Gegen radikale Moslems

Die Gefahr wächst − Brandenburg startet Projekt an Schulen

24.02.19

Im Land Brandenburg startet ein Präventionsprogramm gegen den radikalen Islam. Staatskanzleichef Martin Gorholt (SPD) sagte bei der Präsentation des Projekts in Potsdam, das Programm mit dem Namen „Reflect“ richte sich an junge Menschen aus patriarchalisch und muslimisch geprägten Herkunftsländern. Es wird zunächst am Oberstufenzentrum (OSZ) in Cottbus beginnen, später sollen fünf weitere Schulen hinzukommen.
Die Projektleitung liegt bei  dem israelisch-arabischen Psychologen und Buchautor Ahmad Mansour.  Mansour will den Schülern mit „Workshops“ und unter anderem auch Rollenspielen nach eigenen Angaben Werte, Einstellungen und Meinungen zu Fragen von Gleichberechtigung, Männlichkeitskonzepten, Islamverständnis und Antisemitismus vermitteln. Er wies darauf hin, dass „Reflect“ auch bereits in Bayern läuft.
Gefördert wird das Vorhaben mit knapp 140000 Euro vom „Bündnis für Brandenburg“, gegründet im November 2015, um mit Projekten die Integration sogenannter Flüchtlinge voranzubringen. Die Region Berlin-Brandenburg gilt bereits seit Jahren als Hochburg radikaler Moslems. Brandenburgs Verfassungsschutz nannte im Jahresbericht 2017 die Zahl von 130 islamischen Extremisten, denen sogar Terroranschläge zuzutrauen seien.    
 Gut die Hälfte der radikalen Moslems in Brandenburg stammt aus Tschetschenien. Sorge bereitet den Sicherheitsbehörden, dass die Extremisten aus dem Kaukasus oftmals über Kampferfahrung aus den Tschetschenienkriegen verfügen. Einige haben zudem auf der Seite der Terrororganisation „Islamischer Staat“ in Syrien gekämpft. Vor allem seit dem Jahr 2015 sind islamische Extremisten dazugekommen, die aus Syrien, Afghanistan und Nordafrika stammen.
Verfassungsschützer haben beobachtet, dass auch die „Sächsische Begegnungsstätte gemeinnützige Unternehmensgesellschaft“ versucht, in Brandenburg Strukturen aufzubauen. Im Freistaat Sachsen soll der Verein bereits in mehreren Städten Immobilien angemietet haben, in denen Gebetsräume eingerichtet wurden. Wie unter anderem der „Tagesspiegel“ berichtet, sprechen Verfassungsschutzbehörden von Anhaltspunkten dafür, dass der Verein über Kontakte zur Muslimbruderschaft verfügt. Die Muslimbrüder gelten weltweit als eine der einflussreichsten Bewegungen radikaler Moslems.      N.H.


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