Außer Kontrolle

EU forciert illegale Einwanderung von Afrikanern – Probleme werden ignoriert

16.04.14
Stellen Forderungen: Illegale Einwanderer sind gekommen, um zu bleiben Bild: imago

In den ersten Monaten des Jahres sind trotz Winterstürmen bereits tausende Afrikaner über das Mittelmeer nach Europa gezogen. In den nächsten Monaten wird ein regelrechter Ansturm erwartet.

Das Problem der massenhaften illegalen Einreise übers Mittelmeer in die EU gerät außer Kontrolle. Hatten im ersten Vierteljahr 2013 noch rund 1000 Menschen Italien per Boot aus Richtung Afrika erreicht, waren es in den ersten drei Monaten dieses Jahres schon 18000, so das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.
Und die ganz große Welle steht erst noch bevor, denn nun langsam bessert sich die Wetterlage im Mittelmeer, das zur Winterzeit ein gefährliches Gewässer sein kann. Bis zu 600000 Menschen warten laut italienischer Schätzung allein in Libyen auf eine Gelegenheit zur Überfahrt. Professionelle Schlepperbanden machen das Geschäft ihres Lebens.
Seit im Oktober vor Lampedusa 387 Menschen ertranken, ist der Grenzschutz dazu übergegangen, den Afrikanern bei der Landung zu helfen, statt illegale Grenzübertritte zu verhindern und die Menschen zurückzubringen. Fest steht jedoch: Je mehr ankommen, desto mehr Freunde und Verwandte daheim in Afrika werden ermutigt, ihnen zu folgen.
Jetzt erschallt in der EU erwartungsgemäß der Ruf nach „mehr Solidarität“, und er richtet sich, ebenso wenig überraschend, vor allem an Deutschland. Sowohl der EU-Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, der Deutsche Martin Schulz, als auch sein von der Union unterstützter luxemburgischer Gegenkandidat Jean-Claude Juncker fordern von den Deutschen, mehr Afrikaner aufzunehmen, um Italien zu entlasten.
Eine merkwürdige, fast schon dreiste Forderung: 2013 nahm Italien 27000 Asylbewerber auf, Deutschland hingegen 127000, fast das Fünffache also – bei kaum größerer Einwohnerzahl und Fläche. Immer mehr Kommunen brechen unter den Kosten der illegalen Einreisewelle zusammen und rufen beim Bund um Hilfe.  
Nebenbei erfahren die Deutschen, dass die EU den Visumzwang für Moldau zum 28. April aufgehoben hat. Dies, obwohl die Polizei des Treibens insbesondere osteuropäischer Einbrecherbanden schon jetzt kaum noch Herr wird.
Im Falle der Welle aus Afrika reagiert die Politik hilflos. Der Vorschlag von AfD-Chef Bernd Lucke, die Afrikaner in ein sicheres afrikanisches Land zu verbringen, verhallt ungehört. Beim Problem der importierten Kriminalität verschlimmert die Politik die Lage sogar noch, wie das Beispiel Moldau zeigt. Schulz, Juncker und Co. sorgen sich offenbar nur darum, dass EU- oder Euro-kritische, vermeintlich „populistische“ Parteien rechts der Mitte bei den EU-Wahlen am 25. Mai Zulauf erhalten könnten angesichts der Ereignisse. Wohin aber sollen sich die Menschen in Deutschland und Europa wenden, wenn sie wütend mit ansehen müssen, wie ihre etablierten Politiker vor derart bedrohlichen Entwicklungen die Augen verschließen?     Hans Heckel


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Kommentare

Volker Diehl:
22.03.2015, 18:29 Uhr

Schlepper verhaften, Leute aus nicht Kriegsgebieten zurückschicken und Bote versenken.


Giovanni Patrese:
23.04.2014, 11:59 Uhr

laut Barcelona Prozess sollen 50 MILLIONEN Afrikaner in die EU geschleust werden...


Florian Asher:
20.04.2014, 23:21 Uhr

In Afrika arbeiten in der Regel die Frauen, nicht die Männer. Ich gehe mal davon aus, dass sie in Deutschland oder in anderen europäischen Ländern keine Arbeit suchen. Die USA destabilisieren die afrikanischen Länder und die Länder im nahen Osten, vielleicht sollten wir darum besorgt sein, Schiffe zur Überfahrt nach Amerika zu organisieren.Dann können sich die Verursacher direkt mit den Folgen ihrer Aussenpolitik beschäftigen.


Ortwin Kaiser:
20.04.2014, 18:23 Uhr

Was ich bei den "Flüchtlingen" vermisse, ist eine ordentliche Frauenquote !


Peter Frühauf:
20.04.2014, 16:41 Uhr

Die Vorgaben und Richtlinien der Bilderberger beinhalten zum einem die Mischung des Deutschen Volkes um später innere Unruhen und bürgerkriegsänliche Zustände zu bereiten und zum anderen den deutschen Nationalgeist zu brechen. Siehe Ukraine. In Amerika wurden diese Ziele mit Hilfe der Banken bereits erreicht. Nur Europa selbst ist noch für Amerika zu mächtig. Jedoch in dieser Zeit werden nach und nach alle Anhänger, als Marionetten der Freimaurer durch ihre Kundgaben und Äußerungen aufgedeckt. Nun liegt es am deutschen Volk, welche Richtung die europäische Entwicklung nehmen wird. Die Macht des Volkes könnte noch seinem Schicksal trotzen - es ist noch nicht zu spät.


Melanie Gatzke:
20.04.2014, 14:41 Uhr

Die Eu und auch Deutschland wird sich noch wundern.
Nicht nur Tausende, Millionen werden kommen, wenn alles so bleibt, wie bisher.
Die Schleuser fahren Tag und Nacht.
Es kommt der Zeitpunkt, da weiß keiner mehr wohin mit diesen leuten.
Dann kommen die großen Probleme, die keiner mehr beherrschen kann.
Haben denn unsere Politiker alle ein Brett vor dem Hirn?
Wir bekommen hier Slams, genau wie in den Ländern, aus denen sie kommen.
Nur, hier muß unser Staat für sie zahlen, im Heimatland müssen sie selber für ihr Auskommen sorgen.
Und, deren Familien werden immer größer, reichlich Zuwachs und Kindersegen, so wie es deren Kultur erwartet.
Woher unser Staat auf Dauer das Geld nehmen will, das ist mir schleierhaft.
Ob die Kommunen jammern, ist mir mittlerweile egal, sie haben es so gewollt, jetzt sollen sie mal sehen, wie sie damit klar kommen. Bald pfeifen sie aus dem letzten Loch.
Es gibt ja da noch die Banken, sie geben reichlich, gegen gute Zinsen.
Und so verschulden wir uns alle weiter und weiter.
Und die Wirtschaftsmigranten kommen weiter und weiter, die ganzen Familien kommen hinterher.
Die Schleuser verdienen dabei Millionen.
Die werden reich dabei und wir werden arm .


Stefan Schramm:
19.04.2014, 14:36 Uhr

Sollen wir die vielen "Fachkräfte" wirklich aus Afrika abwerben? Werden die nicht daheim gebraucht? Was wird dann mit der afrikanischen Wirtschaft? Wird diese nicht zusammenbrechen?


Peter Schumacher:
16.04.2014, 11:11 Uhr

Die geschilderten Probleme sind mit der derzeitigen Politik nicht mehr beherrschbar. Und immer wieder fragt sich der Bürger, warum wird das alles zugelassen, warum ändert sich nichts? Die Antwort ist aber ganz einfach. Es ändert sich nichts, weil die verantwortliche Politikerkaste immer wieder aufs Neue in ihre Ämter gehoben wird und die wählende Bevölkerung sie unbehelligt in ihrem uns vernichtenden Tun bei jeder Wahl bestätigt.
Die kommende EU-Wahl wird dies wieder bestätigen. Erst an dem Tag, an welchem es zum großen sozialen Crash kommt wird die Mehrheit der Wähler wach werden, aber dann ist es zu spät. Es ist ja jetzt schon zu spät, Deutschland und Westeuropa sind jetzt schon vom Abwärtsstrudel gefangen, aus welchem es kein Entrinnen geben wird. Noch kreist die Mehrheit außen am Rand und fühlt sich in der kreisenden Bewegung recht wohl, aber die Geschwindigkeit wird zunehmen und das ehemalige christliche Abendland wird versinken. Nur ein wenig in die Geschichte schauen reicht aus, um das Ende zu erkennen. Anzeichen des kommenden Unterganges gibt es zur Genüge, aber nur eine verschwindend kleine Anzahl der Bürger nimmt diese Anzeichen wahr oder verdrängt sie einfach, weil es ihnen noch gut geht.


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