Auffallend viele Tote säumen ihren Weg

Im Umkreis der US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton häufen sich mysteriöse Sterbefälle

01.09.16
Gute Miene zum bösen Spiel: Bernie Sanders und Hillary Clinton bei einer gemeinsamen Veranstaltung in Portsmouth Bild: action press

Manche Menschen werden vom Unheil verfolgt, aber ganz selten geschieht das jemandem in ganz unglaublichem Ausmaß. Zu diesen vom Schicksal Gezeichneten scheint die Kandidatin der Demokraten für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zu gehören, Hillary Clinton.


So wurde am 10. Juli in der US-Hauptstadt ein Mann namens Seth Rich ermordet. Er wurde nur 27 Jahre alt. Trotz anfänglichen Bemühens seitens der Polizei musste ein Raubmord ausgeschlossen werden. Rich arbeitete für das Demokratische Nationalkomitee (DNC). Diese mit Clintons Demokratischer Partei eng verwobene Organisation untersuchte einen unterstellten Wahlbetrug bei den Vorwahlen unter den demokratischen Bewerbern zum Schaden von Bernie Sanders und zum Vorteil von Hillary Clinton. Rich stand im Verdacht, brisante E-Mails über DNC-Einzelheiten an den Wikileaks-Gründer Julian Assange geschickt zu haben.
Dass er es wirklich war, der die knapp 20000 E-Mails abgezweigt hatte, welche die Urheberschaft des Clinton-Clans aber auch der Demokratischen Partei an den miesen Tricks gegen Sanders belegen, erscheint immer wahrscheinlicher. Nun hat sich auch das FBI der Sache angenommen. Die allererste, reflexartige Schuldzuweisung an der elektronischen Indiskretion an Russlands Präsidenten Wladimir Putin durch Clinton-nahe Medien scheint keine Gläubigen mehr zu finden. Assange kündigte nun weiteres gravierendes Material an, das ernst­hafte rechtliche Konsequenten für Hillary mit sich bringen könnte.
Schon 18 Tage vor Rich war ein gewisser John Ashe beim Fitness-Training ums Leben gekommen, sein Kehlkopf wurde zertrümmert. Ashe war während der 68. Sitzungsperiode Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen gewesen und der Korruption in Milliarden-Höhe verdächtig. Mit ihm angeklagt war ein Chinese namens Lap Seng, der wiederum illegal eine Menge Geld an jenes Nationalkomitee überwiesen haben soll, das traditionell Spenden sammelt für die Kampagnen der Demokratischen Partei. Und Ashe wäre bei dem anstehenden Prozess dafür als Zeuge geladen worden. Nun kann er nicht mehr aussagen, weder, was Seng mit dem Geld an das DNC bezweck­te, noch wie es sich mit jenen Mails verhielt.
Einen Tag nach Ashe verstarb der Enthüllungsjournalist Mike Flynn auf ungeklärte Weise. Er hatte für „Breitbart News“ gearbeitet, eine der wichtigsten politischen Internetseiten in den USA. Am Tag seines Todes erschien ein Artikel über sein aktuelles Hauptthema: die „Clinton Foundation“, diesmal im Zusammenhang mit deren Niederlassung in Hongkong. Die Familien-Stiftung scheint dort ein enges politisches wie finanzielles Geflecht zu unterhalten.
Tot ist auch Joe Montano. Sein Leichnam wurde am 25. Juli gefunden, die Umstände sind etwas unklar, angeblich hat der 47-Jährige einen Herzinfarkt erlitten. Dagegen weiß man genau, was er vor seinem Ableben gemacht hat. Er war Mitarbeiter von Tim
Kaine, der im Falle eines Wahlsieges von Hillary Clinton ihr Vize werden soll. Kurz zuvor hatte die Enthüllungsplattform Wikileaks angekündigt, weitere Informationen über Hillary Clintons E-Mail-Skandal zu verbreiten.
Am 1. August starb Victor Thorn. Der Schriftsteller schrieb über die sexuellen Extravaganzen des Bill Clinton und darüber, dass am Rand des Weges, den Hillary nimmt, auffallend viele Tote zu finden sind. Jetzt gehört er selbst dazu, angeblich hat er sich erschossen – an seinem Geburtstag.
Am Tag danach wurde Shawn Lucas tot in seinem Bad aufgefunden. Der Mann wurde 38 Jahre alt. Er war als Rechtsanwalt von Bernie Sanders mit dem Wahlbetrug bei den Demokraten befasst gewesen und bemühte sich daneben besonders darum, den Tod von Seth Rich aufzuklären.
Die auffällige Anhäufung von Todesfällen in nur wenigen Wochen erinnert an die Whitewater-Affäre der Clintons zur Zeit von Bills Präsidentschaft – ein windiges Grundstücksgeschäft, garniert mit einer Reihe von Rechtsbrüchen, von denen der Präsident aber anno 2000 nach fünf Jahren der Untersuchung mangels Beweise freigesprochen wurde. Auch hier war ein Toter zu beklagen. Vince Foster, so sein Name, war Rechtsanwalt und Freund der Clintons, mit der Affäre betraut und ein intimer Kenner der Clinton-Geldmaschine. Nachdem das FBI zwei Tage lang jeden Zugang zu Fosters Büro im Weißen Haus verwehrt hatte, waren die Zweifel ausgeräumt: Foster habe Selbstmord begangen, wurde verkündet.
Am auffallendsten daran, dass der demokratische Vorwahlkampf doch in solchem Umfang lebensgefährlich war, ist die Berichterstattung darüber in den deutschen Medien. Es gibt sie nämlich nicht. Die Informationspflicht von Fernsehen, Radio und Zeitungen scheint sich auf solche Vorgänge nicht zu erstrecken.    
    Florian Stumfall


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Kommentare

Roland Kühn:
5.09.2016, 09:39 Uhr

Interessante und treffende Ananalyse.
Killary Clinton macht ihrem Namen alle traurige Ehre. Das Mordsystem, welches Washington betreibt, funktioniert aufgrund strikter Weisungen der Hochfinanz nach außen und nach innen! Nach außen werden weltweit US-Bomben, Drohnen etc. eingesetzt, um "missliebigen" Staaten Demokratie nach US-Lesart beizubringen, und nach innen „verunfallen“ immer offensichtlicher engagierte, mutige Menschen, die im Interesse der Wahrheit, des Friedens der schlafenden Menschheit beim Aufwachen helfen wollen.

Politisch legitimierte Morde gibt es nicht nur dort im Zentrum des Terror- und Chaosmanagements, sondern auch Brüssel und Berlin bedienen sich seit Jahrzehnten dieser Methoden.

Die Geheimdienste geben sich schon gar keine Mühe mehr bei der Verschleierung dieser Auftragsmorde. Die Menschheit nimmt´s zur Kenntnis, man schaut sich an, schüttelt den Kopf und nichts passiert; pluralistische Ignoranz auf allen Stufen!


Herr Behrlich:
1.09.2016, 17:22 Uhr

Ja, ja, Sozis — Stalin, Hitler, Mao, Tito, Clinton... wen wunderts?


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