ihren Beitrag leisten und die Gesetze befolgen, die für ein gedeihliches Zusammenleben unerlässlich sind. Diese Bürger müssen sich verraten und verkauft vorkommen, wenn sie erleben, dass ausgerechnet jene, die den Staat verachten, auf die Gesetze pfeifen und nicht daran denken, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten, auf Kosten der Mehrheit mit Privilegien bedacht werden.
Um nicht zu kurz zu greifen: Jene Bürgerverachtung findet sich nicht bloß in den Nestern von Extremisten. Sie ist selbst dort zu Hause, wo man sie äußerlich gar nicht erkennt: etwa in den Chefetagen einer parasitären Finanzindustrie, die ohne Hemmungen das Geld der Steuerzahler als Verfügungsmasse globaler Hasardspiele verzockt, wobei auch hier die Politik hilfreich zur Seite steht. Hier wie dort ist es am Ende immer der gemeine Bürger, der die Zeche zahlt und dafür auch noch verhöhnt wird.
Die Frage ist, wie lange sich dieser folgsame Bürger das Spiel gefallen lässt. Untergangspropheten wetten darauf, dass es mit der Genügsamkeit zu Ende gehen werde, wenn es den Steuerzahlern existenziell an den Kragen gehe. Wer aber darauf regelrecht hofft, sollte sich anhand der Geschichte vergegenwärtigen, dass aus solchen
Situationen selten Gutes entsprungen ist.
In jedem Falle ist es ein dekadentes Spiel mit dem Feuer, dass eine Politik treibt, die zu Gunsten von Minderheiten-Begünstigung die legitimen Rechte und Interessen der staatstragenden Masse in den Wind schlägt. Der renommierte Historiker Arnulf Baring appellierte schon vor Jahren an die Bürger, „auf die Barrikaden“ zu gehen. Es ist kaum auszumalen was geschieht, wenn dieser Ruf einst erhört wird.  Hans Heckel


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie die PAZ mit einer Anerkennungszahlung.


Drucken


Kommentare

sitra achra:
19.01.2014, 17:18 Uhr

Die rote Flora (rote Früchtchen) existiert nur wegen der in den Leitungsebenen der Republik (Politik,Wirtschaft, Kultur) übermäßig vorhandenen
roten Fauna, brrr!


Werner Brothmann:
18.01.2014, 20:16 Uhr

Laßt doch den Besetzern ihre Freizeiteinrichtung 'Rote Flora', wo sollen die Jugendlichen denn hin??? Oder kennt jemand in dem Hamburger Stadtteil ein Jugendzentrum oder ähnliches? Es wird doch für die Jugend überhaupt nichts mehr getan von den bürgerlichen Parteien!


Peter Schumacher:
15.01.2014, 13:14 Uhr

Man fragt sich bei den Vorgängen in Hamburg, ob wir noch beim Beginn der staatlichen Auflösungserscheinungen stehen, oder ob wir in die Endphase eingetreten sind. Kulturell-gesellschaftliche Auflösung ist überall zu sehen. Sei es das Hochjubeln von Schwulen, das Unterrichten der Kinder in sog. "sexueller Vielfalt", oder die Gewaltexzesse jetzt in Hamburg wegen eines "Kulturzentrums". Wenn man eine solch grauenhafte Ruine Kulturzentrum nennt kann man nur noch davon ausgehen, dass wir in der Endphase der staatlichen Auflösung und Identität angekommen sind. Ich warte nur noch darauf, dass der Hamburger Senat diese Ruine als beispielhaftes Objekt einer freiheitlichen Gesellschaft bezeichnet, welches in seiner Gestaltung, Lebendigkeit und künstlerischen Vielfalt das neue Deutschland widerspiegelt. Ein Antrag bei der UNESCO zur Anerkennung als "Kulturelles Welterbe" wird sicherlich alsbald folgen. Die neue deutsche Intelligenz, die hier als leuchtendes Beispiel sichtbar wird, führt unser Land sicherlich in eine goldene Zukunft.


Andreas Müller:
15.01.2014, 12:52 Uhr

Diese Bürger müssen sich verraten und verkauft vorkommen, wenn sie erleben, dass ausgerechnet jene, die den Staat verachten, auf die Gesetze pfeifen und nicht daran denken, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten, auf Kosten der Mehrheit mit Privilegien bedacht werden.

Den Nagel auf den Kopf getroffen!!!

Und das gilt gleichermaßen für korrupte Politiker, Bankster, Migranten, "Asylanten, Flüchtlinge", und "Neu-EU-Bürger".

Ich habe gestern eine Doku über das deutsch-koloniale Namibia gesehen.
U.a. stellte ein Historiker fest, das bei Mord und Totschlag bei Schwarzen fast immer die Todesstrafe ausgesprochen wurde, bei Weißen (Briten auch!) Gefängnisstrafen von 3 Mon. bis 3 Jahre verhängt wurden. Bei MORD! wohl gemerkt.
Heute ist die deutsche Justiz in Deutschland 100% andersherum!!!

Ich brauch kein Prophet zu sein, um sagen zu können, dass diese unsäglich kriminelle Ungerechtig-keit gegenüber dem deutschen Bürger bald seine Wut gewaltsam Bahn brechen wird. Und das zu 100% zu Recht.


Dan Cooper:
15.01.2014, 12:24 Uhr

Die Rechnung der "Autonomen" ist aufgegangen, denn es war absehbar, daß der Senat den Gewalttätern nachgeben wird. Man versucht jetzt, die Schuld für die Ausschreitungen dem Eigentümer der Flora anzulasten. Der Bürger reagiert wie immer, er zahlt und schweigt.


Rambo oder Rämbou:
15.01.2014, 11:46 Uhr

Eigentlich wird hier doch ganz genau gezeigt wie Politik funktioniert, wie man immer noch mit einander umgehen muß um etwas zu erhalten.
Oder ganz einfach ausgedrückt, Gewalt ist doch die einzige Lösung, oder wie sehe ich das ! ?

Wer nicht hören will muß fühlen.
So funktioniert's in der organischen Welt.


Jürgen Forbriger:
15.01.2014, 08:59 Uhr

Das ist doch normal in der BRID!
Rote Regierung, roter Schutz.


Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld
*
*
*

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz


*
 

Da Kommentare manuell freigeschaltet werden müssen, erscheint Ihr Kommentar möglicherweise erst am folgenden Werktag.
Sollte der Kommentar nach längerer Zeit nicht erscheinen, laden Sie bitte in Ihrem Browser diese Seite neu!

 
 

Die Preußische Allgemeine Zeitung – die deutsche Wochenzeitung für Politik, Kultur und Wirtschaft. Die PAZ spricht eine geschichtsbewusste Leserschaft an und vertritt den Gedanken einer deutschen Leitkultur. Preußisch korrekt statt politisch korrekt – die PAZ berichtet über Themen, die andere Wochenzeitungen lieber verschweigen. Unsere preußisch-wertkonservative Berichterstattung bietet Ihnen einen ungeschönten Blick auf das Zeitgeschehen und Woche für Woche Orientierung in der Flut oft belangloser Nachrichten. In ihren Kommentaren legt die PAZ den Maßstab preußischer Tugenden im besten Sinne an. Abonnieren auch Sie die Preußische Allgemeine Zeitung und lesen Sie wöchentlich tiefgründige Berichte von A wie Ahnenforschung, über B wie Bismarck, O wie Ostpreußen in Geschichte und Gegenwart, W wie Wochenrückblick bis Z wie Zweiter Weltkrieg. Kritisch. Konstruktiv. Klartext für Deutschland.