»Deutschland ist ein ›failed state‹«

Bassam Tibi äußert sich im Interview mit der PAZ zur deutschen Asylpolitik

30.03.17
Gegner des „Scharia-Kopftuch-Islam“: Bassam Tibi Bild: Bost

Der aus Syrien stammende Nah­ostspezialist Bassam Tibi (72) lebt seit 1962 vorwiegend in Deutschland und den USA und war als Professor für internationale Beziehungen und Berater mehrerer Regierungen tätig. Von 2005 bis 2016 war er, wie er selbst sagt, in Deutschland wegen seiner „unbequemen Gedanken“ einer „Tyrannei der herrschenden Meinung und Gesinnung“ zum Opfer gefallen. Erst zum Höhepunkt der Asylkrise ist es dem Autor des Buches „Europa ohne Identität“, der in den 1990er Jahren die Begriffe des „Euroislam“ und der „Leitkultur“ geprägt hatte, gelungen, als Mahner auf die öffentliche Bühne zurückzukehren. Das Interview führte Bodo Bost.


PAZ: Was bedeutet „Euroislam“?
Bassam Tibi: Der Begriff Euroislam ist ein politisches Konzept, nachdem die Kinder von in Europa geborenen und sozialisierten muslimischen Migranten mit Hilfe des Bildungssystems und der Medien europäische Wertevorstellungen in ihr Verständnis vom Islam übernehmen sollen. In einigen Ländern, wie Schweden und Holland, fand dieses Islamverständnis viel Interesse, leider nicht in Deutschland. In Deutschland gilt nach dem Gebot der verfassungsmäßigen Religionsfreiheit der Kopftuchislam nach den Vorgaben der Scharia. Nur ein einziger Islamlehrstuhl in Deutschland, nämlich der von Münster mit Professor Khorchide, ist mit einem islamischen Reformtheologen besetzt, und auch seine Absetzung wird von den konservativen Islamverbänden vehement gefordert. Dieser organisierte deutsche Islam wird von den Wahhabiten und der Muslimbruderschaft aus Saudi-Arabien und der türkischen DITIB, dem verlängerten Arm von Erdogans AKP, beherrscht. Wenn muslimische Migranten nicht integriert werden, bilden sich Parallelgesellschaften wie in den Banlieux in Frankreich, und diese sind die erste Vorstufe zu einem Bürgerkrieg.


PAZ: Kann man Zuwanderung begrenzen oder eindämmen?
Tibi: Zunächst einmal: Zuwanderung ist keine Naturkatastrophe. Ich mache einen Unterschied zwischen Einwanderung, die aus demographischen Gründen gebraucht wird, und der unkontrollierten Zuwanderung, mit der wir es jetzt in Europa zu tun haben. Wenn ein Staat darauf verzichtet, seine Grenzen zu kontrollieren, ist er wissenschaftlich gesehen ein „failed state“, ein gescheiterter Staat, wie Deutschland. Wenn zwischen September und Dezember 2015 Hunderttausende bis zu einer Million Zuwanderer nach Deutschland eingereist sind, ohne dass man weiß, woher diese Menschen kommen, und die Regierung das auch noch zugibt, dann muss man von einem gescheiterten Staat sprechen. Was stattfindet, ist keine Migration, sondern eine Völkerwanderung. Leider wird eine sachliche Debatte hierüber durch Gesinnungsterror verhindert. Merkels Deutschland hat im Zeitraum 2015/2016 Millionen Menschen im Rahmen einer Willkommenskultur ohne eine klare Bestimmung in sein Territorium unkontrolliert hineingelassen. Die Regierung hat kein Konzept für den Umgang mit diesen Menschen beziehungsweise wie sie in das bestehende Gemeinwesen eingegliedert werden können. Die USA, Kanada und Australien sind klassische Einwanderungsländer, wo es solche Konzepte gibt, Deutschland ist dagegen das größte Zuwanderungsland der Welt geworden, weil es statistisch gesehen mehr Migranten als selbst die USA aufnimmt. Alleine die Stadt Hamburg nimmt pro Jahr die Hälfte der Zahl an Zuwanderern (35000) auf, wie die USA in einem Jahr als gewollte Einwanderer (70000) aufnimmt, aber die USA sind mehr als viermal so groß wie Deutschland. Allerdings ist in den USA die illegale Zuwanderung über Mexiko, die statistisch nicht erfasst werden kann, sehr viel größer.


PAZ: Haben wir als reiche Europäer nicht auch eine moralische Pflicht, Menschen aus ärmeren Ländern zu helfen?
Tibi: Gesellschaftlich ist es neben der Differenzierung zwischen Ein- und Zuwanderung erforderlich, auch zwischen humanitärer Politik und Einwanderungspolitik zu unterscheiden. Es ist unbestreitbar, dass politisch Verfolgte ein Recht auf Asyl haben – dieses Recht ist aber ein individuelles und kein Gruppenrecht. Eine politische Verfolgung verleiht dem Antragsteller zudem keinen Dauerstatus, ist also keine Einwanderung. Denn das Asylrecht berechtigt nur zu einem zeitlich begrenzten Aufenthalt. Zuwanderung ist chaotisch. Einwanderung erfolgt dagegen erstens nach Bedarf der Aufnahmegesellschaft und zweitens mit dem Ziel, die eingewanderte Person auf Dauer zum individuellen Mitglied des Gemeinwesens zu machen. Ein Bürger-Status als Citoyen muss durch Arbeit erworben werden und kann nicht geschenkt werden, so wie Gesinnungsethiker dies tun, wenn sie Flüchtlinge, die nicht einmal die Landessprache sprechen, zu „neuen Bürgern“ hochstufen.


PAZ: Zurzeit versucht die EU nach dem Muster des Türkei-Flüchtlingsdeals einen solchen auch mit Libyen zu machen. Was halten Sie davon?
Tibi: Neben der inzwischen einigermaßen geregelten Balkanroute ist die Mittelmeerroute von Libyen aus heute der zentralste Weg für Millionen Armutsflüchtlinge aus Afrika nach Europa. Diese Mittelmeerroute kann man nur in den Griff bekommen, wenn die staatliche Ordnung in Libyen wiederhergestellt ist. Aber kein EU-Politiker hat darauf eine Antwort. Libyen ist nur noch ein nomineller Staat und es gibt dort keine staatlich funktionierende Ordnung mehr. Es gibt nicht einmal ein libysches Volk, wie es etwa ein syrisches oder ägyptisches gibt. Zirka 125 schwer bewaffnete islamistische oder afrikanische Milizen kontrollieren das Land und die Fluchtrouten. Die Milizen lassen sich von außen nicht entwaffnen, das heißt USA oder EU können den intern bedingten Staatszerfall nicht beseitigen. Statt ihre Grenzen zu schützen, betreibt die EU mit Frontex-Schiffen nicht nur Seerettung im Mittelmeer, sondern dient dem Transport der Geretteten nach Europa. Die EU-Frontex-Schiffe sind so zu einem „kostenlosen Taxi-Unternehmen“ geworden, das den Schleusern Beihilfe zu ihrer Arbeit leistet. Europa hat nicht nur kein Konzept zum Umgang mit dieser illegalen Migration von Armutsflüchtlingen, die EU bietet auch der organisierten Kriminalität von Islamisten und afrikanischen Kriminellen, in deren Rahmen das Schmuggelgeschäft mit den Flüchtlingen lukrativ betrieben wird, ihre Beihilfe an.


PAZ: Halten Sie eine Obergrenze für Zuwanderer für sinnvoll?
Tibi: Innerhalb der Union gibt es den Konflikt um die Zahl der Zuwanderung zwischen Bundeskanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer. Seehofer möchte eine Begrenzung der Zuwanderung auf 200000 und Angela Merkel behauptet, dass im Grundgesetz keine Zahlen stehen. Dieser Konflikt ist lächerlich, in keiner Verfassung stehen Zahlen oder Prozente, aber kein Staat auf der Erde kann unbegrenzt Fremde aufnehmen. Die Grenze ist die Integrierbarkeit der Zuwanderer, niemand wird behaupten, auch von Merkel hört man „Wir schaffen das“ nicht mehr, dass Deutschland diese Massen, die es aufgenommen hat und verwaltet, sinnvoll integrieren kann. Das Schlimme ist nicht, Millionen Menschen unvorbereitet aufzunehmen, sondern ihnen außer Unterbringung, Alimentierung und Sprachkursen nichts anzubieten. Eine Integration in eine Bürgeridentität findet nicht statt.


PAZ: Wie ist die Lage in Ihrer Heimat Syrien ?
Tibi: Als ich Syrien 1962 verlassen habe, hatte das Land dreieinhalb Millionen Einwohner, heute sind es über 30 Millionen, zwölf Million davon sind auf der Flucht, die meisten im eigenen Lande. Ich bin selbst Syrer und Humanist. Weltweit gab es im letzten Jahr 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Die Verpflichtung, Menschen zu helfen, hat Grenzen. Politik und Moral sind auseinanderzuhalten. Ich war im letzten Jahr in Ägypten und habe dort mit Bettlern gesprochen. Diese wussten von der Einladungskultur Deutschlands. Diese Menschen sind nicht verfolgt und sie verhungern nicht, aber dennoch will die Hälfte von ihnen weg, am liebsten nach Deutschland. Auch im Senegal habe ich gearbeitet, dort will auch die Hälfte der Menschen nach Europa gehen. Diese Armutsflüchtlinge aufzunehmen hat mit Humanität nichts zu tun. Islamisten, die in ihren eigenen islamischen Ländern verfolgt werden, sollte kein Asylrecht in Deutschland gewährt werden. Sie sind ein Risiko nicht nur für ihre Herkunftsländer, sondern auch für uns. Man muss klar sagen, dass Sicherheitspolitik der humanitären Politik gleichrangig sein muss, wenn der Rechtsstaat keine Selbstverleugnung betreiben will. Europa würde bei der Aufnahme von 65 Million Flüchtlingen aus Nahost und Afrika nicht mehr als zivilisatorische Entität existieren. Diese Tatsache muss man frei aussprechen dürfen.


PAZ: Sie gelten auch als der Schöpfer des Begriffes der „Leitkultur“, was verstehen Sie darunter?
Tibi: Als ein Mensch nichteuropäischer Herkunft sehe ich europäische Identität deshalb positiv, weil sie einen inklusiven Rahmen bietet, der eine Verbindung zwischen den ethnischen Einheimischen und den Neuankömmlingen in einer Wertegemeinschaft ermöglicht. Ich nenne diesen Rahmen Europäische Leitkultur; eine Option, die nicht nur Islamisten, sondern auch Linksgrüne vehement ablehnen. Nicht nur Flüchtlinge und Islamismus bedeuten eine Gefahr. Eine große Gefahr für Europa stammt aus dem Inneren dieses Kontinents selbst, nämlich aus dem postmodernen, kulturrelativistischen Nihilismus, der jeden Wertebezug als Rahmen für Identität verleugnet. Dieser Verlust an Identität betrifft vor allem Laizität und säkulare Demokratie. Viele Zuwanderer bringen eine Weltanschauung mit, die beides verleugnet. Wenn Deutschland seine eigene Identität und ein vorhandenes Gemeinwesen verleugnet, dann ist die Folge zwangsläufig eine Unfähigkeit zur Integration. Zuwanderer, die sich ausgegrenzt fühlen, werden eine Identitätsalternative suchen und diese wird oft der Scharia-Kopftuch-Islam sein.


PAZ: Wieso kommt es zu dieser seltsamen Allianz von Linkgrünen und Islamisten?
Tibi: Die nihilistischen Linksgrünen sind ein Bündnis mit den Diaspora-Islamisten eingegangen, die zwar Zuflucht in Europa suchen und finden, zugleich aber den Kontinent islamisieren wollen. Es mag seltsam erscheinen, wie linksgrüne Kulturnihilisten mit Islamisten, die ja eigentlich religiöse Absolutisten sind, ein Bündnis eingehen können. Zum Bestand der europäischen Identität und seiner kulturübergreifenden Leitkultur gehören säkulare Demokratie, Laizität und Bürgerschaft als wesentliche Säulen des Gemeinwesens. Wenn man diese Idee von Europa abweist, bleibt nichts übrig. Die Linksgrünen missbrauchen die Flüchtlinge als Ersatzproletariat, um mit ihnen Politik zu machen. Die heutige linksgrüne Ablehnung Europas ist nicht neu; die Abweisung der westlichen Zivilisation als ein Herrschaftszentrum mit all den Übeln von Kolonialismus und Faschismus reicht weit zurück, das weiß ich als ein alter Linker der 1960er Jahre. Max Horkheimer, mein Lehrer in Frankfurt, der als Jude die NS-Zeit in den USA überlebt hatte, hat uns trotz aller Übel, die von Europa ausgingen, klar die positiven Seiten der europäisch-westlichen Werte aufgezeigt, die universell galten und von den alten Linken vertreten wurden, zu denen auch ich gehörte. Heutige Linksgrüne sind hingegen auch wertemäßig antieuropäisch und antiwestlich eingestellt. Westliche Werte werden synonym mit weißer Hautfarbe gleichgesetzt, sodass deren Verteidigung als „Rassismus“ gilt. Die aus der islamischen Zuwanderung notwendig entstehenden „unversöhnlichen Parallelgesellschaften“ sind für die Linken ein Segen, den sie als Multikulturalismus bezeichnen. Der linksgrüne Diskurs dominiert die öffentliche Meinung in Europa. Wer nicht mitmacht, wird in die rechtspopulistische Schmuddelecke gestellt. Als muslimischer Migrant fällt es mir schwer, diesen europäischen Selbsthass nachzuvollziehen. Max Horkheimer forderte uns damals auf, die westlich-europäische freie Welt als „Insel der Freiheit in einem Ozean der Gewaltherrschaft“ zu verteidigen, und zwar nicht nur gegen den Faschismus Hitler’scher Prägung, sondern auch gegen den linken Totalitarismus Stalin’scher und Lenin’scher Provenienz. Ich bin dem Vermächtnis Max Horkheimers treu geblieben. Zu diesen bekannten Feinden Europas kommt heute aber noch ein dritter Feind hinzu: der Islamismus. Wer, wie ich, vor dem totalitären Islamismus warnt, wird von Linksgrünen mit den Vorwürfen „Rassismus“ und „Islamophobie“ eingedeckt. Ich weiß nicht, ob Europa die linksgrüne Selbstverleugnung überleben wird, ich hoffe aber, dass ich die Islamisierung Europas nicht mehr erlebe.


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Kommentare

Egon Bahr:
6.04.2017, 17:39 Uhr

Hallo Akira Ozawa,

sehr gut. Haben Sie einmal überlegt, angenpommen wir alle wären gläubige Christen , das das Gebahren von Rot-Grün und des Kabinets Merkel EXAKT der Beschreibung des Antichristen in der Bibel entspräche!?
Wovor wollten die Altvorderen uns warnen, vor absoluter Verkommenheit und völligem Verlust der Menschlichkeit? Sind wir da jetzt angekommen? Dann wäre es deutlich was zu tun anstehen würde!


Klaus Schmid:
4.04.2017, 13:24 Uhr

Ich kann ihm nur vollumfänglich zustimmen!

>>> Angela Merkel behauptet, dass im Grundgesetz keine Zahlen stehen.

Klar, da (Art 16a GG) sind aber noch andere Vorraussetzungen aufgeführt.
Entweder kennt Frau Merkel diese nicht oder sie hofft auf die mehrheitliche Unwissenheit der Bevölkerung.
Ich tippe mal auf letzteres ,-)

Dass keine "wir schaffen das" Parolen mehr aus Ihrer Richtung kommen, mach einmalmehr deutlich, dass sie genau weiß, dass sie gegen die Interessen der deutschen, ja sogar die der europäischen Bevölkerung gehandelt hat.
Schließlich stehen dieses Jahr Bundestagswahlen an.

Ihr habt versagt ...
Setzen, sechs!


Akira Ozawa:
31.03.2017, 18:17 Uhr

Ein sehr lesenswerter Artikel aus der Feder des profunden Politologen Bassam Tibi, der die Probleme aus einer relativ oberen Sicht eines Politikwissenschaftlers (ohne wenn und aber!) sehr treffend beschreibt.
Er bildet das Fundament für mein nachfolgendes Praxisbeispiel, welches seinen Beitrag eigentlich unterstreichen und ergänzen sollte:

Eine "absolute Herrscherin" verändert ganz Europa!

In einem MainStream-Medium wurde Merkel per 20170328 nach möglichen Gründen für einen Rücktritt als Bundeskanzler(in) befragt:
""Ihre Antwort:
"Wenn ich zu der Überzeugung gelange, dass es zu einer persönlichen dauerhaften Deformation kommt.“ ""

Es muss also erst zu einer "dauerhaften Deformation" dieser unsäglichen Despotin kommen.

Merkel kreiert den verdammenswerten deutschen Weg eines ungebremsten postmodernen, kulturrelativistischen Nihilismus (Nach Bassam Tibi - Rigorose Verleugnung eines jeden Wertebezuges als Rahmen für eine Identität.).

Sie ist die Inkarnation der personifizierten Antipode der Machthaber des Dritten Reiches.

Letztere stellten Deutschland als Ganzes und besonders mit seinen Menschen über alles in der Welt.

Merkel betreibt mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen stetig und mit einer ihr eigenen zähen Ausdauer eine fortwährende Schädigung des Souveräns des Landes, dem Wahlvolk, aller Bürger, der staatlichen Institutionen sowie die unaufhaltsame Auflösung der DEUTSCHEN NATION.

Und keiner fällt ihr in den Arm.
Die Belege für diese These ihrer völlig verfehlten politischen Aktivitäten, wie da sind:

- Europolitik,
- Griechenland-Rettungswahn
- ESM,
- Bankenunion,
- Schuldenunion,
- Zinspolitik der EZB,
- gescheiterte Energiepolitik,
- Geheimverhandlungen von TTIP, CETA, wider den Interessen der deutschen Bevölkerung,
- ausufernde Kriminalität (Wohnungseinbrüche) und organisiertes Bandentum (Miri-Clan),
- Zerbröckeln bis teilweiser Aufgabe der Inneren Sicherheit (No-Go-Areas),
- zu weiteren Kriminalhandlungen einladende "Kuschel" - Justiz,
- bewußte Plünderung der Sozialkassen insbesondere durch EU-Gesetzgebung,
- marode Infrastruktur mit einem Investitionsstau ohne Ende,
- desolates Bildungswesen mit absolut maroder Bausubstanz,
- Wenige bis keine wissenschaftlich-technische Spitzenleistungen in universitären Bereich
- Gegen das Volk betriebene Politik der illegalen Einwanderung,
- Inkaufnahme von importierten Terrorismus,
- Verfestigung von Parallelgesellschaften,

Und das im permanenten Zusammenwirken mit völlig überforderten und überwiegend inkompetenten Politikern!

Als untersetztes Beispiel für diese ausgewiesenen Fehlleistungen greife ich die "Flüchtlingskrise" heraus:

Besonders bei den vielen jungen, männlichen "Flüchtlingen" tritt eine zunehmend leidvolle Ernüchterung bei der Realitätswahrnehmung in Deutschland ein.
Nichts mit den Versprochenen oder ihnen im Heimatland zugänglichen falschen Informationen zur kostenlosen Teilhabe von blonder Frau, Haus, Porsche, arbeitsfreies Leben im Wohlstand ohne Ende.

Sie begreifen langsam, dass sie die eigentlichen, unerwünschten "Loser" der Gesellschaft hier im Lande sind.
Das birgt eine Unmenge Frustration und aufkommende Aggressivität in sich.
Die unbedingt ausgelebt werden muss.
Im öffentlichen Raum.
Mehr und mehr marodierende Banden von "Flüchtlingen " treiben ihr kriminelles Unwesen - wie von ihnen bekannt: Immer im kopftretenden, mit Stichwaffen agierenden (Schakal ähnlichen) Rudeln - gegen die einheimische Bevölkerung im öffentlichen Raum.
Das macht ihnen ihre Unmenge an Freizeit (und nicht von den Einreisebehörden etwa eine anteilige kostendeckende niederqualifizierte geforderte Mitarbeit in der Gesellschaft wie in Österreich beschlossen und praktiziert), die Wohlfahrts- und Sozialversorgung (Lustiger Alkoholkonsum in aller Öffentlichkeit) und das sich freie unkontrollierte Bewegen hier im Lande möglich.
Ein Willkürlich ausgewähltes Beispiel der MainStream-Presse von 20170327:

"In jüngster Zeit waren in der Region wiederholt größere gewaltbereite Gruppen aufeinander losgegangen. In Gelnhausen gerieten vor zwei Wochen etwa 100 Jugendliche aneinander, von denen 30 aus Hanau angereist waren.
Eine Woche zuvor hatte sich eine Auseinandersetzung zwischen 150 jungen Männern im Hanauer Schlossgarten angebahnt."

Und so weiter, und so fort.
Überall in Deutschland.
Und diese Straftaten gegen Deutsche nehmen Fahrt auf, werden häufiger, brutaler.
Und die Reaktion des Staates:
Er schützt die Verbrecher durch seine unendliche Appeasementpolitik, der Schutz der die Steuern zu erbringenden Bürger ist ihm dabei völlig schnuppe.
Dieser Staat mit seinen Instrumenten zur inneren Sicherheit versagt auf der ganzen Linie.
Dafür wird die Bevölkerung vom politisch-medialen Komplex nahezu täglich mit hohem Aufwand erstellte Studien zugeworfen, die ihnen immer ihr unendliches erlebtes Glück in Deutschland bescheinigen.

Es kann doch nicht angehen, dass man einfach und nahezu unkontrolliert zu irgendeinem Ort in Europa marschiert, sich niederlässt, das dortige über große historische Epochen solidarisch geprägte Sozialsystem ausplündert und dem autochthonen Volk mitteilt, dass ab dato andere Gesetze, Sitten und Bräuche herrschen!

Das Problem mit den Migranten und generell mit der Zuwanderung aus Nahost, Afrika, Arabien, . . . ist, dass sie ihre Kultur zu uns mitbringen, die bei ihnen zu Hause zu den Zuständen geführt hat, vor denen sie geflohen sind!
Diese Kultur ist nachweislich zur der unseren ethnoinkompatibel!

Die von der Repräsentativen Demokratie und den "Eilten der Nation" herbeigesehnte Ehnienvermischung ist im vollen Gange.
Ein Drittel der Kinder sind Migranten.
Ihre Familien sind nicht hier wegen der deutschen Literatur, Musik, Denkmäler, Schlösser, Burgen, Kirchen, Fachwerkhäuser, Opernsäle, Landschaften, Wälder, Dialekte, Traditionen, Wertekanon, Bürokratie und Tugenden, sondern eben wegen des deutschen Wohlfahrtsstaates.

Litauische Journalisten von "Lietuvos rytas“, (Größte Tageszeitung in Litauen) sahen sich in München (20170322) bei Asylbewerbern um und trafen dort auf Somalier, gut gekleidet und (feucht-) fröhlicher Laune.

Auf die Frage an einen der Männer, in welchem Beruf er denn gerne arbeiten würde, sagte der:
„Ich habe keine Absicht in Deutschland einer Arbeit nachzugehen und wenn ich die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen habe, werden ich sofort meine zehnköpfige Familie, also meine Eltern, Brüder und Schwestern im Rahmen des Familiennachzugs holen lassen.
Wir sind hier, um für immer zu bleiben, wir lieben Deutschland.“
Arbeiten?
„Nein, nein, ich mag in den Bergen spazieren gehen, aber nicht arbeiten.
Ich bin gekommen, um hier zu leben“, sagte er den sichtlich die Sprache verschlagenden Litauern, die selbst fleißige Menschen sind.

Ich habe absolut kein Interesse, die sehr ursprünglichen (aus meiner Sicht mittelalterlichen) arabischen und afrikanischen Bräuche hier täglich in voller Breite und Tiefe im öffentlichen Raum ausgelebt zu wissen.
Ich habe keine Motivation, diese Menschen auf das Level einer deutschen Leitkultur anzuheben.
Die bisherige Erfahrung zeigt: Arbeiten nach unseren üblichen Anforderungen ist nicht so ihr Ding.
Ihr vordergründiger Sinn steht mehr auf Teilhabe "Free of Charge".
Sie sind mir fremd und werden es immer bleiben.

Wer Abertausende zum Teil hochaggressive Analphabeten in sein Land lässt (und ihre halbwegs exzessiven Vermehrungsgepflogenheiten noch mit wohlwollenden Alimenten fördert), ist nicht weltoffen, sondern geistesgestört.

Da träumte die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen den Großmannstraum von weltmännischer Vielfalt, aber was Deutschland überrannte, das war die kleingeistige, bildungsferne, bäuerliche Provinzbevölkerung aller Länder.


Christian R.:
31.03.2017, 13:49 Uhr

Tibi bringt es voll auf den Punkt: Eine Kultur die sich selbst verleugnet wird kaum als Leitkultur attraktiv sein. Das ist so wie in Beziehungen auch: Wer sich selbst verachtet, erntet meist noch mehr Verachtung.

Die angesprochene illegale Zuwanderung über Mexiko hat dank fehlgeleiteter vergangener Amnestien (u.A. auch unter Ronald Reagan) mittlerweile ein katastrophales Ausmass erreicht: 1 von 29 Amerikanern ist illegal im Lande. Kein Wunder dass das Lohnniveau so niedrig ist. Und Mexikaner kriegen bekannterweise sehr viel mehr Babies, die dann alle sogleich Amerikaner werden. Gut dass Donald Trump die Mauer will. Es wird Zeit.


James Ostenmoordorf:
31.03.2017, 08:31 Uhr

Damit aus den dunkelsten 12 Jahren der deutschen Geschichte nicht 16 werden, muss Merkel weg


Dietmar Fürste:
30.03.2017, 09:40 Uhr

Das Interview enthält viele kluge Gedanken zum Islam, zur Laizität und zur säkularen Demokratie sowie zu Möglichkeiten einer notwendigen Reformierung des Islam. Die destruktive Haltung linksgrüner "Internationalisten" wird dabei ebenso treffend entlarvt, wie deren Strategie, die alten europäischen Nationen durch 'MultiKulti' zu überwinden.

Leider verfällt auch Bassam Tibi dem Irrtum, es gäbe noch eine Deutsche Aussenpolitik als Ausdruck des Willens des deutschen Volkes als Souverän in seiner Beziehung zum Ausland.
Doch davon kann seit der Entmündigung der Deutschen durch die EU und seit deren Bindung an die imperiale Geostrategie der USA per NATO und fortdauernder Militärgesetzgebung (SHAEF) längst nicht mehr die Rede sein. Nach wie vor lastet auf ihnen noch die 'immerwährende Schuld', die als verordnete Staatsdoktrin jede Politik prägt.

Die Deutschen werden auch durch Wahlen in diesem Jahr nichts an der im Interview verdeutlichten Entwicklung zur Islamisierung Europas ändern können. Jedenfalls solange nicht, wie sie es als 'Religionsfreiheit' hinnehmen, wenn durch die systematische Überfremdung ihr Land zusehends verändert und - nicht nur - ihre Kultur als 'überlebt' hingestellt wird.


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