Polen-Reise geriet zum Desaster

Muslimische Schülerinnen fuhren mit Kopftuch ins Nachbarland − offenbar keine gute Idee

09.07.17
„Angriffe richteten sich klar gegen Schülerinnen mit Kopftuch“: Schulklasse in Berlin Bild: Imago

Die Gruppenreise von Berliner Schülern ins benachbarte Polen geriet zum Spießrutenlauf. Etliche der weibli­chen Schüler sind Musliminnen, die Kopftuch tragen. Diese Tracht löste bei den polnischen Gastgebern zum Teil heftige Reaktionen aus.

20 Schüler der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Berlin-Moabit haben auf einer Reise nach Polen ihren Berichten zufolge schroffe Ablehnung erfahren. Lehrerin Sabeth Schmidthals berichtet: „Die Angriffe richteten sich ganz klar gegen die Schülerinnen mit Kopftuch.“ Tatsächlich haben fast alle Teilnehmer der Reise ausländische Wurzeln. Die Lehrerin klagt über „rassistische Angriffe“ in Lodz, Krakau, Lublin und Warschau gleichermaßen.
Die Reise sollte sich auch mit dem Holocaust beschäftigen, daher war ein Besuch in einem jüdischen Gotteshaus vorgesehen. Aber in die Sy­nagoge von Lublin wurden die erkennbar einer islamischen Kleiderordnung zuneigenden Besucherinnen nicht einmal hereingelassen. Sicherheitsbedenken seien hierfür ausschlaggebend, hieß es von den Verantwortlichen. Vor knapp einem halben Jahr erregte die polnische Öffentlichkeit sich sehr über den Mord eines islamischen Attentäters an einem polnischen Lastwagenfahrer, dessen Fahrzeug der Attentäter Anis Amri später als Tatwaffe für das Massaker auf dem Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche missbrauchte.
Eine Schülerin beklagte, ein Kioskbetreiber habe ihr kein Wasser verkaufen wollen. In verschiedenen Geschäften seien die Mädchen nicht bedient worden. Man verkaufe nur an Polen, sei ihnen erklärt worden. Eine andere kopftuchtragende Muslimin wurde aufgefordert, einen Laden zu verlassen, weil sie zu laut telefoniert habe. Andere Kunden hätten sich davon gestört gefühlt, hieß es zur Begründung des Rauswurfs.
Seydanur Kiliç erzählt, sie und ihre Freundin hätten sich in einem Schnellrestaurant an einen Tisch gesetzt. Daraufhin hätten andere Gäste den Tisch verlassen. Andere hätten sie sogar mit Essensresten beworfen. Eine andere Schülerin mit Kopftuch sei mit brennenden Zigaretten beworfen worden. Eine weitere Schülerin berichtet, sie sei in Warschau im Hotel und in einem Einkaufzentrum beleidigt und bedroht worden.
Die 18-jährige Damla behauptet, ein Mann in der Altstadt von Lublin habe ihr ins Gesicht gespuckt. Die Polizei sei nicht eingeschritten. Die polnische Polizei stellte den Vorgang, der sich am 21. Juni zugetragen haben soll, jedoch anders dar. Der Mann habe das orientalisch aussehende Mädchen gar nicht bespuckt, sondern „ganz normal“ auf die Straße gespuckt. Doch das Mädchen habe offenbar geglaubt, dies hätte ihr gegolten. Kopftuchträgerin Kiliç im Radio: „Wir haben auch ein Grinsen in den Gesichtern der Polizisten gesehen, und ein Pole hat uns erklärt, dass uns die Polizisten nicht helfen wollten.“ Die Polizei hingegen stellte fest, dass man Kiliç‘ Beschwerde nicht aufgenommen habe, weil sie nicht Polnisch sprechen konnte. Isra (auch mit Kopftuch): „Mit so viel Hass haben wir nicht gerechnet.“
M. K., ein erfolgreicher Rechtsanwalt und Geschäftsmann aus Stettin, der seinen Namen lieber nicht in der Zeitung lesen will, erklärt das abweisende Verhalten seiner Landsleute so: „Das islamische Kopftuch zur Schau zu stellen ist eine Provokation für die Bürger, die sich nicht zum Islam bekennen und auch nicht konvertieren wollen. Wenn ich im Irak Urlaub machte, käme ich ja auch nicht mit dem Outfit eines Kreuzritters. Kopftuch in Stettin? Das geht gar nicht.“ Dabei neigt M.K. eher der liberalen Opposition in Polen zu.
E.Z. aus Bialystok arbeitet wochenweise in Deutschland als Putzfrau. Sie unterstützt die amtierende nationalkonservative Regierung ihres Landes. Die junge Frau meint, dass alle Moslems Polen unverzüglich verlassen sollten. Sie habe sich darüber geärgert, dass die Moslemschüler „ihre Lektion“ nicht gelernt hätten: „Ihr seid hier nicht willkommen. Verschwindet.“
Obwohl in Polen vergleichsweise wenige Moslems und Asylbewerber leben, kommt es auch hier immer wieder zu Gewaltverbrechen durch orientalische Zuwanderer. Im ostpreußischen Lyck ermordete ein Tunesier, der als Hilfskraft in einer Dönerbude arbeitete, zu Jahresbeginn einen jungen Polen. Die Aufregung in dem Städtchen war groß. Demonstrationen der Bürger beschrieb die deutsche „Zeit“ als rassistisch.     Hans Lody


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Kommentare

Christian R.:
21.07.2017, 09:55 Uhr

Diese Kopftücher sehen ohnehin so dermassen bekloppt aus, dass ich schon alleine deshalb genervt wäre wenn ich eine ganze Schaar solcher Mädchen in meinem nicht-muslimischem Land sähe. In ihrem eigenen kulturellen Heimatland können sie tun was sie wollen, da gehört das zum Strassenbild und zu deren Kultur.

Wenn Frauen sich mutwillig so entstellen und ent-sexualisieren dass sie wie 70 Jahre alte Mütterchen aussehen, dann dürfen sie sich über den Spott nicht wundern. In Polen bekommen diese Musliminnen zu spüren was Christen in islamischen Ländern um ein vielfach schlimmeres erdulden müssen. Wenn sich islamische Kulturen vor Fremden schützen wollen, dann darf das Polen selbstverständlich auch. Gleiches Recht für alle.

Sowohl Christentum als auch Islam sind auf Expansion ausgerichtet. Aber der Islam ist noch ungleich gefährlicher, weil er politischer, extremistischer, sexistischer, demographisch expansiver, gewalttätiger, rückstaendiger und intoleranter ist und eine liberale gemässigte Lehre oder Auslegung nur von einer sehr kleinen und ständig bedrohten Minderheit praktiziert wird.


Maria Wiener:
11.07.2017, 23:40 Uhr

Wie man sieht: Nicht jedes Volk läßt sich im Hirnwaschsalon EU von Coiffeur Juncker und Team den eigenen politischen Willen rauswaschen. Wenn die Leute geschlossen nicht wollen, werden Umerziehungsbegriffe wie Diskriminierung, Rassismus und Hass zu dem was sie sind: Worthülsen.
Und Moslemkopftücher werden zu dem, was sie sind: Zeichen einer Landnahme.
Die Polen ticken anders. Auf jeden Fall nicht im Takt der Eliten. Glückliches Polen.


volker mothes:
11.07.2017, 05:27 Uhr

Wir haben Polen schon mehrmals im Urlaub bereist. Nach meinen Erfahrungen ein weltoffenes, auch deutschfreundliches Gastgeberland. Ich würde z.B. niemals mit kurzen Hosen (als Humanist) in eine katholische Kirche gehen. Verschleierung- hier zeigt sich wunderbar die Intoleranz der moslemischen Religion in einen katholischen Land. Und dann immer wieder diese maßlose Hetze gegen Andersdenkende.


Bernd Meyer:
10.07.2017, 16:01 Uhr

Ich kann die Polen sehr gut verstehen. Es ist einfach reine Provokation in unserem Land (und Europa) Kopftuch zu tragen. Da durch wird die ideologische Einstellung der Person dokumentiert. Der Islam ist keine Religion sondern eine Ideologie, der sich andere Völker unterordnen sollen.


Jan Kerzel:
9.07.2017, 18:07 Uhr

Die Polen haben insgesamt viele Allergien. Vor ca.30 Jahren habe ich auf deutsch in Breslau eine Frau angesprochen, um nach dem Weg zu fragen. Sie hat freundlich deutsch geantwortet. Auf einmal brüllte ein Mann diese Frau auf polnisch an, sie zuckte zusammen, ich auch, wurde kreidebleich und rannte davon. Dabei hatte ich nicht einmal ein Kopftuch auf.


Frank Heisenberg:
9.07.2017, 17:11 Uhr

Ich kenne ein paar Türken aus unserer Kleinstadt und oft genug wurde mir versichert daß es keinen Kopftuchzwang gibt. Man sieht es auch im Fernsehen wenn türkische Musiksender laufen. Wer aber mit diesem Kopftuch herumläuft ist einweder einer uralten Tradition verpflichtet oder will provozieren. Und in Polen wurde ganz eindeutig provoziert. Nun fehlen aber in diesem Falle auch Bildbeweise oder Video´s - wo man doch sonst gern jeglichen unbedeutenden Müll aufnimmt. Warum also genau hier nicht ? Weil mindestens die Hälfte dieser Anschuldigungen erfunden ist.


Inspektor Even Longer:
9.07.2017, 13:59 Uhr

Wenn ich in Saudi Arabien sichtbar ein Kreuz (durchaus im Sinne des christlichen Symbols) um den Hals trage, muss ich damit rechnen, getötet beziehungsweise hingerichtet zu werden.


Dietmar Fürste:
9.07.2017, 12:22 Uhr

Soweit ich aus eigenen Begegnungen weiss, sind viele Polen katholisch und ignorieren offensichtlich das Bemühen ihres Papstes, obwohl dieser mit der demütigen Fußwaschung eines Muslims sinnbildlich ja die Akzeptanz des Islam durch die Christenheit vorgegeben hat.

Das nenne ich einen Patriotismus, der hierzulande längst als rechtsextrem verleumdet wird. Wie anders soll man es denn verstehen, wenn hier die Politik dem Volk ungefragt erklärt, der Islam gehöre zu Deutschland?

Zusammen mit all den anderen Belehrungen zu Klima-"Schutz" und Energiewende, zur millionenfachen Zuwanderung und zur Genderpolitik, zur ''Ehe für Alle" und zum Kuschelkurs mit dem Extremismus von Links, wie gerade in Hamburg wieder sichtbar, wird an der Doktrin der deutschen Erbschuld festgehalten:

Hier haben wir die Diffamierung mit der Nazi-Keule und demnächst die gesetzliche Stasi-mäßige Strafverfolgung eines jeden, der sich mit Wort und Tat zu seiner Heimat und seinen Vorfahren, zu einem dem eigenen Volk verpflichteten Gemeinsinn bekennt, statt jeder neuen Sau zu folgen, die die Politik durchs Dorf treibt:

Hier werden doch inzwischen dem Islam und seinen längst etablierten, von uns alimentierten Parallelgesellschaften täglich neue, gegen unsere Werte und Kultur gerichtete Zugeständnisse gemacht und "den schon länger hier Wohnenden" zugemutet.

Der verkrustete Parteienstaat will damit unser Festhalten am Nationalen "überwinden" und die Gesellschaft ungeachtet der Mehrheitsmeinung mit einer "großen Transformation" in Richtung der utopischen One World zwingen.

Dass Merkel mit ihrer nächsten Kanzlerschaft daran NICHTS ändern wird, steht mit Sicherheit schon fest. Ganz gleich wie die nächste Wahl-Farce ausgeht.


sitra achra:
9.07.2017, 11:35 Uhr

Es ist m.E.nicht zu beanstanden, wenn ein stolzes Volk wie die Polen sich seiner Herkunft und seiner Bestimmung
bewusst ist. Die lassen sich nicht mit dem egalitaristischen Relativismus beschwafeln, wie die "Deutschen" es über sich ergehen lassen.
Jan Sobieski hat nicht umsonst die
fremdrassig-muslimische Gefahr vor
Wien gestoppt.
Dafür müssen wir den Polen dankbar sein und sie in ihrem Kampf um ein
traditionelles Europa nach allen unseren Kräften unterstützen!


Hans-Joachim Nehring:
9.07.2017, 07:56 Uhr

Die Kirchenoberen in Deutschland verstecken schon mal ihr Kreuz, wenn sie nach Palästina reisen. Feige Bande, welche abgesetzt werden sollte. Im katholischen Polen sollte man schon die Befindlichkeiten des Gastgeberlandes respektieren und nicht wissentlich provozieren.


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