Aufruf zur Opferehrung

24.02.14

Frankfurt a.M. – Bürger aus dem Frankfurter Raum haben den „Frankfurter Aufruf“ als Appell für ein ehrenvolles Gedenken an die gefallenen deutschen Soldaten und Zivilopfer des Ersten Weltkrieges veröffentlicht. Damit wollen sie „den gedenk- und erinnerungspolitischen Leerraum, den die offizielle deutsche Politik im Jahr 2014 offenbart“, mit einem würdigen Erinnern an die Opfer als „Bestandteil unserer historisch-kulturellen Identität“ beantworten. Die Erstunterzeichner sehen ihren Aufruf als „Signal an geschichtsbewusste Bürger in vielen Städten und Gemeinden des deutschsprachigen Raumes, der deutschen Toten des Ersten Weltkrieges würdevoll zu gedenken“. Sie wünschen sich weite Verbreitung und Mitunterzeichnung. Kontakt: frankfurter-aufruf@gmx.de. Infos: www.facebook.com/FrankfurterAufruf; www.freie-waehler-frankfurt.de.          

J.H.


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Kommentare

Frankfurter Aufruf:
25.02.2014, 16:35 Uhr

Sehr geehrter Herr Best jun.,

Sie können den "Frankfurter Aufruf 1914-2014" derzeit mit einer Nachricht an frankfurter-aufruf@gmx.de mit Ihrem Namen unterstützen. In den kommenden Wochen wird eine eigene Netzseite eingerichtet und freigeschaltet werden, die dann umfangreicher informiert und dokumentiert.

Mit freundlichen Grüßen

Frankfurter Aufruf
- Koordination -


Tom Orden:
25.02.2014, 10:36 Uhr

Also ich kann dazu (auch im Namen des "Orden der Patrioten") nur sagen: Großartig!
Das sind endlich mal richtig gute Nachrichten!
Ich rate dazu diese gute Sache „Frankfurter Aufruf“ nach bestem Wissen und Gewissen zu unterstützen. Es ist toll das sich anständige Menschen für ein ehrenvolles Gedenken einsetzen. Danke für diesen guten Artikel, liebe PAZ. Ich hoffe auch Ihr unterstützt diese großartige Initiative.
Einfach wunderbar. :-)
Ich freue mich.


G.W. Teja:
24.02.2014, 15:33 Uhr

Den "Frankfurter Aufruf" als Appell für ein ehrenvolles Gedenken an die gefallenen deutschen Soldaten und Zivilopfer des Ersten Weltkrieges sollte jeder unterstützen.
Was könnte dagegensprechen, zumal Deutschland bei objektiver Würdigung der Fakten keine Schuld am Ersten Weltkrieg hat.

Nach 100 Jahren tritt die Propaganda zurück und die objektive Betrachtung gewinnt an Boden.


England wird belastet von den Historikern
Wilson und M.Brock wegen seiner auf Konfrontation angelegten Politik, von Niall Ferguson(The false War) wegen seiner Bündnispolitik der Einkreisung Deutschlands und mangelnden Verhandlungsbereitschaft,von
Ch.Beard und H.E.Barnes wegen Vereitelung deutscher Friedensbemühungen und Erfindung deutscher Kriegsverbrechen und hat so das Hereinziehen der USA in WK 1 betrieben.( Hinweis auf Charles C.Tansill "America goes to War"), antideutsche Geschichtsfälschung nach WK 1 fortgesetzt.
Hew.Strachan ( wirtschaftliche Konkurrenz, Isolierung Deutschlands durch die Entente ).
R.Beazley entlastet Deutschld. : hat Krieg nicht geplant und begehrt, bemühte sich, WK 1 zu vermeiden.

Chr.Clark entlastet Deutschland („The Sleepwalkers. How Europe went to War in 1914“) : grundsätzliche Betonung von zwei Fakten, die im bundesdeutschen Diskurs stets verleugnet wurden: Die grundsätzliche Friedensliebe Wilhelms II. der bis zur russischen Mobilmachung im Juli 1914 von einem lokalen österreichisch-serbischen Konflikt ausging. Und ferner die in allen europäischen Staaten vorherrschende latente Deutschfeindlichkeit. So wehte Clark zufolge im britischen Außenministerium ein „antideutscher Wind“, der sich auf die Eindämmung Deutschlands konzentrierte.

Nach Clark liegt die Schuld bei Rußland:
" Russland habe schließlich mit der Generalmobilmachung – einem anerkannten Vorstadium zum( bereits am 25.7.1914 laut S.Dobrowolski, Befehlshaber der Mobilisiergsabteilung der russ. Armee) beschlossenen Krieg – den Krieg ausgelöst.
Frankreich hatte demgegenüber starke Rachegelüste gegenüber Deutschland aufgrund der Niederlage von 1871, wobei der Präsident Raymond Poincare als überzeugter und unnachgiebiger Nationalist charakterisiert wird : „Frankreich provozierte und das Deutsche Reich reagierte“
Eine Historikerclique, die sich um den unsäglichen Fritz Fischer scharte, präsentierte zur Unterstützung der Alleinschuld-These in den 60er und 70er Jahren massenweise allein Deutschland belastende Akten, so dass sich diese These innerhalb Deutschlands bis in die heutige Zeit halten konnte.

Die Schuld liegt bei der ENTENTE.
England hatte wie immer den strategischen Teil, die Planung,Rußland führte die ersten Kriegshandlungen aus.Der Kaiser schrieb an seinen lieben NIKI, es doch nicht zum großen Krieg kommen zu lassen und setzte ein Ultimatum an Rußland, die GENERALMOBILMACHUNG zurückzunehmen ... starke Beweise für den Friedenswillen des deutschen Kaisers.
Daß Deutschland zu seinem Bündnis mit Österreich stand, war eine Frage der Ehre, sonst nichts.
Deutschland war ohne Schuld.
Ehrenvolles Gedenken an die Opfer!


Rudolf Best Jun.:
24.02.2014, 09:06 Uhr

Das ist eine ehrenwerte Sache. Aber mit den Links zu einer Unterzeichnung, das funktioniert alles nicht, und ich will auf keinen Fall vorher Facebook-Mitglied werden, weil ich - und andere Nichtstripper ihrer Persönlichkeit vielleicht ebenfalls - nicht auf dem Zuckerberg der eitlen Einfaltspinsel festkleben will. Das sollte Sie den Initiatoren mal schreiben.


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