»Ab 1. Juli leben wir in anderer Republik«

Gold-Experte warnt vor ESM und fordert, die Bundesbank solle endlich ihr Gold aus dem Ausland holen

04.05.12
„Angstmetall“ Gold: Nachfrage steigt

Nach Ansicht des ehemaligen Chef-Volkwirtes von Barclays Capital Thorsten Polleit „büßt Papiergeld seine Funktion als Mittel zur Wertaufbewahrung mehr und mehr ein“. Der renommierte Ökonom sieht sogar das Ende des Papiergeldes kommen. In existenziellen Krisenzeiten wächst das Interesse an Gold. Die PAZ hat sich mit dem Fachbuchautor und Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft e.V., Peter Boehringer, über aktuelle Entwicklungen unterhalten.

PAZ: Sie haben vor kurzem die Initiative „Holt unser Gold heim!“ angeschoben. Welche Gefahren sehen Sie bei der Lagerung der deutschen Goldreserven im Ausland?
Peter Boehringer: Ganz generell ist es sowohl unter Aspekten der Souveränität einer Nation wie auch unter durchaus denkbaren Szenarien einer künftig erforderlichen (Teil-)Deckung einer nationalen Währung post Euro seit 50 Jahren ein unmöglicher Zustand, dass das deutsche Staatsgold weitgehend im Ausland verwahrt wird. Unsere Initiative www.gold-action.de wurde aber maßgeblich dadurch veranlasst, dass die Deutsche Bundesbank mittlerweile mehr als 615 Milliarden Euro an unseres Erachtens nach uneinbringlichem Target-2-Bilanzmüll angesammelt hat. Dies bei einer inzwischen auf eine Billion Euro angestiegenen Bilanzsumme. Somit stehen mindestens 61 Prozent Bilanzschrott nur noch etwa 15 Prozent Anteil der deutschen Goldreserven gegenüber. Wir befürchten schon bei geringfügigen – und überfälligen – Abschreibungen auf die 615 Milliarden Euro eine „Verrechnung“ dieser Verluste mit den aktuell etwa 135 Milliarden Euro Goldreserven – und damit eine buchhalterische, endgültige Ausbuchung dieser 3400 Tonnen. Ziel unserer Aktion ist somit sowohl die Heimholung des Goldes als auch der öffentliche Hinweis auf diese Missstände als Voraussetzung zur Verhinderung der sonst absehbaren Ausbuchung! Schon seit der Einführung des Euros weist die Bundesbank ihre Goldbestände nur noch als „Gold und Goldforderungen“ in einer Bilanzposition aus, was für jedes Unternehmen bilanztechnisch schlicht verboten wäre, denn wie jeder Wirtschaftsprüfer weiß, sind eine Wertsache beziehungsweise eine Forderung darauf zwei völlig unterschiedliche Dinge!

PAZ: Wie ernst muss man regelmäßig wiederkehrende Gerüchte nehmen, dass in den Tresoren von „Fort Knox“ und der US-Notenbank nicht die Goldmengen lagern, die offiziell ausgewiesen werden?
Boehringer: Wir haben unter Bezug sowohl auf offizielle Bundesbank-Aussagen als auch auf Quellen des wohl besten Experten zum Thema, des Wirtschaftshistorikers und Mathematikers Dimitri Speck, auf unserer Internetseite ausgewiesen, dass über 95 Prozent der deutschen 3400 Tonnen Gold im Ausland lagern. Diesen Angaben wird Bundesbank-seitig auch nicht widersprochen. Im berühmten „Fort Knox“ lagert unseres Wissens kein Gold. Dafür aber in New York sowie ein wenig auch in London und Paris. Und eben fünf Prozent in Hessen. Dieser physische Bestand ist notwendig (und sinkt stetig), weil die Bundesbank daraus ab und zu offizielle Gold-Gedenkmünzen schlagen lässt. Das ist mit einem „Ausgangsmaterial Goldforderungen“ schlecht möglich …

PAZ: Angesichts gestiegener Goldpreise gibt es wieder öfter Meldungen über vergoldete Wolfram-Barren, die auf den Märkten auftauchen. Gibt es Hinweise über die Herkunft solcher Fälschungen?
Boehringer: Keine einzige dieser Meldungen war für uns verifizierbar. Persönlich glauben wir aufgrund unserer engen Kontakte mit Händlern und auch aus meiner eigenen Erfahrung mit Schmelzen, dass derzeit keine gefälschten Goldbarren (und schon gar keine Münzen) in großem, professionellem Stil an den Markt kommen. Ließe sich eine solche Meldung nur einmal erhärten, wären betroffene Schmelzen, Verkäufer und Händler sofort insolvent wegen Reputationsverlust. Vorstellbar wäre zwar, dass die Zentralbanken in ihren seit den 1950er Jahren niemals unabhängig auditierten Tresoren „Wolframware“ horten (welche nie zur Auslieferung kommt). Aber selbst dies halte ich für unwahrscheinlich: Die bekannten Mittel der Entleihungen, Leerverkäufe, buchhalterischen Mehrfachverleihungen oder schlichtweg des Minderbestands beziehungsweise des Forderungs- statt Materialbestands sind aus Sicht der Zentralbanken viel wirkungsvoller als Wolframbetrügereien.

PAZ: Sie unterstützen die Aktion „Stop ESM!“. Im Aufruf der Initiative wird davor gewarnt, dass der Haftungsfall beim Rettungsfonds ESM Deutschland und seine Bürger finanziell in die Steinzeit zurückwerfen würde. Wo liegt die Gefahr konkret?
Boehringer: Der Text der Initiative www.stop-esm.org übertreibt nicht. Der ESM-Bankvertrag kann und muss als finanzielles Ermächtigungsgesetz zu Lasten der deutschen Bürger bezeichnet werden. Wir werden nach der Ratifikation in den kommenden Wochen dann ab dem 1. Juli in einer anderen Republik leben. Die Summen, über die der ESM-Gouverneursrat ohne Kontrolle oder Möglichkeit der Einrede verfügen wird, werden die vom Bundestag formal weiterhin verwalteten deutschen Steuergelder in den Schatten stellen. Der Bundestag könnte sich ab Juli faktisch abschaffen – seine finanzielle Verfügungsmasse wird – außer per Schuldenaufnahme – auf Null oder tiefer sinken, denn die kompletten Steuereinnahmen stehen rein rechnerisch dem ESM zur Verteilung zu. Der Bundestag wird am 25. Mai einem faktischen Putschgesetz zustimmen, das unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit immunisiertem Personal (!) abgeben. Wir reden von nichts Geringerem als der Herrschaft einer künftig autark von Kontrollen und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, gar noch finanziert auf Kosten derSteuerzahler vor allem in Deutschland.

PAZ: Wie hoch sehen Sie die Inflationsgefahr durch die EZB-Geldpolitik unter Mario Draghi?
Boehringer: Die Notenbanken sind seit 1913 planwirtschaftliche Fremdkörper in unserem angeblich „kapitalistischen“ System. Als Herren über Geldmengen, Kreditmengen und Zinssätze haben sie es in der Hand, das Systemende sowohl deflationär als auch inflationär herbeizuführen. Da sie diesen Punkt aber im ureigenen Interesse möglichst lange hinauszögern wollen, werden sie weiterhin Zinssätze nach Bedarf manipulieren. Mittelfristig wird die Tendenz inflationär sein. Aber die deflationären Schocks dazwischen können leider heftig ausfallen. Dies über fast alle Anlageklassen – außer lebensnotwendigen Gütern, deren Preise latent inflationär bleiben werden. Das eigentliche Systemende in einigen Jahren wird wie jede Währungsreform aber deflationär ablaufen, denn dann wird der schon heute gigantische Kreditgeldmengen-Überhang unvermeidlicherweise ausgebucht.

PAZ: Kann Gold bei derartigen Finanzkrisen Schutz vor Vermögensverlust bieten?
Boehringer: Gold hat den großen Vorteil, dass es sich langfristig analog zu den inflationären Geldmengenentwicklungen verhält. Aber dass es eben auch ein „Angstmetall“ ist, das sogar in existenziellen Krisenzeiten nachgefragt wird. Nominal kann der Preis in deflationären Phasen zwar einmal sinken. Aber langfristig kaum real. Gegenüber Aktien und Anleihen steigt der Preis seit 2000 ständig an. Dieser relative Wertgewinn wird in jedem Fall weiter anhalten. Und wenn erst das Vertrauen in Euro-„Rettungen“, in den Dollar und in Papiergeld generell verloren gehen sollte, sind sogar nominal keine Preisziele für Gold mehr angebbar. Gold wird dann nicht mehr in Euro, sondern nur noch in Kaufkraft gegenüber anderen Sachwerten gemessen.

PAZ: Falls sich Anleger für Gold als Absicherung interessieren, in welcher Form? Barren, Münzen, Schmuck – oder doch lieber Goldzertifikate vom „Bankberater des Vertrauens“?
Boehringer: Wir empfehlen seit Jahren die klassischen Anlagemünzen und auch Barren. Goldzertifikate sind leider fast ausnahmslos entweder gar nicht hinterlegt oder nur zu einem kleinen Prozentsatz (auch bei den sogenannten „Goldkonten“ ist dies so). Oder nicht glaubhaft oder zumindest nicht transparent. Auch auf die Möglichkeit der Auslieferung sollte man gegebenfalls unbedingt achten. Einige ETF-Emittenten erschweren diese prozessual oder über hohe Gebühren oder über enorm hohe Mindeststückelungen. Es gibt seriöse bankenunabhängige Einkaufsgemeinschaften. Wer aber auf Anonymität Wert legt, muss die Ware selbst einlagern. Schmuck ist schön zum Anschauen und hat seine Vorteile. Als Kapitalanlage wird mit Schmuck aber in aller Regel Wert vernichtet. Man muss sich entscheiden, ob man eine Handwerksleistung des Goldschmieds kaufen oder eine Kapitalanlage tätigen will.

PAZ: Staaten haben immer wieder zum Mittel des Verbotes von Gold im Privatbesitz gegriffen. Besteht diese Gefahr auch heute noch? Welche Goldformen wurden in der Vergangenheit – etwa unter Roosevelt – nicht konfisziert?
Boehringer: Man kann ein Goldbesitzverbot leider auch bei uns nicht ausschließen. Wir vermuten allerdings, dass vorher noch einige andere Mittel der finanziellen Repression zur Anwendung kommen: Preismanipulation und mediales Goldbashing finden schon seit Jahren statt – das wird weitergehen. Die Mehrwertsteuer auf Gold wäre wieder denkbar, ebenso ein Handelsverbot für privat, ebenso die Einführung der Vermögenssteuer. Und vielleicht ganz am Ende tatsächlich die Konfiskation – aber das wäre die ultima ratio eines Staates im totalitären Endstadium. Roosevelt hat 1933 das private Gold abliefern lassen. Trotz hoher Strafandrohungen wird geschätzt, dass nur 30 Prozent der Amerikaner dem nachgekommen sind. Immerhin aber war der Besitz 40 Jahre lang verboten. Antike Münzen waren weitgehend ausgenommen – aber das ist ein enger und schwieriger Markt.

PAZ: Gibt es eine reelle Chance für die Rückkehr des Goldstandards?
Boehringer: Der faktische Goldstandard existiert bereits seit Jahren wieder: Der Goldpreis verhält sich langfristig in etwa wie die Geldmengen – je nach verwendetem Maßstab. Die derzeit superschnell kreierten Kreditmengen bildet er allerdings noch lange nicht ab – hier ist also noch viel Potenzial, sobald dieses Geld in die Vermögensmärkte oder in die Realwirtschaft schwappt. In einem Szenario des weltweiten Verlustes des Vertrauens in jedwedes Papiergeld könnte es zu mit Gold (teil-)gedeckten Währungen kommen. Das werden die Eliten aber nur zulassen, wenn es nicht mehr anders geht, denn seit spätestens 1971 basieren 90 Prozent ihrer Macht nicht mehr auf Steuereinnahmen, sondern auf dem unglaublichen Privileg, Kreditgeld aus dem Nichts kreieren zu können.

Die Fragen stellte Norman Hanert.


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Kommentare

Frank Richter:
4.12.2013, 07:09 Uhr

Guten Morgen,
mit Preussen geht es voran. Auch rechtlich.
Schaut einmal auf die Seite:

www.freistaat-preussen.info oder auch mit der Endung org

Dort könnt Ihr euch auch informieren und bekommt Antworten auf eure Fragen.

Gruss

Frank


Helmut Lamka:
25.06.2013, 20:21 Uhr

Wenn Deutsche oder andere Europäer in 20 (vielleicht auch schon 10 Jahren) noch irgendetwas in der Welt von 9 Milliarden (vielfach junger) Menschen mitreden wollen, brauchen sie die EU. Dafür werden noch weit größere Opfer zu bringen sein. Sonst hängt Europa ganz von den Großmächten ab, zu denen dann kein europäischer Staat mehr gehört. Das EMS ist ein unglücklicher Versuch, die bisherige Ordnung zu retten. Investitionen in den schwächeren europäischen Ländern wären zwingend. Aber Deutschland wird abgeben müssen so wie heute noch z.B. Bayern für Berlin oder ähnlich. Wer die Augen davor verschließt, dessen Kindern droht, von explodierenden Entwicklungen überrannt zu werden. Das ist keine "Meinung" sondern eine Zukunft, deren Herannahen Sie heute schon beobachten können.


Tom Orden:
3.04.2013, 08:51 Uhr

Die neue (völkerfeindliche) Weltordnung der EU-Faschisten und ihrer Handlangerin Angela Merkel muss verhindert werden!
Wer über Merkels Verbrechen auf dem Laufenden sein will, der tut gut daran die PAZ zu lesen, den Anti-Merkel-Blog zu besuchen und sich friedliche Wiederstandstipps von meiner "Orden der Patrioten" Webseite zu holen!
Wo Unrecht zu Recht wird, wird Wiederstand zur Pflicht!
Jeder muss dem von Merkel & Co geplanten neuen Weltordnungssystem (dessen Grundstein die EU-Diktatur ist!) Wiederstand entgegenbringen, so gut er kann!
Dabei hilft es auch keine Mainstreamzeitungen mehr zu kaufen, sondern sich mit Hilfe des Internets und Zeitungen wie der PAZ (Preußische Allgemeine Zeitung) zu informieren.
Wer weitere Tipps will; meine Webseite steht jedem offen :-)


M. Janssen:
31.10.2012, 00:24 Uhr

Hier werden andere Spielchen gespielt, die auf eine deutsche Machtübernahme in Europa herauslaufen. Das braucht man nicht zu leugnen. Die Märkte sind da ganz offen, dass sie das grade favorisieren und es muss aus faktischen Gründen einfach kommen, die nichts mit dem Willen des deutschen Volkes zu tun haben.


Thorsten Bock:
22.07.2012, 15:37 Uhr

Es ist schon von den Politikern so gewollt das es in Deutschlands Schulen nur noch Geschichte von 33-45 unterrichtet wird und sich niemand mehr das originale GG zur Hand nimmt, könnte ja sein das etwas aufgedeckt wird was nicht geändert hätte werden dürfen.

Aber noch ist ja der Artikel 20 GG in Kraft, und wenn man sich den durchliest hat der es echt in sich. Bei dem was unsere Hochverräter in Berlin aber gerade verzapfen bin ich mir sicher das 98 % von denen nicht wissen was im GG steht!

Wir sind das Volk, und angeblich geht ja alle Macht vom Volke aus oder?


Jochen Breiske:
16.07.2012, 23:11 Uhr

"wegen Meineides vor Gericht bringen" Nein, wegen Hochverrats!


Dr Friedrich Humboldt:
13.05.2012, 01:16 Uhr

Die Sorgen und die Wut vor der vorgesehenen heimlichen Enteignung und Versklavung Deutschlands per ESM in der angestrebten EUdSSR sollen die Politiker zu spüren bekommen, um vielleicht noch einen Sinneswandel zu erreichen!

Bitte helft mit, den ESM konstruktiv zu stoppen: Über 810,000 email Petitionen sind in den letzten Wochen im Bundestag und mehr als 111,000 im bayrischen Landtag seit zwei Wochen eingegangen – unglaublich! Die Leute haben die Nase voll!

Bitte gleich anklicken und mitmachen. Dauert nur Sekunden und setzt ein Zeichen für Gerechtigkeit und Freiheit von Brüssel!


http://www.abgeordneten-check.de/email/larumdarum/85.html

http://www.abgeordneten-check.de/email/unentschieden/69.html

Mehr zum ESM und warum er so gefährlich ist unter

http://www.freiewelt.net/video-34/zivile-koalition

http://www.stop-esm.org/home


K.-R. Bensch:
10.05.2012, 11:34 Uhr

Zitat: "Der Bundestag wird am 25. Mai einem faktischen Putschgesetz zustimmen, das unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit immunisiertem Personal (!) abgeben. Wir reden von nichts Geringerem als der Herrschaft einer künftig autark von Kontrollen und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, gar noch finanziert auf Kosten derSteuerzahler vor allem in Deutschland."
Wenn dieses so auch nur annähernd stimmt und die genannten Folgen zeitigt, kann oder m u s s man dann nicht sogar die verantwortlichen Politiker, mit Frau Merkel an der Spitze, wegen Meineides vor Gericht bringen?


Peter Boehringer:
9.05.2012, 10:59 Uhr

Herr Schneider: Ihren Punkt haben wir im Blog www.goldseitenblog.com und anderswo in den Foren seit Jahren (Jahrzehnten) rauf- und runterdiskutiert. Also bitte keine Platitüden mit Schaum vor dem Mund von wegen "richtig recherchieren". Das richtet sich selbst, denn im Gegensatz zu Alfred Schneider stelle ich mich im Blog öffentlich diesen SHAEF-Fragen und den 2+4-Fragen usw. Einfach mal ein wenig nachlesen - sind ja bloß 200+ Artikel - sehr oft auch mit diesem Thema...

In der Sache kann man das ja durchaus so sehen wie Sie das tun. Allerdings ist es eben eine fatalistische (und damit passive und demotivierende) Sicht der Dinge, bei der ich mich immer frage, worauf das abzielt? Warum kommentieren Sie zB hier, wenn "doch alles nichts bringt weil wir nicht souverän sind". Wenn wir unsere fehlende Souveränität einfach beklagen, nehmen wir sie trotz starker Worte einfach hin.

Aufstehen, was tun und nicht einfach blubbern, dass wir nichts tun könnten! Wir leben im Internet-Zeitalter und können das Kartell der MAssenmeien umgehen. Außerdem wird der Rechtsstaat und unsere volle Souveränität noch geheuchelt (außer von Schäuble, der hat das aufgegeben). Und solange das so ist, können wir uns darauf berufen und solange müssen wir keine Gesetze akzeptieren, die angeblich das Gegenteil von uns einfordern.

Einen schönen Tag
PB


Alfred Schneider:
8.05.2012, 10:35 Uhr

In welcher Republik leben wir denn ab 1.Juli ??
Hat sich am Besatzungsstatus seit 8.Mai 1945 etwas geändert ??
Hat sich an der Situation seit dem Putsch von 1990 etwas geändert ??
Die BRD ist noch immer nur Verwalter im Auftrag der Alliierten und damit kein Staat.
Sie besitzt lediglich den Status eine NGO.
Wenn schon dann richtig rechechieren.


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